Seit einigen Jahren bemüht sich eine kleine Arbeitsgruppe des Vereins bestehend aus Klaus-Peter Nowak und
Hartmut Schönduwe die noch zu Wustermarker Amtszeiten von Frau Christel Debusmann angefangene Riesenarbeit einer Erstellung einer Ortschronik
weiterzuführen.
In Kürze werden die ersten Ergebnisse hier zu sehen sein, wobei zuerst die Ortschronik des jetzigen Ortsteils Wustermark,
dem ältesten Ort im ehemaligen Amtsbereich mit einer Ersterwähnung im Jahre 1212, erstellt wird. Es folgen die Chronologien
der jetzigen Wustermarker Gemeindeteile Dyrotz und Wernitz, die bis 1958 bzw. 1998 selbständige Gemeinden waren. Danach
ist ein geschichtlicher Abriß über Hoppenrade vorgesehen. Dieser Ort ist zum einen eng verbunden mit Dyrotz, da dem dortigen
Rittergutsbesitzer meist auch Hoppenrade gehörte, besonders sind dabei die Ribbecks zu erwähnen. Zum anderen besteht eine
enge Beziehung zu Wustermark durch die geistliche Institution. Hoppenrade gehörte als Filiale immer zur Mutterkirche in
Wustermark.
Bei den Zeittafeln handelt es sich um einen ersten Überblick zu relevanten Daten aus der Geschichte. Darüber hinaus gibt
es noch weiteres Material, das in späteren Ortsporträts zusammengefaßt werden soll.
Die Zeittafeln wurden erstellt nach Informationen aus der historischen Literatur, Archivmaterialien im Brandenburgischen Landeshauptarchiv,
dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, dem Archiv der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, dem Archiv der Märkischen
Allgemeinen in Nauen, dem Archiv des Nauener Museums und dem Archiv des Stadtgeschichtlichen Museums Spandau sowie aus Unterlagen, die im Amt Wustermark vorhanden sind.
Der Ort soll schon im Jahre 981 bestanden haben. Nach einer sorgsam gehüteten Urkunde über den Ursprung der Stadt Nauen
schenkte der Kaiser Otto II. am 21. Juli 981 dem von seiner Frau gegründeten Kloster Memleben einen Ort Dubie im Havellande. Es handelte sich wahrscheinlich um Wustermark.
In einer anderen alten Urkunde ist von „to der wuster marke" die Rede, was soviel heißt wie „zu der wüsten Mark".
Die Endungsform -er rührt in der Mark Brandenburg von niederländischen Siedlern her.
In der Ortslage, auf dem Grundstück des damaligen Bauerngutsbesitzers Hornemann, stand früher ein slawischer Burgwall,
der erst im vorigen Jahrhundert abgefahren worden ist. Dieser stammte nach den dort gefundenen verzierten Urnenscherben,
Knochen, Asche und Kohlenresten aus der wendischen Zeit.
Vielleicht war diese verlassene Siedlung der Grund für die Namensgebung
während der Neubesiedlung zu deutscher Zeit, denn beim Wendenaufstand gegen die Deutschen war der Ort so zerstört worden,
dass Albrecht der Bär 1150 nur noch verwüstete Reste vorfand.
Der älteste und namengebende Ort der heutigen Gemeinde ist damals auf
der Grenze des „Landes um Nauen", wie der mittlere Teil des Havellandes auch genannt wird, angelegt worden. Nach einer
Urkunde von 1212 schenkte Vogt Albrecht zu Spandau dem Kloster Lehnin zwei Hufen Landes, sein „Wustermarke" zu seinem,
und seiner Frau Seelenheil.
1220 wurde der Ort dann Wostermarke genannt, seit 1412 heißt der kleine Ort am Havelkanal Wustermark.
Hier gab es bereits im Jahre 1313 eine Kirche, in welcher ein Pfarrer Weger fungierte. 1375 gab es in Wustermark mit
Einschluss des Schulzen 13 Hüfner, die dem Amte Spandau Holzzins zu entrichten hatten. Im Dorfe wohnten damals die Familien
Bredow, Bellin, Dame, Eteber, Goris, Hornigmann, Kuheller, Lange, Martzan, Moeß, Mertin, Wunderlich und Zander.
800 - 1000 |
Mittelalterlicher Burgwall
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9.bis11.Jh. |
Slawische Einwanderer errichten eine Burg mit einer Größe von ca. 6,6 Hektar als Zentrum eines Gutsbezirkes, den sie auch bewohnen.
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1000-1200 |
Spätslawische Siedlung |
1212 |
Ersterwähnung des Ortes in einer Urkunde in welcher Markgraf Albrecht bestätigt, daß der Vogt Albrecht zu Spandau dem
Kloster Lehnin zwei Hufen Landes "in Wustermarke" zum Seelenheil seiner Ehegattin |
1215 |
In einer Urkunde ist belegt, daß der Bischof von Brandenburg über die Zehnten des Dorfes verfügte und der Trugseß des Markgrafen
Hermann, der Ritter Busse Gruvelhut, der Lazarus-Kapelle vor Spandau vier Hufen in der Feldmark Wustermark schenkte; diese Angaben
werden in Urkunden von 1220 und 1307 wiederholt. |
1220 |
Wustermark wird bereits als Pfarrdorf geführt. |
Um 1250 |
Der Vogt von Spandau, Herr von Schneidlingen, verfügt über Landbesitz in Wustermark. |
13.10.1307 |
Busso Gruwelhut, Trucheß am Hofe des Markgrafen Hermann von Brandenburg, überträgt mit Zustimmung des Landesherrn der bei Spandau gelegenen Kapelle
des St. Lazarus-Hospitals, errichtet zur Aufnahme Aussätziger, vier Hufen im Dorf Wustermark, die jährlich 4 Wispel Roggen, 32 Scheffel Weizen, 2
Wispel Gerste, 4 Scheffel Erbsen und 35 Hühner einbringen. |
1313 |
Im Dorf gab es bereits eine Kirche, in welcher ein Pfarrer Weger fungierte. Es bestand auch eine Burg, die an der alten Heerstraße zwischen Brandenburg und Spandau
erbaut war, und möglicherweise in älterer Zeit zu kriegerischen Zwecken oder zur Sicherung der Umgegend gedient haben könnte. |
07.01.1317 |
Markgraf Johann befreit zwei Hufen Land in Wustermark, die dem Kloster Lehnin gehören, von Diensten und Beden. |
09.07.1353 |
Markgraf Ludwig der Römer genehmigt, daß Heinrich Wegher dem Nauener Bürger Paul Dammeker einige Hebungen im Dorf Wustermark verpfändet. |
08.03.1354 |
Markgraf Ludwig der Römer verleiht den Gebrüdern Peter, Cöpkin, Wilkin und Mathias von Bredow zur Deckung von Schuldforderungen aus der Verwaltung
der Vogtei Spandau Anteile an verschiedenen Dörfern, darunter auch Wustermark. |
1355 |
Markgraf Ludwig der Römer verpfändet je zehn Schillinge an den beiden Krügen und einige Einkünfte aus Hein Brunninges Hofe in Wustermark an Christian
Duseke zu Pankow und den Bürger Claus Rennebom in Nauen. |
24.12.1359 |
Markgraf Ludwig der Römer übereignet dem St. Johannis-Altar zu Nauen Anteile am Wublitzsee, die zuvor Eggehard von Bardeleben gehörten, und Anteile
des Hofes von Hein Brunnige in Wustermark, die zuvor Nauener Bürgern zufielen. Diese Besitzänderungen werden am 3. Juni 1364 auch bischöflich bestätigt. |
1375 |
Im Landbuch Kaiser Karls IV. werden für Wustermark 44 Hufen ausgewiesen, davon besitzt der Pfarrer zwei, der Schulze drei Lehns- und ein Zinshufe; die übrigen
38 Hufe sind im Besitz von zwölf Bauern: Bolling, Brunning, Clodow, Fetzen Guris, Herbert, Hun, Kartzow der ältere und der Jüngere, Mewes, Nibede sowie
Zabel. Der größte Teil der Abgaben, die diese in Pacht, Zins und Bede leisten, erheben unter anderem Ernst von Etzin, Nicolaus von der Gröben, Arnold von Karpzow,
die Mönche von Lehnin, ein Altar in Spandau, der Pfarrer und der Schulze in Zeestow. Die obere und niedere Gerichtsbarkeit sowie die Dienste gehören dem
Markgrafen zum Schloß Spandau wie das Erbregister des Amtes Spandau von 1590 aussagt. Inklusive des Schulzen gibt es im Ort dreizehn Hüfner. |
05.03.1378 |
Ein Wustermarker Bauer hat etwas unverzeihliches getan: Er hat eine Wahrsagerin befragt, um einen Diebstahl
aufzuklären.
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20.06.1424 |
Markgraf Friedrich verpfändet der Neustadt Brandenburg markgräfliche Zölle, darunter auch auf den Straßen zwischen Plaue, Pritzerbe bis nach Wustermark. |
19.04.1427 |
Markgraf Johann beleiht die Brüder Albrecht zu Spandau mit zwei Hufen Land zu Wustermark, die diese von Arnd von Lindow gekauft haben. |
03.01.1434 |
Der Markgraf Johann belehnt den Ritter Hasse von Bredow mit einer jährlichen Hebung von der "Burgk zu Wustermarke", dazu zählen je sechs Scheffel Roggen,
Gerste und Weizen. |
23.02.1435 |
Markgraf Johann beleiht die drei Brüder Hallenbrecht mit Besitzungen ihres verstorbenen Vaters, darunter auch vier Stücke Geldes in Wustermark. |
06.05.1439 |
Markgraf Friedrich der Jüngere bestätigt dem Armenhospital St. Georg in Spandau eine Schenkung im Dorf Wustermark, die aus Zinsen und Renten aus zwei Hufen
Land besteht. |
01.08.1446 |
Die Verpfändung von Zöllen wird, auch auf den Straßen nach Wustermark, durch die Markgrafen Friedrich den älteren und den Jüngeren an Brandenburg nochmals
erneuert. Dieses geschah, weil die Stadt zum Pommerschen Kriege dem Markgrafen 2089 Gulden geliehen hat. Am 4.7.1458 erfolgt eine weitere Bestätigung
dazu. |
1459 |
Das Matrikel des Bistums Brandenburg weist nach den Propsteistühlen im Gebiet Nauen auch Wustermark aus. |
1472 |
An verschiedene Brandenburger Bürger erfolgen Belehnungen, darunter auch 4 1/3 Wispel Roggen und Gerste aus drei Hufen im Dorf Wustermark. Belehnt werden
auch Berliner Bürger. So erhalten Jorg und Peter Helmbrecht, wohnhaft zu Coln und Spandow, in Wustermark von Mathis Krumenaw einige Wispel Roggen,
Gerste und Weizen. |
1473-1536 |
Die Spandauer Stadtbücher weisen in ihrer Stadtkämmerei die Berechtigung zu Einnahmen von Gütern und Gerechtigkeiten in Wustermark aus. Danach gab Peter
Lantzberch dem Rat in der Havelstadt jedes Jahr zu Martini je acht Scheffel Roggen und Gerste. |
29.08.1473 |
Markgraf Johann belehnt die von Britz mit ihren Besitzungen, dabei auch Hufe in Wustermark. |
31.05.1483 |
Markgraf Johann erteilt dem Balthasar von Schlieben das Recht, Besitzungen in Wustermark dem Kloster auf dem Berge zu Brandenburg zu verpfänden, das betrifft
Getreideanteile. |
1600-1800 |
Die Standesregister wurden hauptsächlich von den kirchlichen Gemeinden geführt. Notiert wurden auch die
Anzahl der Geburten, Todesfälle und wieviele kopuliert (verheiratet) wurden innerhalb eines Jahres oder Jahrzehnt.
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07.03.1525 |
Kurfürst Joachim verleiht dem Spandauer Bürgermeister Georg Wartemberg unter anderem Hebungen in Wustermark. Von dort bekommt er jährlich Zins und
Rente von Bartolomeus Mors Hof und zwei Hufen sowie von jeglichen Hufen je 1 1/2 Wispel Gerste und Roggen. |
1535-1571 |
Kurfürst Joachim II. führt die Reformation in der Mark Brandenburg ein. |
1536-1567 |
Aus den aus dieser Zeit erhaltenen Registern und Rechnungen des Nonnenklosters und des Amtes Spandau geht hervor, daß Wustermark beiden gegenüber abgabenpflichtig
ist. Die Klosterfrauen bekommen beispielsweise Getreide. Dem Amt steht unter anderem ein Holzzins zu. |
1536 |
Nach einem Lehnsbriefe erwerben die Gebrüder Levin und Berthold von Wilmersdorf das Schulzengericht, welches zu diesem Zeitpunkt die von Priort innehatten.
Dieses besteht in drei freien Hufen, Zinsen und Renten vom Kruge, von einem Kossäthenhofe, in Bau- und Brennholz aus dem Brieselang, 1/3 der Strafen,
Fischerei auf den Pfühlen und Mist aus der Schmiede.
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21.12.1538 |
Kurfürst Joachim bestätigt einen Gütertausch zwischen den Brüdern von Bredow und dem Kloster Spandau. Danach bekommen die Bredows Anteile am Dorf
Roskow, dessen Einkünfte bisher an die Nonnen gingen. Im Gegenzug erhalten die Spandauer Klosterfrauen Hebungen in Dyrotz und Wustermark. Es sind
vor allem Getreidepächte von einigen Höfen. In Wustermark betrifft es die Bauern Ethebern, Mertzan und Bellin. |
01.11.1539 |
Der Kurfürst tritt in der Nicolaikirche zu Spandau öffentlich zum evangelischen Glauben über. |
1540 |
Das Kirchenvistationsprotokoll weist aus, daß das Domstift zu Cölln an der Spree das Patronat über die Wustermarker Mutterkirche mit seiner Filiale Hoppenrade
innehat. |
1542 |
Die Gebrüder Wilmersdorf erhalten die Bestätigung über das Schulzengericht in Wustermark. In der überlassung sind auch noch einmal die Einkünfte aus diesem
Amt geregelt, dazu gehören zum Beispiel Holzgerechtigkeiten. |
1550 |
13 Hüfner haben zum Amt Spandau Holzzins zu entrichten, das weist in diesem Jahr eine Amtsrechnung aus. Darin sind auch die Namen der Ortseinwohner angegeben:
Bredow, Bellin, Dame, Eteber, Goris, Hornigmann, Kuheller, Lange, Martzan, Moeß, Mertin, Wunderlich und Zander. |
1574 |
Kurfürst Johann Georg verfügt die Führung von Kirchenbüchern. Geburten, Sterbefälle und Eheschließungen sind darin regelmäßig einzutragen.
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1590 |
Wustermark zählt zum Spandauer Mühlenbannbezirk, d.h. zum Bereich der Orte, die ausschließlich in der Havelstadt ihr Getreide mahlen lassen dürfen.
Wustermark gehört bis auf einen adeligen Bauern mit vier Hufen zum Amt Spandau. Außerdem gibt es in dem königlichen Dorf einen freien Lehnschulzen mit
drei freien Hufen Land, acht Inhaber von drei Hufen Land inklusive Krüger sowie fünf Ansässige mit zwei Hufen Land. Es gibt im Ort fünf Kossäthen, einen mit
einem Hufe Land, drei mit wenig und einen ohne Land. Im Dorf befindet sich eine Schmiede, Hirten und Dammacher leben dort.
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13.10.1600 |
Auf einer Synode wird festgesetzt, daß der Pfarrherr für Wustermark und Hoppenrade zur Kircheninspektion Spandau zählt. |
1618-1648 |
Dreißigjähriger Krieg |
1624 |
Das Schoßkataster weist für Wustermark 39 Hufen aus, davon drei Ritterhufe. Im Ort gibt es 15 Bauern-, und vier Kossäthenstellen sowie 3 1/2 Paar Hausleute, außerdem
einen Hirten, einen Hirtenknecht und eine Schmiede. |
1635 |
Der Kurfürst von Brandenburg eröffnet eine tägliche Botenpost von Tangermünde nach Spandau und Berlin; die Route führt über Wustermark. |
02.01.1636 |
Durchmarsch der sächsischen Kavallerie von Nauen nach Spandau, etliche Regimenter beziehen in den Orten zwischen den beiden Städten Quartier. |
1652 |
Im Dorf befinden sich ein freier Lehnschulze, mit dem Namen von Wilmersdorf, mit drei Hufen Land. Außerdem gibt es noch ein Freigut mit vier Hufen Land
mit dem Besitzer von Götze und es besteht eine Meierei. Ansässig sind auch Bauern und Kossäthen, ein Schäfer und ein Dammacher. |
1663 |
Karte der Mittelmark von Jeannes Blaeu (erschienen im Atlas Mayor, Amsterdam 1663).
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1670 |
Der Rat und Bibliothecarius Ernst Sigismund Crellius übernimmt das Schulzenamt in Wustermark. |
1675 |
Schwedische Truppen fallen in die Mark Brandenburg ein. Am 16. Juni überrumpelt der Große Kurfürst die Schweden bei Rathenow und treibt sie durch das Havelland
bis es in Fehrbellin zur Entscheidungsschlacht kommt. |
1600-1800 |
Beispiel einer statistischen Erhebung über die Entwicklung einer Einwohnerschaft (hier Falkenhagen).
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1704 |
Das Dorf Wustermark befindet sich vollständig im Besitz des Amtes Spandau. |
März 1705 |
Königin Sophie Charlotte, nach der Charlottenburg benannt ist, stirbt auf einer Reise nach Hannover. Der König läßt den Leichenzug mit seiner Gemahlin unter
großer Eskorte über Ziesar, Brandenburg und Nauen nach Berlin geleiten. Freitags soll das Nachtlager in Wustermark genommen werden. Wegen der vielen
Leute und Pferde muß dieser Plan aufgegeben werden. Statt dessen übernachten die mehr als 500 Menschen, die die tote Königin bei ihrer Rückkehr nach Berlin begleiten,
in Nauen. |
1713 |
Im Dorf bestehen zwei Schankkrüge, die zwei Spandauer Bürger betreiben. Außerdem sind drei Handwerker ansässig. Alle unterstehen der Obrigkeit des
Königlichen Amtes in der Havelstadt. |
07.04.1713 |
Aushändigung der Urkunde über das Lehnschulzengericht zu Wustermark an Ernst Sigismund Crellius. |
1715 |
Der Etatrat von Fuchs erwirbt das Eigentum, das einstmals den von Wilmersdorf gehört hat und von diesen schon früher an den Rat und Bibliothekar Ernst Sigismund
Crellius abgetreten worden ist. Später gelangt es in den Besitz der Familie Schmidt. 1718 - 1724 beginnt die Entwässerung und Urbarmachung des havelländischen
Luchs. Die Ortschaften sollen sich an den Kosten für die Anlegung der Gräben beteiligen. Bei dem veranschlagten Gesamtbetrag von 38 000 Talern hat Wustermark 400 Taler aufzubringen. Gegen
diese Anordnung legt der Landrat des Havelländischen Kreises Beschwerde beim zuständigen General-Direktorium ein, da die meisten Edelleute die Zahlungen nur
über Verschuldungen ihrer Güter leisten können. |
1721 |
Im Handwerkerverzeichnis des Havelländischen Kreises sind für Wustermark ein Wohnschmied und ein Garnweber aufgeführt. |
1728 |
Das Kirchenvernögen in Wustermark beträgt 322 Taler und 11 Pfennige. |
1730 |
Für Potsdam wird eine eigene Kircheninspektion eingerichtet. Wustermark wird von Spandau ausgegliedert und diesem neuen Gebiet zugeordnet.
Das Pfarranwesen wird gebaut. Es besteht aus Pfarrhaus, Kuh-, Pferde- und Hühnerställen. Der Pfarrer erhält kein Gehalt, er ist Selbstversorger und Landwirt. |
1745 |
Wustermark ist für die Erhebung von Brückenzoll notiert. |
1747 |
Im Jahre 1747 kam Wustermark durch einen Kobold, der sich angeblich ausgerechnet im Pfarrhause gezeigt hatte, in einen sonderbaren Ruf.
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1748 |
Die Kreisbehörde verzeichnet Einnahmen aus Wustermarker Hufen- und Giebel-Schoß-Geldern von 25 Talern und 16 Groschen. |
1751 |
Der Postmeister und Schulze Andreas
Schmidt zu Wustermark wendet sich zur Klärung von Unstimmigkeiten über seine Holzgerechtigkeiten an den König. Die Verhältnisse des Wustermarker Schulzengerichtes,
schreibt er dabei, seien in der Qualität mit einem Lehn- bzw. Rittergut zu vergleichen. |
1758 |
Dem Müller Schwartz zu Dyrotz wird die Erlaubnis erteilt in der Nähe des Dorfes Wustermark zwei Windmühlen zu errichten. Zum Mahlen des Getreides dort
werden vier Orte, nämlich Wustermark, Dyrotz, Hoppenrade und Zeestow, mit 588 Personen zugewiesen. Doch die Mahlpflichtigen halten sich nicht an diese
Anweisungen. Ab 1769 sind mehrere Beschwerden des Müllers überliefert. Die Streitigkeiten setzen sich bis zur Aufhebung des Mahlzwanges fort. |
13.07.1765 |
In der Nacht zwischen 11 und 12 Uhr bricht im Krug des Pächters Böttcher ein Feuer aus. Vermutet wird, daß es von einem Bettler verursacht wurde, der sich
noch nachts davonschlich. Entdeckt wird der Brand erst, als auch schon Scheune und Stall in Flammen stehen. Das Feuer greift auch noch auf den zweiten Krug
im Ort über. Beide Gebäude brennen völlig nieder. 13 Menschen sterben bei der Feuersbrunst. Soweit der Auszug aus dem Bericht im Wustermarker Kirchenbuch. |
1767 |
Postmeister Schmidt wird als Inhaber der Schank- und Braugerechtigkeiten im Ort genannt.
Es kommtzu einer Auseinandersetzung zwischen dem Fiskus und dem Lehnschulzen Andreas Schmidt zu Wustermark über die Rittergutsqualität des Lehnschulzengerichts im Dorf. Es geht bei um die entsprechenden
Privilegien. |
1776 |
In einem Schreiben des Forstdepartments werden für das Wustermarker Feld drei Brücken angegeben, die reparaturbedürftig sind. Zwei in der Brandenburgischen
auf die Rathenower Straße und eine in der Nauener Straße. Zur Wiederherstellung der baufälligen übergänge, die die Wustermarker Gemeinde unterhält,
werden 30 Fuß Holz benötigt. |
1778 |
Karte des Havelländischen Kreises (Urheber Oesfeld) aus dem Jahre 1778 mit allen relevanten Orten.
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1779 |
In Wustermark leben 314 Menschen. Der Ort hat zwei Windmühlen und ein Freigut, das dem Posthalter Schmidt gehört, der dort einen Bauern eingesetzt hat.
Das Dorf steht unter dem Amt Spandau und Kirchenpatron ist das Domkirchen-Direktorium zu Berlin. |
1787 |
In einer Tabelle über den Bestand von Maulbeerbäumen sind für Wustermark 23 Stück auf dem Kirchhof angegeben, die beschnitten werden müssen. Gepflegt
und benutzt werden die Gewächse vom Küster. Dieser Nachweis bleibt bis 1799 unverändert. |
1793 |
Die Dorfkirche wird wahrscheinlich unter Verwendung mittelalterlicher Reste als Putzbau mit polygonalem Schluß und quadratischem Westturm errichtet. Das Innere
wird mit hölzerner Tonnenwölbung und Hufeisenempore gebaut. |
1796 |
In der Gemeinde Wustermark befinden sich 79 und zusätzlich auf dem Kirchhof fünf Maulbeerbäume. Zwischen 1794 und 1805 sind auch Angaben erhalten über
den Verkauf von Seiden-Grains nach Berlin durch den Küster.
Marie Louise von Bredow, geborene Quast, stirbt in Wustermark und hinterläßt der Kirche im Ort sowie denen in Dyrotz und Bredow Legate. In ihrem Testament
vermacht die Dame der Wustermarker Kirche 50 Taler mit der Auflage, daß Kapital bei der Bank anzulegen. Das Vermächtnis ist auch an die Bedingung
geknüpft, daß nach ihrem Tod die Glocken von 12 Uhr bis 1 Uhr mittags eine Stunde lang geläutet werden. |
Um 1800 |
Folgende Besitzstandsverhältnisse werden in Wustermark ausgewiesen: teils ansässige Bürger, teils Domänenamt Spandau. Das Dorf hat 20 Hof- und 31 Feuerstellen.
Es gibt zwei Krüge, eine Schmiede und einen Stellmacher.
Die Route der Fernhandels- und Poststraße führt ab Spandau über Wustermark. |
1804 |
Für das Dorf sind ein Lehnschulze, 15 Ganzbauern, vier Kossäthen, zehn Einlieger, je ein Rademacher und ein Schmied sowie zwei Windmühlen und zwei Krüge
verzeichnet. Insgesamt leben 380 Menschen dort und es gibt 31 Feuerstellen. Der Ort befindet sich im Besitz des Domänenamtes Spandau, umfaßt 44 Hufe. Die
Kirche gehört zur Inspektion Potsdam.
Zwei der 14 Hauptpostwege in der Kurmark führen über die Poststation in Wustermark, es sind die Routen nach Halberstadt und nach Salzwedel. |
1806-1810 |
Frankreich, namentlich Napoleon, führt Krieg in Europa. Die französischen Truppen erreichen im Oktober Brandenburg unter Marschall Bernadotte, dem späteren
König von Schweden. In Wustermark wird noch im gleichen Monat eine französische Kommandantur eingerichtet, die für die umliegende Gegend zuständig ist.
In der Zeit dieses Krieges wird auch die alte Militärstraße über Potsdam von den Franzosen verändert. Die neue Verbindung führt ab Mainz unter anderem über
Magdeburg, Brandenburg und Wustermark nach Berlin und weiter bis nach Polen. Alle französischen Truppen aus und nach Frankreich und Polen marschieren
über diese Wegtrasse.
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1807 |
Das Dorf wird zum Etappenort bis zum 1. November erklärt und daraus ergibt sich die Einrichtung eines Garde-Magazins. |
30.01.1807 |
Der Dichter Heinrich von Kleist wird mit seinen beiden Reisegefährten von den Franzosen unter Spionageverdacht festgenommen und verbringt eine Nacht im Keller
des Wustermarker Hauses von Christoph Wilhelm G(C)rellius in der Dorfstraße bevor er den Gang in die französische Kriegsgefangenschaft antreten muß. |
1810 |
Das Verzeichnis der Familien mit schulpflichtigen Kindern in der Gemeinde vermerkt 54 Schüler je 27 Mädchen und Jungen; die Einkünfte aus der Küster- und
Schulstelle betragen 105 Taler und 23 Silbergroschen, zusammengesetzt aus Kosten für Wohnung, Bargeld, Naturalien und Schulgeld.
Wustermark hat insgesamt 361 Einwohner, davon sind 174 männlichen und 187 weiblichen Geschlechts. Bei der Anzahl der Kinder sind 33 Söhne und 34 Töchter
angegeben. Es gibt 25 Knechte und 17 Mägde im Ort. |
1812-1815 |
Zeit der Befreiungskriege von der französischen Besatzung. |
1812 |
Der Müller Carl Friedrich Schüler zu Wustermark, der die beiden beim Dorf gelegenen Mühlen betreibt, die sein verstorbener Vater in Erbpacht genommen
hatte, stellt den Antrag auf Herabsetzung der Erbpacht, die 417 Taler, 13 Silbergroschen und 8 Pfennige beträgt. Er begründet dies damit, daß nach der Aufhebung
des Mühlenzwanges viele Mahlgäste abgewandert seien, das habe Einkommensverluste zur Folge, so daß der Müller den vereinbarten Betrag nicht mehr
zahlen kann. Das Verfahren zieht sich über mehrere Jahre. |
09.01.1813 |
Für Fahrten zwischen Berlin und Wustermark wurden zu Zeiten der Befreiungskriege Passierscheine benötigt.
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20.02.1813 |
Ein Gefangenentransport mit 170 Häftlingen geht vom Zuchthaus Spandau zum Landarmenhaus nach Brandenburg. Zwei Gefangene fliehen dabei, einer unweit
von Wustermark, der andere in Nauen. |
27.02.1813 |
Zwei größere Abteilungen der russischen Armee erreichen Nauen. Die rund 150 Mann ziehen weiter auf dem Weg nach Wustermark. |
1815 |
Wustermark und Dyrotz werden als Garnison für das Brandenburgische Kürassier-Regiment Nr. 6 ausgewiesen. Ein Escadron ist in den Orten um Wustermark
einquartiert. Beim Pfarrer logiert der Rittmeister von Manstein mit einem Adjutanten. |
1816-1830 |
Bau der Chaussee ab Berlin über Nauen, Friesack, Ludwigslust und weiter. Das Teilstück mit Dyrotz und Wustermark wird 1830 fertiggestellt.
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1816/1817 |
Gründung des Kreises Osthavelland, dem auch Wustermark zugeordnet ist. |
1817 |
Das Dorf Wustermark gehört mit seinen 366 Seelen noch immer dem Amt Spandau. |
1819/20 |
Die Gewerbetabelle für Wustermark verzeichnet: Zwei Schneidermeister, je einen Tischlermeister, Rade-/Stellmachermeister, Uhrmachermeister sowie einen
Schmied, der einen Lehrling bzw. Gesellen beschäftigt; im Dorf befinden sich zwei Bockwindmühlen, zwei Webstühle für Leinen, ein Laden für Gewürzmaterialien
und ein Geschäft mit anderen Waren, deren Inhaber beide die kaufmännischen Rechte besitzen sowie ein Viktualienhändler ohne diese Privilegien; außerdem
gibt es zwei Krüge mit Ausspannung und zwei Schankwirte; aufgeführt sind noch ein Musikant sowie 59 Knechte und 84 Mägde.
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12.06.1820 |
Feuersbrunst in Wustermark. |
1839 |
Auf dem Urmeßtischblatt für Wustermark ist ein Torfstich eingetragen, auch die Kuhdammbrücke ist vorhanden. |
1844 |
Bau des Abschnittes Wustermark - Falkenrehde der Straße bis Potsdam.
In einer Nachweisung der in der Regierungszeit Friedrich II. angelegten Maulbeerplantagen für die Seidenzucht sind für Wustermark sechs Bäume auf dem
Kirchhof verzeichnet und mit der Bemerkung versehen, daß diese von niemandem genutzt werden. |
1847 |
In dem Handbuch des Preussischen Staates für Wustermark sind unter anderem folgende Einträge enthalten: Der Ort ist Sitz einer Postexpedition, hat 435 Einwohner
und es werden 38 Häuser gezählt. |
02.01.1849 |
Erstausgabe des Osthavelländischen Kreisblattes
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Jan. 1849 |
In die "Commission zur Vorbereitung patriotischer Wahlen im Osthavelland" (hier zum Preusischen Landtag)
sind folgende Wustermarker Bürger berufen worden:
Dominick junior (Schmiedemeister zu Wustermark) und Ritter (Prediger zu Wustermark).
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11-12.02.1849 |
Erneut ein großer Brand, der viele Gebäude im Dorf zerstört, darunter auch das Wohn- und Wirtschaftsgebäude der Pfarre. |
21.02.1849 |
Spendenaufruf im Kreisblatt zu Gunsten der Geschädigten des großen Brandes Anfang des Monats.
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21.05.1849 |
Mitteilung des Königlichen Landratamtes an die Ortschaften im Osthavelland über die Vergütung für die
Einquartierung der Soldaten der Preusischen Armee. Die Servicevergütung beträgt 43 Thlr. 8 Sgr. 7 Pf.
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30.05.1849 |
Bericht über die für die Abgebrannten zu Wustermark eingekom-menen Gaben.
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Juli 1849 |
Wustermark hat 455 Einwohner. |
24.01.1850 |
Bei der Wahl der Wahlmänner für das Volkshaus des deutschen Parlaments ist Prediger Ritter erwählt worden. |
01.06.1850 |
Einteilung der Distrikte für die Feuer-Lösch-Kommissare.
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28.12.1850 |
Werbung im Osthavelländischen Kreisblatt (Zweiter Jahrgang) für eine Gesichtscreme.
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Um 1850 |
Ausbeutung des Torfbruches.
Angaben zu großem Lehmvorkommen |
18.01.1851 |
Im Osthavelländischen Kreisblatt Nr. 6, amtlicher "Theil", wird Wustermark ermahnt, ihre Rückstände an Landwehr-Übungsgeldern
aus dem Jahre 1850 an die Kreiskasse abzuführen.
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25.01.1851 |
Osthavelländisches Kreisblatt Nr. 9, amtlicher "Theil": Anweisung des Kriegsministeriums, "Oeconomie-Department",
an die ostha-velländischen Ortsbehörden, den "Remonte-Pferden" auf langen Märschen genügend Futter zukommen zu lassen.
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05.02.1851 |
Mühlenmeister Schüler sucht einen Käufer für seine Acker-wirtschaft.
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19.02.1851 |
Der Kaufmann und Güter-Commissionair M. J. Cohn sucht einen Käufer für sein Vierhüfner-Gut mit Grundstücken an der Berlin-
Hamburger und Potsdam-Nauener-Chaussee.
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12.03.1851 |
Der Kreisschulze Dansmann (Dyrotz) hat seinen Posten aufge-geben, ein Nachfolger soll gewählt werden.
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16.04.1851 |
Aufruf des Predigers zu Wustermark, Ritter, Spenden für die vertriebenen Schleswiger zu geben.
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31.12.1851 |
Wustermark steht im Verzeichnis der Vergütungsbeträge, welche die Ortschaften für die im 3ten Quartal
d. J. an "durchmarschirte" Truppen verabreichte Fourage (Futtermittel) zu empfangen haben, nämlich 18 Thaler 10 Silbergroschen und 10 Pfennig. |
1857 |
Ablauf einer brandenburgischen Bauernhochzeit.
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1861 |
Die Ortschaftsstatistik für Wustermark enthält beispielsweise folgende Daten: das Dorf hat 538 Einwohner bei 6 öffentlichen, 39 Wohn- sowie 95 gewerblichen
und wirtschaftlichen Gebäuden. Die Gemeindefläche umfaßt 60 Morgen an Gehöften, 2570 Morgen Acker, 1490 Morgen Wiese und 565 Morgen
Land an Weide, Torf etc. |
1862 |
Die übersicht der Flächeninhalte der Gemarkungen und der Reinerträge für Wustermark weist ein Areal von rund 4418 Morgen aus, die einen Reinertrag von
rund 9726 Talern erbringen, das bedeutet etwa 68 Silbergroschen pro Morgen. Ca. 2505 Morgen werden als Ackerland, rund 21 Morgen als Gärten, etwa 1323
Morgen als Wiesen und rund 372 Morgen als Weiden genutzt. Der höchste Ertrag wird mit dem Ackerland erzielt, nämlich gut 7655 Thaler, das sind 92 Silbergroschen
pro Morgen. |
1869 |
Wustermark wird Stationsort der Berlin - Lehrter Eisenbahn. |
01.12.1871 |
Stichtag für die Volkszählung für Gemeinden und Gutsbezirke in der Provinz Brandenburg, dabei werden für Wustermark folgende Angaben ermittelt: Zum Ort
gehören zwei Wohnplätze mit 45 Wohngebäuden. Gezählt werden 629 Ortsanwesende, 314 männliche und 315 weibliche Personen. 299 der erfaßten Einwohner
sind ortsgebürtig. Es gibt 13 Einzel- und 127 Familienhaushaltungen. Vermerkt sind auch noch sieben Ortsabwesende. Bei der Staatsangehörigkeit werden
628 Preußen und ein Nichtpreuße angegeben. Im Ort leben 152 Menschen im Alter unter 10 Jahren. Von den Personen im Alter von über 10 Jahren können 459 lesen
und schreiben, 16 sind Analphabeten, bei zwei fehlen die Angaben zur Schulbildung. Die Religionszugehörigkeit weist 625 Evangelische und vier Katholiken
aus. |
1872 |
In der Provinz Brandenburg wird die Bildung von Amtsbezirken beschlossen.
Anläßlich eines großen Manövers halten sich Kaiser für mehrere Tage im Ort auf. Die Majestäten aus Deutschland, Rußland und österreich wohnen in besonders
errichteten Zelten. |
1873 |
Gründungsjahr des Kriegervereins Dyrotz-Wustermark.
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1875 |
Das Verzeichnis der gebildeten Amtsbezirke enthält folgende Angaben: der Amtsbezirk Dyrotz umfaßt die Gemeinden Dyrotz, Rohrbeck und Wustermark sowie
das Rittergut Dyrotz. Amtsvorsteher ist der Rittergutsbesitzer und Rittmeister a.D. von Bredow aus Dyrotz bei Wustermark. Als sein Stellvertreter wird der Rittergutsbesitzer
und Rittmeister a.D. von Bredow auf Buchow-Karpzow angegeben.
95 Schüler und Schülerinnen werden im Dorf unterrichtet. Für die Küster- und Lehrerstelle werden Einkünfte von 1081,62 Mark ermittelt. Diese setzen sich
folgendermaßen zusammen: aus Land 133,50 Mark, aus Ernte (Getreide) 333,61, aus Schulgeld 342,76, aus Accidenzien 57 Mark und aus verschiedenen Quellen
213,75 Mark. |
1875 |
Empfangsquittung eines wichtigen Dokumentes.
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bis 1879 |
Der Gerichtsstandort für die Wustermarker ist bisher Spandau. Bei der Justizneugliederung entsteht ein Amtsgericht in Nauen, das jetzt auch für Wustermark zuständig
ist. |
1880 |
Im Ort wütet die Diphtherie in grausamer Weise. Fast in jedem Haus sind Tote zu beklagen. Allein mehr als 60 Kinder sterben durch die Krankheit. |
1884 |
In Wustermark kommt es zu wiederholter Brandstiftung. Die Besitzer stellen Nachtwachen auf, um ihr Eigentum zu schützen.
Für den Ort wird eine weitere Schankkonzession erteilt unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl, die mit 810 angegeben ist. |
1886 |
Wustermark hat 705 Einwohner. Folgende Berufe sind in der Einwohnerschaft vertreten:
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21.01.1888 |
Aus dem Osthavelländischem Kreisblatt: Anzeige einer General-versammlung des Krieger-Vereins.
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14.02.1888 |
Suchanzeige im Osthavelländischen Kreisblatt: Ein neuer Schuh ist verloren gegangen!
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15.07.1888 |
Hammeltanz in Wustermark !
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17.07.1888 |
Aus dem Gerichtssaal.
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01.12.1888 |
Aus dem Gerichtssaal: Strafanzeige wegen eines nicht angeleinten Hundes.
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1890 |
Wustermark ist Sitz eines Patrouillen-Bezirks der Fußgendamerie. Dieser umfaßt die Orte Dyrotz, Hoppenrade, Buchow-Karpzow, Priort mit Wolfsberg,
Wernitz und Kartzow. Der Zuständigkeitsbereich beinhaltet rund 6040 ha Fläche bei einer Einwohnerzahl von insgesamt 2726 Personen. In Wustermark leben
die meisten, nämlich 728 Menschen. |
1894 |
Für Wustermark sind statistisch erfaßt: 1 Lehngutsbesitzer mit 42 ha Land, 1 Gutsbesitzer mit 65 ha Land sowie 10 Bauerngutsbesitzer mit unterschiedlich großen
Flächen. Aufgeführt werden auch drei Kossäthen und ein Büdner. Weiter sind unter anderem ansässig 1 Müllermeister, 2 Schmiedemeister, 2 Schlächtermeister,
1 Bäckermeister, 2 Tischlermeister, 1 Töpfermeister, 2 Gastwirte, 2 Kaufleute, 1 Fuhrherr, 2 Handelsmänner, 1 Zimmermeister, 1 Böttchermeister, 2 Barbiere,
1 Stationsvorsteher, 1 Bahnmeister, 1 Bahnassistent, 1 Postverwalter, 1 Restaurator, 1 Arzt, 1 Molkereigeschäftsführer, ein Pastor und 2 Lehrer. |
1895 |
Das Gemeindelexikon für Wustermark weist 774 Einwohner, 376 männliche und 398 weibliche, aus. Diese leben in 159 Familien- und 13 ( 8 männlichen und 5
weiblichen) Einzelhaushalten, außerdem ist eine Anstalt für gemeinsamen Aufenthalt verzeichnet. Für den Ort sind drei Wohnplätze mit 56 Wohnhäusern sowie
drei andere bewohnte Baulichkeiten wie Hütten etc. angegeben. Der evangelischen Kirche gehören 746 und der katholischen 28 Gläubige an. Wustermark
zählt zum Amts- und Standesamtsbezirk Dyrotz. |
1897 |
Die Zustimmung zur Einrichtung einer Gastwirtschaft mit Fremdenbeherbergung erfolgt, da dafür ein öffentliches Bedürfnis besteht; Wustermark hat zu diesem
Zeitpunkt 764 Einwohner. |
1899 |
Im Ort gibt es drei Gastwirtschaften, zwei davon sind alte Konzessionen zum Branntweinausschank, dazu gekommen ist eine neue Schankwirtschaft in einer
Kantine, die aus Anlaß des Bahnbaus Nauen - Wildpark errichtet wurde. |
1900 |
Wustermark hat 822 Einwohner.
Für den Bahnbau Treuenbrietzen-Nauen wird eine Enteignung durchgeführt.
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30.01.1900 |
Die Molkerei- und Milchhandelsgenossenschaft Wustermark, ein-getragene Genossenschaft mit unbeschränkter
Nachschutzpflicht, lädt ein zur ordentlichen General-Versammlung.
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01.04.1901 |
Der Bahnhof Wustermark wird aus dem Bereich des Eisenbahndirektionsbezirks Hannover in den Direktionsbezirk
Berlin übernommen. |
1902 |
Die Wildpark - Nauener Eisenbahnstrecke nimmt ihren Betrieb auf mit Wustermark als Haltepunkt. |
1902 |
Ansichtskarte vom Dorfplatz.
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27.07.1902 |
Die Kreiskonferenz des sozialdemokratischen Wahlvereins beschließt die Einteilung in fünf Agitationsbezirke, einer davon ist Spandau, dem auch Wustermark
zugeordnet wird. |
09.10.1902 |
Wie fängt man einen Hasen?
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04.12.1902 |
Ein entsetzlicher Vorfall hat sich in Wustermark zugetragen. Ein junger Knecht war bei dem Betrieb eines
Roßwerks beschäftigt, und insbesondere mit der Aufsicht der Pferde beauftragt. Auf eine bisher noch nicht aufgeklärte Weise
geriet er in das Roßwerk-getriebe, und es wurden ihm durch dieses beide Beine vom Körper abgetrennt.
Der Verunglückte wurde nach Nauen ins Krankenhaus geschafft; an seinem Aufkommen wird gezweifelt. |
1903 |
Reichstagswahlen: Wustermark liegt im Wahlkreis Potsdam-Spandau-Osthavelland, dem sogenannten "Kaiserwahlkreis". Im Ort werden bei der Hauptwahl
für den konservativen Kandidaten Pauli 39, für Kruse von der freisinnlichen Partei 33 und für den Sozialdemokraten Liebknecht 19 Stimmen abgegeben. Bei
der Stichwahl votieren 89 Wähler für Pauli und 27 für Liebknecht.
Ein Bestandsverzeichnis der Schulen weist für den Ort folgende Gebäude aus: Ein Haus mit zwei Klassenzimmern und zwei Lehrerdienstwohnungen als Massivbau
errichtet 1890, eine Scheune mit Stallgebäude, Massivbau mit Fachwerk von 1850 und ein Abortgebäude in Massivbau von 1895. |
28.01.1904 |
Ein harter Schicksalsschlag traf am Montag vormittag die Familie Sydow hierselbst. Der 30jährige Sohn Ernst
war mit Feldarbeit beschäftigt und bestieg einen beladenen Ackerwagen, stürzte jedoch beim Anziehen der Pferde herab und brach
die Wirbelsäule. Der Tod trat auf der Stelle ein. |
1905 |
Eine Molkereigenossenschaft hat in Wustermark ihren Sitz mit 42 Mitgliedern. Direkt an die Molkerei werden 7353 kg Milch geliefert. Die Menge der verkauften
Butter liegt bei 29861 Pfund mit einem Wert von 35635 Mark.
Im Ort sind 3,52 km Anschlußleitung für das Orts- und Fernsprechnetz fertiggestellt und es gibt zwei Sprechstellen. Vorgesehen hat man drei Sprechstellen, diese
Zahl ist 1906 erreicht.
Seitenansicht des Neubaus einer Molkerei (direkt gegenüber des Bahnhofes)
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07.03.1905 |
Das Allgemeine Ehrenzeichen haben Se. Majestät der Kaiser dem Fußgendarmen Illgner hierselbst zu verleihen geruht. |
30.09.1905 |
In Wustermark gibt es einen Lehrermangel, der in absehbarer Zeit nicht beseitigt werden kann mangels Masse. |
01.10.1905 |
Für die Erbauung des seit zwei Jahren geplanten Wohnhauses für Postbeamten sind 18.000 Mk. bewilligt worden, somit
ist das Bauvorhaben nunmehr gesichert. |
1906-1909 |
Im Anschluß an den 1902 eröffneten Streckenteil des Berliner Güteraußenringes entsteht der größte deutsche Verschiebe-bahnhof.
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11.01.1906 |
Der neue Rangierbahnhof kommt ungefähr da zu liegen, wo sich jetzt das Mossesche Vorwerk Elsgrund befindet.
Die Verkaufs-verhandlungen mit den Hoppenrader Eigentümern sind abge-schlossen, mit den Dyrotzer Eigentümern ist noch keine Einigung
erzielt worden.
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17.02.1906 |
In Wustermark leben 371 männlichen und 366 weiblichen Geschlechts. |
08.03.1906 |
Kantor Liere tritt in den Ruhestand. Ein Höhepunkt seiner langjährigen Tätigkeit waren die Aufführungen
mit den Schul-kindern im Grünefeldschen Lokale aus Anlaß der Silberhoch-zeitsfeier des Kaiserpaares. |
10.04.1906 |
Das hiesige Ortsfernsprechnetz hat neuerdings durch den Anschluß der Gutsvorsteher von Dyrotz und Buchow-Karpzow
eine wertvolle Erweiterung erfahren. |
03.05.1906 |
Vermögensbilanz der Molkerei- und Milchhandelsgenossenschaft Wu stermark.
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21.06.1906 |
"Die Jungen Leute" laden zum "Aalradfahren" ein. |
07.07.1906 |
Der neugegründete Gesangverein Konkordia veranstaltete einen Unterhaltungsabend zusammen mit den Brudervereinen
"Glück auf" aus Hoppenrade und "Deutsche Eiche" aus Dyrotz. |
24.07.1906 |
Die Arbeiten des zur Herstellung des bei Dyrotz geplanten großen Zentral-Güterbahnhofs haben ihren Anfang genommen.
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25.08.1906 |
Die beabsichtigte Belegung Wustermarks durch Truppen des Gardekorps auf dem Marsche zum bezw. aus dem
Manöver-gelände wird mit einer Belegungsstärke von 4 Offizieren, 106 Mannschaften und 126 Pferden sein. |
05.09.1906 |
Durch ein Jagdunglück verlor Oberleutnant Alvardes sein Leben.
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07.09.1906 |
Um den hiesigen Einwohnern die Möglichkeit zu geben, ihre Kinder in die höheren Schulen nach Nauen zu
schicken, hat sich die Eisenbahnverwaltung nunmehr bereit erklärt, bei nächster Gelegenheit den geäußerten Wünschen entsprechende
Zugver-bindungen herzustellen. |
09.09.1906 |
Auf der diesjährigen Kreislehrerkonferenz im Gasthof Grünefeld wurde das von der Königlichen Regierung
angeordnete Thema "Wie kann die Schule bei der Fürsorge für die schulentlassene männliche Jugend mitwirken?" referiert, welches
in folgenden Leitsätzen gipfelte:
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25.09.1906 |
Am 23. September verstarb der Gasthofbesitzer Karl Grünefeld im 57. Lebensjahre. |
26.09.1906 |
Von dem zum Mosseschen Vorwerk Elsgrund gehörigen Gebiet sind nunmehr seitens der Eisenbahnverwaltung
für die Zwecke des neuen Rangierbahnhofes 64 Morgen enteignet worden. Als Entschädigungssumme wurde für den Morgen durchschnittlich
gegen 2000 Mk. gezahlt. |
06.10.1906 |
Erhängt hat sich hierselbst am Donnerstag der Schlächter Franz W. |
13.11.1906 |
Amtsmeldung: Keine Schwefelhölzer mehr. Alle Gastwirte und die es sonst angeht, seien darauf aufmerksam gemacht, daß
am 1. Januar 1907 das "Schwefelhölzerverbot" in Kraft tritt. Es empfiehlt sich, den etwaigen Vorrat an "deutschen" noch vor diesem
Termin aufzubrauchen. |
15.11.1906 |
Ab April 1907 bis September werden versuchsweise Schülerzüge zwischen Priort und Nauen eingesetzt. |
22.12.1906 |
In der Nacht wurde ein dem Gutspächter Gericke in Niederhof gehöriges Reitpferde von einem Schnellzuge
erfaßt und zermalmt. Das Pferd hatte sich im Stalle losgerissen und irrte herrenlos herum, bis es auf den Bahnkörper geriet und
getötet wurde. Der Zug mußte zum Stehen gebracht und die Maschine erst von dem Pferdekadaver befreit werden, ehe die Weiterfahrt
erfolgen konnte. |
30.12.1906 |
Auf dem neuen Verschiebebahnhof kam es unter den dort beschäftigten galizischen Arbeitern zu Ausschreitungen,
die zu einer Schlägerei ausarteten. Dem Polier, der Ruhe gebieten wollte, ging man mit Spaten und Hacken zu Leibe, so daß er
flüchten und sich in Sicherheit bringen mußte. |
1906 |
Bei der Hauptwahl zum Reichstag entfallen in Wustermark bei 146 gültigen Stimmen 30 auf den sozialdemokratischen, 74 auf den konservativen und 36 auf
den liberalen Kandidaten, das Ergebnis der Stichwahl ergibt 33 Stimmen für den Sozialdemokraten und 113 für den Konservativen. |
1907 |
Ansichtskarte Dorfstraße.
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08.01.1907 |
Der Altsitzer Karl Engel, einer der ältesten Wustermarker, ist gestorben.
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11.01.1907 |
An der Lehrter Eisenbahn zwischen Dallgow-Döberitz und Wustermark wird mit Rücksicht auf den großen Rangierbahnhof
eine Eisenbahnstation errichtet, welche in der Hauptsache dem Verkehr der Eisenbahnbeamten und Arbeiter dienen soll. |
21.03.1907 |
Umzug der Praxis Dr. Burau in das Molkereigebäude am Bahnhof. |
31.03.1907 |
Mitteilung des Wustermarker Gemeindevorstehers, Hornemann, über neue Krankenkassenbeiträge.
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21.04.1907 |
Ein Arbeiter wird wegen Unterschlagung eines Betrages von 1 Mk. 40 Pfg., der zum Kauf von Schnaps vorgesehen war,
angezeigt. |
16.10.1907 |
Die Erweiterungsbauten der Bahnanlagen zwischen Spandau und Wustermark werden erstellt.
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1907 |
Was sonst noch in diesem Jahr in Wustermark geschah.
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04.07.1908 |
Radfahrerverein sucht neue Mitglieder.
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17.07.1908 |
Am Vorwerk Elsgrund (bei Dyrotz) werden die Bahnhofsanlagen in Eisenbeton ausgeführt.
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02.08.1908 |
Der Rollfuhrunternehmer Gustav Lamprecht ist als bahnamtlicher Rollfuhrunternehmer für den Bahnhof Wustermark
bestellt wor-den. Das Rollgebiet umfaßt die Ortschaften Wustermark, Dyrotz, Hoppenrade, Wernitz und Zeestow.
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01.11.1908 |
Der Kantinenwirt in Elsgrund Heinrich K. hatte bei einer Neu-eröffnung seines Gewerbebetriebes die Anmeldung
desselben bei dem Gemeindevorsteher in Hoppenrade unterlassen. Er war vom Amtsvorsteher mit fünf Mark Geldstrafe belegt, welche
nach Einspruch auf zwei Mark reduziert wurde. |
27.11.1908 |
Auf dem Verschiebebahnhof brannte Montag abend zum ersten Male das elektrische Licht zur Probe. Außer
den kleinen Lampen sind 128 große Bogenlampen zur Erleuchtung aufgestellt. Der an dem Himmel weithin sichtbare Schein gab vielfach
zu der irrigen Meinung Anlass, daß es der Widerschein einer großen Feuers-brunst sei. Seit fünf Wochen halten auch sämtliche
Fernzüge der Lehrter Bahn auf dem Verschiebebahnhof zum Ein- und Aussteigen von Personen; die neue Station trägt die amtliche
Bezeichnung "Elsgrund". |
1908 |
Die Eisenbahnstrecke zwischen Staaken und Nauen wird bis Wustermark zweigleisig ausgebaut. |
1908 |
Ansicht Dorfeingang Berliner Straße mit der Bäckerei Heide auf der linken Seite.
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1908 |
Otto Bruhn's Gasthof.
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01.04.1909 |
Das seltene Fest des 50jährigen Amtsjubiläums beging der durch sein instruktives Buch: "Das Singen nach Noten"
und durch sein "Schulxylophon" auch weiteren Kreisen bekannte hiesige Kantor Herr Liere in Rüstigkeit und Frische. |
01.05.1909 |
Der Große Berliner Zentralrangierbahnhof, oder, wie er amtlich bezeichnet wird, "Verschiebebahnhof Wustermark", wird mit Einführung des Sommerfahrplans am 1. Mai 1909
eröffnet, wenn bis dahin die Gleisabnahme beendigt ist. (Großer Artikel "Wustermark der größte Rangierbahnhof der Welt" von der Entstehung
des Bahnhofes im Osthavel-ländischen Kreisblatt vom 24.4.1909).
Und was sonst noch geschah
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04.05.1909 |
Ein hiesiger Besitzer hatte sich von außerhalb zwei wertvolle Pferde verschrieben. Die Tiere kamen auch
am Sonnabend per Eisenbahn hier an. Beim Ueberführen des Wagens, in welchem sich die Pferde befanden, auf ein anderes Gleis
entgleiste der Wagen und stürzte um. Die beiden Pferde im Gesamtwert von 2600 Mk. wurden bei dem Sturz so erheblich verletzt,
daß sie total unbrauchbar geworden sind und wahrscheinlich dem Schlächter anheimfallen. |
31.07.1909 |
Der Radfahrerverein Borussia veranstaltet ein "Hahnradfahren".
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31.08.1909 |
Humoristisches aus dieser Zeit.
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17.09.1909 |
Fundsache.
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27.11.1909 |
Durch einen Schneesturm am Bußtag waren die Signalleitungen der Lehrter Bahn zwischen Spandau und Wustermark
unbrauch-bar geworden. Wie man sich trotzdem zu helfen wusste -->
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1910 |
In Wustermark besteht eine der Kirche gehörende Bibliothek mit einem Buchbestand von 285 Exemplaren. |
1910 |
Aus dem Osthavelländischen Kreisblatt
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09.01.1910 |
Tanz bei Witwe Gagel.
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09.01.1910 |
Mitteilung des Amtsvorstehers:
"Einem längst bestehenden Bedürfnisse ist auch hier jetzt abge-holfen, indem das Amtslokal des Herrn Amtsvorstehers
mit Fernsprecher, der die Nr. 13 führt, versehen ist."
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12.01.1910 |
Einladung zum Gustav-Adolf-Fest in Wustermark.
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22.01.1910 |
G. Sydow sucht einen ordentlichen Großknecht.
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04.03.1910 |
Ziegelei Wustermark sucht einen Ziegelstreicher.
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26.03.1910 |
Verhängnisvoller Zugzusammenstoß auf dem Verschiebebahnhof fordert zwei Menschenleben.
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29.04.1910 |
Das Kreisblatt meldet:
Eine Abnormität aus der Tierwelt ist bis zum Sonntag bei Herrn Kaufmann H. Juhrt hierselbst zu besichtigen.
Es ist ein Kalb, das vor einigen Tagen lebend zur Welt kam und infolge seiner eigenartigen Kopfpartie einem Nashorn gleicht, während die
Augen sich unter den seitwärts liegenden Ohren befinden.
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20.05.1910 |
Heute feiert das Ehepaar J. H. Hipler ihre goldene Hochzeit.
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30.06.1910 |
Ackerverpachtung zu Wustermark.
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02.07.1910 |
Jahresbericht des Postamtes Wustermark.
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02.07.1910 |
Jahresbericht des Eisenbahnverkehrs der Staatsbahnen.
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09.07.1910 |
Für das Betteln in 5-6 Häusern wurde der geständige Schuhmacher Friedr. W. mit 2 Wochen Gefängnis bestraft.
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10.08.1910 |
Neuerdings müssen Autos vorn und hinten Kennzeichenschilder führen. Wer nur mit einem Schild fährt riskiert
eine 5 Mark Strafe.
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12.08.1910 |
Verkaufswerbung Kinderbetten und -wagen.
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15.10.1910 |
Havelländische Volksbräuche beim Einsammeln von Trinkgeldern bei Familienfeierlichkeiten.
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1911 |
Der Wustermarker Bahnhof.
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15.02.1911 |
Der Schüler Willi Taube rettet den neunjährigen Sohn des Büd-ners Garmatter vor dem Ertrinken.
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07.04.1911 |
Die Staatsbahnverwaltung beabsichtigt, beim Verschiebebahnhof Wustermark eine größere Ansiedlung für
Beamte und Arbeiter zu gründen.
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29.04.1911 |
Der Arbeiter Johann Prz., der zuletzt beim Gutsbesitzer Gericke in Arbeit stand, wurde wegen köperlicher Mißhandlung,
Beleidigung und Sachbeschädigung vom Schöffengericht zu je 12 Mark, insgesamt 36 Mark, Strafe verurteilt.
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30.07.1911 |
Schmiedemeister Pahlke bietet einen Zwangs-Hufbeschlagsstand für Pferde und Ochsen an.
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21.09.1911 |
Amtliche Bekanntmachung: Die Königliche Eisenbahndirektion in Hannover beabsichtigt, auf ihrem im Gemeindebezirk Wustermark außerhalb
der im Zusam-menhange gebauten Ortschaft belegenen Grundstück drei Einfamilien-Doppelwohnhäuser zu errichten, und hat die Erteilung der hierzu
nach § 13 des Ansiedlungsgesetzes von 1904 erfor-derlichen Genehmigung beantragt.
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23.09.1911 |
Die Verlegung des Ruhlebener Auswandererbahnhofs nach Wustermark ist von der Bahnverwaltung beschlossen worden.
Die großen Schiffahrtsgesellschaften, die den Auswanderer-verkehr vermitteln, wollen allerdings nicht die Kosten des Bahnhofbaus tragen.
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11.10.1911 |
Bekanntmachung des Landrates von Hanke:
Ich ersuche die städtischen Polizeiverwaltungen und die Herren Amtsvorsteher des Kreises, den Bedarf an Selbstmordzählkarten
bestimmt innerhalb 8 Tagen bei mir anzuzeigen. Fehlanzeigen sind nicht erforderlich.
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03.01.1912 |
Kulinarisches aus dem Havelland.
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26.04.1912 |
Die Überführung der Güterzüge von Berlin nach dem Verschiebe-bahnhof Wustermark findet seit Sonntag auf
dem hochgelegten Bahndamm statt.
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08.06.1912 |
Auf dem Verschiebebahnhof verunglückte der 26jährige Rangierer Wegener dadurch, daß er zu Fall kam und
ihm beide Beine abgefahren wurden.
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30.06.1912 |
Reiseartikel: Kosten, Aussehen, Handlichkeit.
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16.07.1912 |
Märkische Biernamen werden u.a. im dritten Band der Landes-kunde der Provinz Brandenburg von R. Mielke aufgezählt.
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07.09.1912 |
Großes Erntefest in der Gaststätte Schneider sowie Festumzug mit Harken und Sensen.
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20.11.1912 |
Auf eine 25jährige erfolgreiche Tätigkeit bei der Landgendarmerie kann der weit über die Grenzen des Kreises
hinaus bekannte Gendarmeriewachtmeister Fritz Illgner zurückblicken. |
1912 |
Bei den Reichstagswahlen siegt erstmals ein Sozialdemokrat im "Kaiserwahlkreis". In Wustermark aber liegt der konservative Kandidat in Haupt- und Stichwahl
(77/125) vor seinem sozialdemokratischen Kontrahenten. Liebknecht erzielt 23 bzw. 27 Stimmen. |
1912 |
Grundriss eines Wohnhauses mit Backstube und Verkaufsraum in der Friedrich-Rumpf-Straße (Dorfstraße).

Frontansicht des Hauses
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1912 |
Ansichtskarte mit Juhrts Kaufhaus.
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1913 |
Gründung des Jugendbundes "Armin", außerdem gibt es zu diesem Zeitpunkt auch Jugendvereinigungen für Mädchen, nämlich ein Jungfrauenverein und ein Missionsnähverein.
Es besteht ein Ortsausschuß zur Jugendpflege, der aus dem Jugendpflegefond 200 RM für die Beschaffung von Turn- und Spielgeräten für den
von der Gemeinde angelegten Turn- und Spielplatz erhält. Für den gleichen Zweck kommen noch je 100 RM aus Gemeinde- und Kreismitteln dazu. |
21.01.1913 |
Nüchterne Arbeiterfamilien werden gesucht.
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19.02.1913 |
Vor dem Schöffengericht zu Nauen wurden zwei Strafanzeigen (Uebertretung der Polizeistunde, Widerstand gegen
einen Beamten) gegen den Wustermarker Gastwirt Oskar Schn. verhandelt.
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24.02.1913 |
Vor Schreck gestorben.
Während eines Feuers auf dem Marzahnschen Gehöft ereignete sich leider auch ein Todesfall, der hiermit im Zusammenhang steht.
Die Ehefrau des nebenan wohnenden Nachtwächters Taube hatte einen derartigen Schreck bekommen, daß sie bald darauf umfiel und starb.
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01.03.1913 |
Flugübungen der "Hansa".
Schon seit einigen Tagen fliegt das Luftschiff "Hansa" an der Grenze des Truppenübungsplatzes Döberitz und über unsere Ortschaft
hinweg. Anscheinend liegen militärische Uebungen vor. Gestern konnte man es wieder in bedeutender Höhe über unseren Ort sehen.
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12.03.1913 |
Aus allen Teilen des Havellandes wird von würdig begangenen Jahrhundertfeiern berichtet, so auch aus Wustermark.
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22.04.1913 |
Umfangreiche Bahnarbeiten stehen an im Zuge der Höherlegung der Lehrter- und Wildparkbahn.
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13.05.1913 |
Für die Landtagswahl sind folgende Wahlmänner der bürger-lichen Parteien aufgestellt.
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26.05.1913 |
Beiträge zur Deckung der Entschädigungen bei Rotz und Milzbrand für Pferde und Rindvieh.
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19.06.1913 |
Die Jugend feiert das 100jährige Kriegsende (1813) und das Regierungsjubiläum des Kaisers.
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25.06.1913 |
Der hiesige Jugendbund "Armin" nahm an den Jubiläumsfest-spielen in Falkenrehde teil und holte einige Preise.
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31.07.1913 |
Auf dem hiesigen Güterrangierbahnhof sind jetzt 200 Beamten und 300 Arbeiter beschäftigt; letztere wohnen in den umliegenden
Ortschaften, während die Beamten zumeist in Spandau wohnen. Die Eisenbahnverwaltung beabsichtigt daher für die Beamten Wohnhäuser zu bauen,
ein größeres Gelände ist für diesen Zweck schon ausgewiesen.
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09.08.1913 |
Für den Nachweis des Eigentümers einer abgegebenen Tesching-büchse winken 20 Mark Belohnung.
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28.08.1913 |
Ein junger Mensch wurde auf dem Rangierbahnhof als blinder Passagier entlarvt.
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16.09.1913 |
Auf der Feldmark von Dyrotz bauen drei Besitzer dieses Dorfes eine Fabrik zur Herstellung von Kartoffelschnitzeln
und andern Futtermittel. Der Bau ist bald vollendet; der Betrieb soll noch in diesem Jahre eröffnet werden.
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30.09.1913 |
Am Sonntag morgen wurde vom Posthofe ein Rad, dem Brief-träger Löchel gehörig, entwendet. Der Dieb fuhr
über Wernitz nach Hoppenrade, wo er sich stärkte, um dann mit dem Rade zu verschwinden.
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03.10.1913 |
Aus dem Schöffengericht.
Taubstummer Knecht wegen Angriffs auf kleines Mädchen verurteilt.
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22.10.1913 |
Die Jahrhundertfeier der Völkerschlacht bei Leipzig wurde auch hier festlich begangen.
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12.11.1913 |
Von der hiesigen Polizei ist eine Verordnung erlassen, nach welcher die Straßen an jedem Sonnabend vor Eintritt der
Dunkelheit von den Anliegern zu reinigen sind. Gepflasterte Straßen und Bürgersteige sind zu kehren und ungepflasterte Straßen
zu harken.
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12.11.1913 |
Unfreundliche Wegeverhältnisse in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs.
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22.12.1913 |
Der 32 Jahre alte Bahnarbeiter Max Wüstenberger geriet auf dem Verschiebebahnhof Wustermark beim Rangieren
zwischen zwei Wagen und wurde dabei so schwer verletzt, daß der Tod auf der Stelle eintrat.
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24.12.1913 |
Warnung des Ministers des Innern vor raffinierten Betrügereien des Bettler- und Landstreichertums.
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31.12.1913 |
Die Gebietseinteilung der Ärzte richtet sich vorwiegend nach deren Wohnsitz. Danach ist Dr. Burau für die
Gemeinden Wustermark, Dyrotz, Hoppenrade, Priort und Wernitz zuständig.
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1914 |
Der Ort wird im Wegeverzeichnis des Kreises als Ausgangs- bzw. Endpunkt von drei Straßen genannt. Es sind die Strecken Potsdam - Wustermark, Wustermark
- Zeestow und Tremmen - Wustermark. |
1914 |
Ansichtskarte mit Dorfkirche, Dorfstraße und Gasthof Oskar Schneider an der Berliner Straße.
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05.01.1914 |
Das Arbeiterehepaar Voigt hierselbst feierte das Fest der goldenen Hochzeit. Von Sr. Majestät dem Kaiser
war ein Geschenk eingegangen, welches vom Herrn Superintendenten Miething feierlichst überreicht wurde.
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07.01.1914 |
Eine königliche Deckhengststation soll in Wustermark eingerichtet werden. Der Besitzer Herr Hornemann I
wird die Unterstellung der Hengste übernehmen. Um in dortiger Gegend eine neue Zucht einzuführen, ist die Einstellung eines Oldenburger
und eines Hannoveraner Deckhengstes vorgesehen worden.
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08.01.1914 |
Zu einem großen Bockbierfest wird eingeladen.
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22.01.1914 |
Katzenaberglaube im Havelland.
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11.02.1914 |
Am letzten Sonntag beging der hiesige Jugendbund "Armin" sein erstes Stiftungsfest im Saale des Herrn Schneider.
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14.02.1914 |
Am Donnerstag abend feierte die Frauenhilfe der drei Gemeinden Wustermark, Dyrotz und Hoppenrade im Verbande
mit dem Missions-Nähverein und der weiblichen Jugendvereinigung ihr neuntes Stiftungsfest im Saale des Herrn Schneider.
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16.02.1914 |
In der Nacht vom 12. zum 13. Februar wurde in dem Lokal des Gastwirts Schneider ein Einbruch verübt, bei
dem ungefähr 50 M Kleingeld, 800 Zigarren, 2000 Zigaretten und ein Fahrrad mit Gestell entwendet wurden. Der mutmaßliche Täter
hat sich vorher mit dem Nachtwächter unterhalten.
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03.03.1914 |
Die hiesige Freiwillige Feuerwehr beging am Sonnabend ihr 5. Stiftungsfest im Saale Schneider.
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20.03.1914 |
Schwer verunglückt ist auf dem hiesigen Bahnhof ein Rangierer. Der bedauernswerte Mann kam zwischen die Puffer,
wobei ihm das Fleisch vom rechten Unterarm losgerissen wurde.
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11.04.1914 |
Todesanzeige Amtsvorsteher Karl Hornemann.
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15.05.1914 |
Zwischen einer Wirtschafterin und einem Milchkühler kam es zu Handgreiflichkeiten.
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20.05.1914 |
Der gefahrvolle Bahnübergang Berlin-Hamburger Chaussee soll durch eine Überführung ersetzt werden.
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11.06.1914 |
Kinderwagenausstellung.
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29.06.1914 |
Ein Junkers Gasbadeofen ersetzt eine Badereise.
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30.07.1914 |
Beim diesjährigen Preis- und Gewinnschießen des Kriegervereins "Dyrotz-Wustermark" erwarb der Dyrotzer
Hermann Thiele die Königswürde, 1. und 2. Ritter wurden die Wustermarker Taube und Schöneberg. Die meisten Ringe (56) erzielte
der Hoppenrader W. Grünefeld.
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31.08.1914 |
Eine Sammlung für das Rote Kreuz hat in der Gemeinde Wustermark 725,50 Mk. ergeben.
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16.09.1914 |
Einen Finderlohn von 5 M. für ein verlorenes Portemonnaie mit einem Inhalt von 40 M. verspricht H. Daute, Wustermark.
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19.11.1914 |
Ein junger Soldat, der beim Kaufmann Juhrt einquartiert war, hat folgendes Gedicht hinterlassen:
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02.12.1914 |
Helle Freude werden die aus der Gemeinde Wustermark ins Feld gezogenen Krieger haben ...
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12.01.1915 |
Auszug aus der Preusischen Verlustliste:
Es starben den Heldentod fürs Vaterland: Vom Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 20, gemeldet vom Feldlazarett: Gefreiter Wilhelm Kliem, Wustermark,
gestorben an seinen Wunden im Lazarett Brügge 18. Oktober 1914.
Ersatzreservist Adolf Grüneberg, Wustermark.
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15.01.1915 |
Aufruf des Landrates zur Landsturm-Musterung.
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16.02.1915 |
Die Kaisergeburtstagsfeier gibt den Anlass zu einer Kollekte für die Soldaten im Kriegseinsatz.
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20.04.1915 |
Die Kleidermode für alle.
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26.04.1915 |
Ein deutsches Kaiserlied.
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24.01.1916 |
Todesanzeige Bertha Juhrt, geb. Zeitel.
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27.01.1916 |
Marktpreise in Brandenburg.
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04.03.1916 |
Landwirt Schrobsdorf verlangt einen verheirateten Melker.
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31.03.1916 |
Oberpfarrer Voß aus Prenzlau hat ein kriegerisches "Märkerlied" gedichtet.
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25.04.1916 |
Die Einführung der Sommerzeit bei der Eisenbahn wird in folgender Weise ablaufen: Abends am 30. April wird
um 11 Uhr ein "Uhrsignal" gegeben, woraufhin sämtliche Stations-, Zimmer- und Taschenuhren der Beamten um eine Stunde, d.h. auf
12 Uhr, vorgestellt werden müssen.
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02.05.1916 |
Eine Genossenschaft unter dem Namen: "Osthavelländische Bodenverbesserungs-Genossenschaft Mitte" hat sich mit dem Sitz
in Wustermark gebildet. Sie bezweckt, bestimmte Grundstücke unter Beschaffung der Vorflut und gleichzeitiger Herstellung der erforderlichen
Wege und Gräben in Acker, Wiese und Weide umzuwandeln und nach Bedarf zu bewirtschaften und zu nutzen.
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10.06.1916 |
Kriegsspende Deutscher Frauendank.
Frau Landrat von Hahnke bedankt sich für die treue Opfer-willigkeit der Osthavelländischen Frauen, die zu einem Sammelergebnis von 14.812,48 M.
geführt hat. In Wustermark wurden 260,55 M. gespendet.
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10.06.1916 |
Kriegsspende Deutscher Frauendank.
Frau Landrat von Hahnke bedankt sich für die treue Opfer-willigkeit der Osthavelländischen Frauen, die zu einem Sammelergebnis von 14.812,48 M.
geführt hat. In Wustermark wurden 260,55 M. gespendet.
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28.06.1916 |
Die Vertreter des Kirchenkreises haben folgende Eingabe beschlossen:
Das Generalkommando in den Marken wolle Maßregeln treffen, daß dem Rauchen der halbwüchsigen Jugend in der Öffentlichkeit ein Riegel
vorgeschoben, dem spätabendlichen Herumtreiben dieser Jugend auf den Straßen sowie ihrem Wirtshausbesuch eine Beschränkung auferlegt werde.
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12.09.1916 |
In größter Lebensgefahr schwebte eine Frau, die mit dem Zuge von Spandau nach Wustermark fuhr.
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1917/1919 |
Anträge zum Bau einer Provinzialstraßenbrücke im Zuge der Berlin - Hamburger Chaussee zwischen Dyrotz und Wustermark. Die Errichtung zweier Eisenbetonbrücken
wird durch den Bau des Havelländischen Hauptkanals notwendig. |
29.01.1917 |
Die Kaisergeburtstagsfeier gibt den Anlass zu einer Kollekte für die Soldaten im Kriegseinsatz.
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17.03.1917 |
In Wustermark wird ein französischer Kommandant eingesetzt, ein wahrer Unhold, Räuber und Gelderpresser.
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19.05.1917 |
Der Gemeindekirchenrat verpachtet auch in diesem Jahr seine Pfarrwiesen (5 Morgen Dammkavelwiese,
3 Morgen Hauskavel-wiese und 3,5 Morgen Erbskavelwiese) meistbietend.
Kavelwiese ist eine Fläche von Gräsern und Sträuchern, die als Weideland genutzt wird.
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29.06.1917 |
Todesanzeige eines 20-jährigen Wustermarkers und Träger des Eisernen Kreuzes 2. Klasse.
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19.09.1917 |
Räuberischer Überfall auf einen 13jährigen Berliner Knaben.
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08.02.1918 |
Oberleutnant von Trotha hält einen Lichtbildervortrag über die türkischen Bundesgenossen.
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15.02.1918 |
Die Pferdevormusterung findet am 23. Februar 1918, 10 Uhr vormittags, im Dorfe zwischen dem Engelschen
und Gastwirt Gagelschen Grundstück in Wustermark statt.
Das Pferdeausfuhr- und Besitzerwechselverbot bis zur Beendi-gung der Pferdevormusterung.

Die Pferdevormusterungsbestimmungen.

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16.02.1918 |
Aufruf zur Ablieferung von Alteisen für die Herstellung von Kano-nen und Granaten, um die Feinde Deutschlands
niederzukämpfen und zum Frieden zu zwingen.
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01.03.1918 |
"Lernt schweigen" oder "Vorsicht bei Gesprächen".
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18.03.1918 |
Am 15. März 1918 wird in den Zeitungen eine Bekanntmachung veröffentlicht, die die Beschlagnahme und Meldepflicht
von gesammelten rohen Menschenhaaren reguliert. Betroffen sind Frauenhaare und Chinesenhaare!
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16.04.1918 |
Dem Postaushelfer Ferdinand Engel, Wustermark, ist das Ver-dienstkreuz für Kriegshilfe verliehen worden.
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04.05.1918 |
Die holde Weiblichkeit kann es nicht unterlassen, trotz Bestra-fung mit Kriegsgefangenen anzubandeln.
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07.05.1918 |
Ein Leutnant vom Reserve-Infanterie-Regiment hält einen lehrrei-chen Vortrag über die baltischen Länder.
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25.05.1918 |
Die Unsitte vieler Soldaten, sich auf die Dächer der Waggons zu setzen, hat wieder mal ein Opfer gefordert.
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01.08.1918 |
Die für den Kreis Osthavelland festgesetzten Höchstpreise für Frühgemüse und Obst, zu denen der Erzeuger-, Groß-
und Kleinhandel die Produkte verkaufen darf.
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02.09.1918 |
Wie jedes Jahr findet heute, dem Gedenktage der Schlacht am Sedan, im Saale der Diakonissenstation ein Familienabend statt. |
21.12.1918 |
Umfangreichen Spitzbübereien ist man wieder auf dem Verschiebebahnhof Wustermark auf die Spur gekommen.
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1918/1919 |
Die Gemeinde Wustermark stellt einen Antrag auf Eintragung des Fischereirechtes ins Wasserbuch für den Schlag-, Mittel- und Schöppengraben. |
12.02.1919 |
Ankündigung eines Vortrages in der Gastwirtschaft Schneider über den "Entwurf zu einer neuen Reichsverfassung".
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10.03.1919 |
In die Gemeindevertretung gewählt wurden 6 Bürgerliche, 3 Sozialisten und Unabhängige.
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13.05.1919 |
Gutsbesitzer Karl Gericke in Wustermark hat das z. Zt. im Konkurs erstandene Ziegeleigrundstück am
Kuhdamm für rund 50.000 M an Domänenpächter Schurig in Markee verkauft.
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21.05.1919 |
Die neuen Tarife für Landarbeiter im Osthavelland.
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24.05.1919 |
Werbung für Einradhackmaschinen mit selbst konstruierten Kornhacken.
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24.05.1919 |
Ankündigung einer Protestversammlung gegen den Gewalt-frieden.
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30.05.1919 |
Hermann Städicke eröffnet eine Schlächterei.
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05.06.1919 |
Angebote der Gärtnerei Fruth jun.
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05.08.1919 |
Beraubung eines Güterwagens durch Eisenbahnarbeiter.
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08.09.1919 |
Nachts wurde während einer Hochzeitsfeier das Nebenhaus, in welchem die Hochzeitsgäste ihre Garderobe
aufbewahrten, von Einbrechern heimgesucht und mehrere wertvolle Kleider und Anzüge sowie auch Wäsche entwendet.
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01.10.1919 |
Die Postgebühr für einen Brief bis 20 g im Orts- und Nachbar-ortsverkehr kostet 15 Pf., im Fernverkehr 20 Pf..
Postkarten kosten 10 Pf. bzw. 15 Pf..
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21.10.1919 |
Ein typisches Eisenbahnerlos.
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25.10.1919 |
Die Eintragung der Kohlenbelieferung ist ab heute möglich.
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29.10.1919 |
Viehdiebstahl beim Chausseearbeiter Hornemann.
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29.10.1919 |
Die Theatergesellschaft Nauen 1919 gibt ein Gastspiel in Bruhns Gasthaus.
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26.11.1919 |
Protestversammlung gegen die Zurückhaltung der deutschen Kriegsgefangenen in Frankreich.
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11.12.1919 |
Verlobungsanzeige Zechlin (Dyrotz) - Engel (Wustermark).
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18.12.1919 |
Wie in vielen Gemeinde, so hat sich auch jetzt in Wustermark eine Einwohnerwehr gebildet zum Schutze des
Eigentums. Der Wehr gehören augenblicklich 48 Einwohner an. Zu ihrem Führer haben sie den Sohn des Gutsbesitzers Gericke gewählt.
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23.12.1919 |
Ein von Hamburg kommender Transport Truppen der Eisernen Division hat auf dem Verschiebebahnhof Wustermark
gestern früh Güterwagen erbrochen und beraubt, wobei sie beobachtet wurden. Eine gleich danach angesetzte Durchsuchung brachte
Stoffe, Sacharin und Bilderrahmen zum Vorschein.
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24.12.1919 |
Trotz der vor kurzem gegründeten Ortswehr gab es einen Einbruch bei dem Schlächtermeister Zinke.
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26.02.1920 |
Vom Landrat als Gemeindevorsteher bestätigt ist z. Zt. Landwirt Wilhelm Böttcher.
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04.03.1920 |
An der Eisenbahnsiedlung sind die Arbeiten wieder aufgenommen worden.
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11.03.1920 |
Der Kreisverein Osthavelland der Deutschen Volkspartei hält eine öffentliche Versammlung in Wustermark ab.
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12.04.1920 |
Hammeldiebstahl in Wustermark.
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07.06.1920 |
Ergebnisse der Reichstagswahl.
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07.06.1920 |
Grausamer tödlicher Eisenbahnunfall.
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02.07.1920 |
Werbung für ein Kuss-Lehrbuch!
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17.08.1920 |
Werbung für eine Hinrichtung.
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19.08.1920 |
Sauberes Hausmädchen gesucht.
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02.12.1920 |
Ein Gefecht zwischen Überwachungsmannschaften der Eisenbahn und Eisenbahndieben forderte einen Toten und einen
Verletzten.
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20.12.1920 |
Die Mitglieder des Ortskartells des Deutschen Beamtenbundes protestieren gegen die ungerechte Einstufung ihres Ortes
unter 10.000 Einwohner.
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ca. 1920 |
Wustermarker Amtssiegel
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21.09.1920 |
Ortskartell des Deutschen Beamtenbundes berät über Bildung eines Landesbeamtenbundes.
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27.01.1921 |
Ein "bahnpostlagernder" Einbrecher, der in einem Korb befördert wurde, ist gefasst worden.
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16.08.1921 |
Der Markkurs am 16. August:
Es zahlten für je 100 M Zürich 7, Paris 14,79 Franken, Stockholm 5,65 Kronen, Amsterdam 3,76 Gulden, Newyork 1,15 Dollar, Rom 26,17 Lire.
Ein Pfund Sterling kostete 317 M.
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17.09.1921 |
Wertheim präsentiert die neuesten Damenmoden.
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27.12.1921 |
Schießerei zwischen Eisenbahndieben und Überwachungs-beamten.
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29.12.1921 |
Getreidehändler Erich Wagenführ, Bahnhof Wustermark, inseriert.
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09.02.1922 |
Zeitplan des vorörtlichen Zugverkehrs.
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13.02.1922 |
Fremdwährungen kosteten nach den amtlichen Notierungen der Berliner Börse:
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04.04.1922 |
Handgezeichnete Karte des Havelländischen Luchs.
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13.05.1922 |
Die Lebenshaltungskosten sind seit 1914 um das 54fache gestiegen bei fast stagnierendem Gehalt.
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30.08.1922 |
Tarife für Landarbeiter.
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09.11.1922 |
Der Kirchenkreis Potsdam II hatte heute hierorts eine bedeutsame Feier. Der neuernannte Superintendent
Pfarre Korth wurde durch den Generalsuperintendenten der Kurmark D. theol. Axenfeld feierlich in das Ephoralamt eingeführt. |
21.12.1922 |
Der Kreistag legt die Kostenverteilung für den Bau des Kanals Nauen-Paretz fest. Insgesamt muß ein Betrag von 21,6 Millionen Mark aufgebracht werden. Ein Anteil
von 5,2 Millionen Mark wird auf die Ortschaften umgelegt. 6/13 = 2,4 Millionen Mark entfallen auf die Gemarkungen deren Ländereien meist günstig zum Kanal liegen, dazu zählt auch der Gemeindebezirk
Wustermark. |
03.01.1923 |
Die Telefongebühren ab 1. Januar bei öffentlichen Sprechstellen betragen für ein Gespräch von nicht mehr
als 3 Minuten Dauer im Orts- und im Fernverkehr bis 5 km 30 M., von einer Teilnehmerstelle beträgt die Gebühr für ein Ortsgespräch 15 M.
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09.01.1923 |
Wieder mal werden die Postgebühren zum 15. des Monats erhöht.
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21.02.1923 |
An der Berliner Börse kostet 1 US-Dollar zwischen 23.500 und 25.000 Mark.
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27.02.1923 |
Eine Vorführung des von Tischlermeister Ernst Kluge in Dyrotz erfundenen Leihsarges findet auf dem Kirchhof in Dyrotz statt.
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03.03.1923 |
Mode: Die ersten Jackenkleider des Jahres
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08.03.1923 |
Erfolg des Kreispolizeihundes Rolf.
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14.06.1923 |
Kirchenräuber stahlen zwei wertvolle Kronleuchter aus der Kirche.
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14.06.1923 |
An der Berliner Börse kostet 1 US-Dollar zwischen 106.500 und 110.000 Mark.
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09.07.1923 |
Fuhrwerk am offenen Bahnübergang vom Zug erfasst.
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09.07.1923 |
An der Berliner Börse zogen Devisen und Noten weiter an, 1 US-Dollar kostete 275.862 Mark.
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10.08.1923 |
An der New Yorker Börse kostet 1 US-Dollar jetzt 4.847.850 Mark.
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08.1923 |
Handskitze des Wustermarker Bahnhofes.
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30.10.1923 |
1 Dollar kostet 65.000.000.000 Mark.
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08.12.1923 |
Auflistung der ab dem 1. Dezember geltenden Beamtengehälter.
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18.12.1923 |
Werbung des Textilhauses Leineweber.
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21.12.1923 |
Rätselhafter Leichenfund in Wustermark.
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03.06.1924 |
Seit einigen Tagen steht ein großer Teil der hiesigen Land-arbeiterfrauen wegen Lohndifferenzen im Streik.
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03.06.1924 |
Trotz eines Beschlusses im vorigen Jahr gibt es nun doch keinen Bahnhofsumbau.
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04.06.1924 |
Der im vorigen Jahre eingegangene Jugendbund "Armin" ist jetzt neugegründet worden. Er ist dem hiesigen Kriegerverein
angegliedert worden.
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12.07.1924 |
In der Gemeindevertretersitzung am letzten Donnerstag wurde der Landwirt Emil Spiesecke (Wirtschaftvereinigung)
zum Gemeindevorsteher, der Oberlandjäger Friedrich Illgner (Wirt-schaftvereinigung) zum 1. Schöffen und der Arbeiter Fritz Fenz (Kommunist)
zum 2. Schöffen gewählt.
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12.07.1924 |
Die Schulen von Wustermark, Hoppenrade, Buchow-Carpzow und Wernitz unternahmen gemeinsam einen Ausflug.
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19.07.1924 |
Ein hiesiger Einwohner namens Fenz wird tätlich gegenüber der Feuerwehr während eines Löscheinsatzes.
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09.08.1924 |
Die Ernte ist im vollen Gange, der Ertrag ist zufriedenstellend, es fehlen in diesem Jahr aber die Ährensammler
aus Berlin.
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09.08.1924 |
Einige Kinder haben leider nur Unfug in ihren Köpfen.
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14.08.1924 |
In letzter Zeit werden immer mehr Stahlhelm-Ortsgruppen gegründet. Es stellt sich daher die Frage:
Was ist der "Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten"?
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04.09.1924 |
Das monatliche Abbonnenment der Havelländischen Rundschau kostet z.Zt. 2 Mark.
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04.09.1924 |
Die gewählten und jetzt von dem Landrat bestätigten Gemeindevorstandsmitglieder Spiesecke, Illgner und Hilfsschöffe
Böttcher sind von dem Amtsvorsteher in ihr Amt eingeführt worden, nachdem sie den Eid auf die Verfassung geleistet haben. Die Bestätigung des
zum 2. Schöffen gewählten Arbeiters Fritz Fenz, der der kommunistischen Partei angehört, ist von dem Landrat noch ausgesetzt worden.
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04.09.1924 |
Vor einigen Jahren wurde der der Kirche gehörige Acker in Parzellen von je 1/2 Morgen Größe eingeteilt
und an die kleineren Gewerbetreibenden, Beamten und Arbeiter verpachtet. Diese Regelung wurde auch bei der am Freitag stattgefundenen
Neuverpachtung beibehalten. Der Taxpreis war auf 26 Mark pro Morgen festgesetzt worden. In fast allen Fällen wurde aber die Taxe
um fast 100 % überboten.
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04.09.1924 |
Die Rotlaufseuche unter den Schweinen breitet sich immer mehr aus. Fast jeden Tag verenden Tiere und zerstören die Hoffnung vieler Halter,
den Winter gut überstehen zu können.
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06.09.1924 |
Einem seit vielen Jahren bestehenden Mißstand hat der Gastwirt D. Bruhn abgeholfen. Irgendein größeres Vergnügen
oder dergleichen zu veranstalten war bisher nicht möglich, da ein entsprechender Saal nicht zur Verügung stand. Herr Bruhn hat jetzt seinen bestehenden
Saal erweitert. Vor allen Dingen hat der Saal jetzt eine wirklich gute Theaterbühne.
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10.09.1924 |
Pachtstreitigkeiten der Pfarre.
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25.09.1924 |
Die Belegung der unterirdischen Telefon-Kabel Berlin-Köln sind nunmehr beendet. Die Reichstelegrafen-Verwaltung
ist jetzt dabei, die Luftleitung abzubrechen. Soweit die Luftleitung innerhalb der Ortschaft Wustermark nicht noch andere Leitungen
trägt, ist ihr Abbruch bereits erfolgt.
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03.10.1924 |
Schlafender Kutscher hatte keine Gewalt über seine Pferde.
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03.10.1924 |
Erntefest bei strömendem Regen.
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07.10.1924 |
Die Wustermarker Ortsgruppe der Kommunistischen Partei Deutschlands verklärt in einer Versammlung die nahezu
paradie-sichen Zustände in Sowjetrußland.
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07.10.1924 |
Aus dem Gerichtssaal:
Viehdieb aufgrund einer installierten Alarmanlage erwischt.
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07.10.1924 |
10-Jährige Gedenkfeier des Vereins ehemaliger 15. Reserve-Jäger in Wustermark.
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16.10.1924 |
In der Pachtstreitsache mit der Pfarre hat sich ein großer Teil der Pächter auf Aufforderung durch die
Pfarre, mit der Zahlung des geforderten Pachtpreises einverstanden erklärt. Gegen die übrigen Pächter hat die Pfarre Klage bei
dem Pachteinigungsamt in Nauen erhoben. In dem am letzten Sonnabend stattge-fundenen Termin hatten sich die Pächter bereit erklärt,
einen Pachtpreis von 20 Mark pro Morgen und Jahr zu zahlen. Eine Einigung kam aber nicht zu Stande und wird ein neuer Termin anberaumt werden.
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24.10.1924 |
Es ist beschlossen worden, die elektrische Straßenbeleuchtung, die seit dem Kriege aus Sparsamkeitsgründen eingestellt war,
wieder in Betrieb zu nehmen.
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28.10.1924 |
In Wustermark gibt es ein Schaupflügen mit einem Wendestock.
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11.12.1924 |
Die am 1. Dezember des Jahres statt gefundene Viehzählung hatte folgendes Ergebnis: Zahl der viehbesitzenden
Haus-haltungen 165. Gezählte Pferde 167, Rindvieh 375, Schafe 6, Schweine 321, Ziegen 77, Federvieh 1792. Haushaltungen mit Hausschlachtungen 95.
Geschlachtet sind 131 Schweine und 1 Ziege.
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18.12.1924 |
Gründungsfest des Wustermarker Sportvereins, der aus dem früheren Jugendbund Armin hervorgegangen ist.
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24.12.1924 |
Am Sonntag wurde die neuerbaute Orgel der Kirche geweiht in Verbindung mit einem Konzert.
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27.12.1924 |
Dem Kreisblatt wird entnommen: Am Eingang unseres Dorfes an der Chausseeabzweigung Nauen-Berlin-Potsdam
kann man in letzter Zeit nur allzu häufig die Wahrnehmung machen, daß von Schulkindern Scherben und Blechstücke auf den Fahrdamm
geworfen werden. Was nützen da alle Vorsichtsmaßregeln zur Verhütung von Automobilunglücken, wie aufstellen von Warnungstafeln
usw., wenn der Fahrdamm von solchen dem Verkehr gefährlichen Gegenständen nicht freigehalten wird. Hier müßte einmal energisch
eingegriffen werden.
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03.01.1925 |
Eine schöne, große, dicke Wurst verschwindet und verwandelt sich in ein großes dickes Tier, welches ein
graues, haariges Fell hat.
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08.01.1925 |
Das Fest der goldenen Hochzeit konnte der Produktenhändler Friedrich Wagenschütz mit seiner Ehefrau Dorothe
Sophie Elisabeth, geb. Moritz, im Kreise ihrer Angehörigen feiern. Wagenschütz, ebenso wie seine Ehefrau, erfreut sich großer Beliebtheit in der Gemeinde.
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12.01.1925 |
Der Bau einer großen Hochspannungsleitung ist jetzt auch von Wustermark aus zu sehen. Die Leitung wird in Spandau enden.
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21.01.1925 |
Am Montag hielt die Ortsgruppe Wustermark des Kreisvereins Osthavelland der Deutschnationalen Volkspartei
im Lokal von Juhrt ihre erste diesjährige Versammlung ab.
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24.01.1925 |
Ein Versuchswagen der Protoswerke verursacht einen Verkehrs-unfall, der jedoch ohne Personenschaden verlief.
Der Wagen zerstörte lediglich einen steinernen Pfeiler des Vorgartens auf dem Grundstück des Gutsbesitzers Engel.
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04.02.1925 |
Die Frauenhilfen Wustermark und Dyrotz feierten am 01. des Monats ihr 20jähriges Bestehen.
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23.02.1925 |
Am 15. des Monats ist der langjährige Seelsorger der Gemeinden Wustermark und Hoppenrade, Superintendent Miething,
im Alter von 72 Jahren verstorben.
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28.03.1925 |
Ein schlechter Silvesterscherz.
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18.05.1925 |
Schwarzangler am Kanal Nauen-Paretz gefasst.
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23.05.1925 |
Die Provinzialverwaltung lässt eine Neuschüttung des Fahrdammes der Berlin-Hamburger Chaussee zu beiden Seiten
der Berlin-Lehrter Bahn vornehmen.
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27.05.1925 |
Am Montagnachmittag entlud sich ein ziemlich starkes Gewitter über unserem Ort. Dabei schlug der Blitz
in die elektrische Hochspannungsleitung der Überlandzentrale und führte Kurz-schluss herbei. Eine hohe, weithin sichtbare Feuerzunge
schlug aus dem eisernen Mast an der Chaussee nach Hoppenrade empor, und ein ziemlich starkes Knattern war in der Umgebung zu hören.
Nachdem die Leitung ausgeschaltet war, erlosch der Brand. Das am Sonntag nachmittag niedergegangene Gewitter war zum Teil
mit Hagelschlag verbunden, doch schien dieser keinen Schaden angerichtet zu haben. |
19.06.1925 |
Bei dem Hammeltanzvergnügen der hiesigen jungen Leute am letzten Sonntag ging es wieder einmal nicht
ohne Schlägerei ab. Gegen 12 Uhr musste der Wirt den Saal räumen lassen, da anzunehmen war, dass die Schlägerei noch weiter
ausartete. Einer der Radaubrüder musste später noch von dem Land-jägerbeamten festgenommen und eingesperrt werden.
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05.08.1925 |
Die Kirchensteuer beträgt in diesem Jahr 15 Prozent der Einkommensteuervorauszahlung für das Jahr 1924.
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17.08.1925 |
Das Tagebuch des für Wustermark zuständigen Landjägers enthält einen Eintrag über Mord und Selbstmord im Ort, danach erschießt um 8.35 Uhr auf dem Molkereigrundstück
ein Arbeiter ein Dienstmädchen und tötet sich dann selbst. |
21.08.1925 |
Etwas für Bienenzüchter.
Vor einigen Tagen konnte man hier eine seltene Wahrnehmung machen. Ein Fuhrwerk eines hiesigen Besitzers war auf dem Felde, als
plötzlich ein ziemlich starker Bienenschwarm sich an dem Wagen festsetzte. Der Schwarm blieb auch sitzen, als das Fuhrwerk den Heimweg
antrat. Zu Hause angekommen, konnte dann der Schwarm eingeschlagen werden.
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11.11.1925 |
Die Deutschvölkische Freiheitsbewegung hält eine schwach-besuchte Versammlung ab.
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12.11.1925 |
Die Lehrerschaft von Wustermark und Umgebung bezieht Stellung gegen den neuen Reichsschulgesetzentwurf.
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21.11.1925 |
Wahlplakat des "Wirtschaftsblock Osthavelland".
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19.01.1926 |
Sechsköpfige Güterdiebesbande gefasst.
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29.01.1926 |
Demonstration gegen die Fürstenabfindung.
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30.01.1926 |
Tod auf den Schienen.
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05.02.1926 |
Die jährlichen Elternabende der Schule erfreuen sich allgemeiner Beliebtheit.
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15.02.1926 |
Mutter und ihre Söhne müssen sich vor dem Großen Schöffengericht zu Spandau wegen Anstiftung zum Diebstahl verantworten.
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04.03.1926 |
Juhrt-Firma wirbt mit ihren Produkten.
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04.03.1926 |
Die alten und unleserlichen Merkschilder für die Hydranten wurden ausgetauscht mit dem Ergebnis, die Lust an
der Zerstörung eben dieser in Schulkindern hervorzurufen.
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09.03.1926 |
Der Melker Willy Bo. hatte sich in Spandau wegen Hundediebstahls zu verantworten.
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16.03.1926 |
Mit dem Umbau des Personenbahnhofes soll in kürzester Zeit begonnen werden.
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16.03.1926 |
In der vorigen Woche wurde ein Marokkaner festgenommen, der von der französischen Besatzungsarmee im
Rheinland desertiert war, weil sein Regiment nach Marokko tranportiert wurde, um im Kampf gegen die Rifkabylen Verwendung zu finden.
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17.03.1926 |
Die Fischereirechte der Gemeinde Wustermark im Kanal Nauen-Paretz wurden öffentlich meistbietend verpachtet.
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22.03.1926 |
Die Gemeindevertreter haben beschlossen, die jährliche Ratten-vertilgung einem Fachmann zu überlassen.
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22.03.1926 |
Ein durchgehendes Pferd des Schlächtermeisters St. richtete erheblichen Schaden an.
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26.03.1926 |
Am Sonntag Palmarum werden in der hiesigen Kirche durch Superintendent Korth folgende Kinder eingesegnet:
Hertha Brüggemann, Betty Grünefeld, Gerda Genschow, Martha Kraatz, Magdalena Krems, Martha Marzilger, Erna Pulst, Ella Reetz, Dora Sydow, Emmi Schrobsdorff,
Hans Böttcher, Gerhard Dörnbrack, Alfred Eiseermann, Franz Horowsky, Klaus Korth, Albert Ihlefeld und Erich Rohde.
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01.04.1926 |
Ein Kindesmörder, nach dem seit 1923 gefahndet wurde, ist jetzt gefasst worden.
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06.05.1926 |
Die Teilnehmer des örtlichen Fernsprechdienstes werden recht stiefmütterlich behandelt.
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07.05.1926 |
Mit dem Umbau des hiesigen Personenbahnhofs ist diese Woche nun endgültig begonnen worden.
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10.05.1926 |
Todesurteil für den Kindesmörder.
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21.05.1926 |
Der Arbeiter F. wurde wegen Beleidigung des Gemeindevor-stehers Spisecke vor dem Nauener Strafgericht angeklagt.
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25.05.1926 |
Während die Kraftpersonenpostlinie Ketzin- Groß-Kreutz einge-stellt werden soll, konnte auf der Strecke
Ketzin-Wustermark eine neue Strecke eingerichtet werden, so daß das Auto jetzt zwischen Ketzin und Wustermark und umgekehrt je
drei Fahrten täglich fährt.
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09.06.1926 |
Der Händler Gustav Kanitz musste sich wegen wiederholter Hehlerei vor Gericht verantworten.
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20.06.1926 |
Volksentscheid gegen die Fürstenabfindung; in Wustermark gibt es 545 Wahlberechtigte; es werden 262 gültige Stimmen abgegeben, für das Gesetz votieren
254 Wähler, dagegen 8. |
1926-1928 |
Verlegung einer neuen Wasserhauptdruckleitung von Wustermark über Zeestow nach Brieselang im Rahmen von Notstandsarbeiten bei denen Arbeitslose aus
der Region beschäftigt werden sollen. In Wustermark sind 27 Männer und vier Frauen erwerbslos gemeldet. Die Beschäftigten beim Bau erhalten einen tariflichen
Stundenlohn von 0,64 RM. |
1927 |
Bau einer Tankstelle auf der Verkehrsinsel in Wustermark.
Baupolizeilich geprüfte Handskitze.
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29.01.1927 |
Die elektrische Straßenbeleutung wird vervollständigt.
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31.01.1927 |
Vortrag mit Vorführungen und Schaukochen über verschiedene neue elektrotechnische Haushaltseinrichtungen.
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18.02.1927 |
Öffentliche Diskussionsversammlung mit den Gruppen "Stahlhelm" und "Rote Frontkämpferbund" über das Thema: Stahlhelm
und Arbeiter. Redner u.a. Fenz (Wustermark) und Krause (Priort).
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11.03.1927 |
Die Einzahlung von rückständigen Steuern und Abgaben wird öffentlich angemahnt. Außerdem wird bekannt gegeben,
dass die Auszahlung der Erwerbslosenunterstützung nur an die Hauptunterstützungsempfänger erfolgt.
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17.03.1927 |
Aus dem Kreisblatt:
Am Volkstrauertag hielt Herr Betz im Saale des Gastwirts Bruhn, hierselbst, einen Vortrag über seine
Erlebnisse in der französischen Fremdenlegion. In packenden, bewegten Worten schilderte er die Leiden und Qualen der Fremdenlegionäre
in dem heißen Afrika, die nur als Kanonenfutter für Frankreichs Eroberungen in Afrika betrachtet würden. Reicher Beifall dankte
Betz für seinen Vortrag.
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23.03.1927 |
Konfirmanden in Wustermark.
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23.03.1927 |
Vor dem Großen Schöffengericht hatte sich der Reichsbahn-inspektor Hermann Th. wegen Unterschlagung von
Kassen-geldern in Höhe von 12.618 RM zu verantworten.
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29.03.1927 |
Der Schulvorstand beschließt, Minderbemittelten auf Antrag Beihilfen zur Beschaffung von Schulbüchern zu gewähren.
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22.04.1927 |
Junge Mädel beim Osterwasserholen von einer geisterhaften Gestalt fast zu Tode erschreckt.
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21.05.1927 |
Die Kreissynode tagt in Bruhns Gasthof.
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23.05.1927 |
Am gestrigen Sonntag wurde im Rahmen eines Sängertages das Stiftungsfest und eine Fahnenweihe des Männergesangsvereins
Liederkranz zelebriert.
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27.05.1927 |
Ein Arbeiter wurde schwer verletzt durch einen Blitzeinschlag.
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15.06.1927 |
Schlägerei zwischen Roten Frontkämpfern und Stahlhelmern.
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30.06.1927 |
Das Kreisblatt zeigt sich erbost über den schlechten Zustand der Straße zum Bahnhof.
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1928 |
Der Landjägerposten 14 (Polizei) hat in Wustermark seinen Sitz mit Zuständigkeit für Wustermark, Hoppenrade, Wernitz
und Buchow-Karpzow.
Antrag auf Neubau eines Landjägerdoppelgehöfts an der Landstraße nach Zeestow (letztes Doppelhaus auf der rechten Seite).
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17.01.1928 |
Der hiesige Christliche Verein junger Männer feiert sein diesjähriges Jahresfest in Gestalt eines Heimatabends
am kommenden Sonntag im Saale des Gastwirts Bruhn. "Märkerland - Heimatland, Märkerland - Gottesland" sind die Titel des reichhaltigen
Programms. Der Eintrittspreis ist äußerst niedrig gehalten.
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18.01.1928 |
Der Kriegerverein Dyrotz-Wustermark hielt seine Jahresver-sammlung im Saale des Lokals Bruhn ab.
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03.02.1928 |
Tischlermeister Gustav Gollnischsche feiert mit seiner Frau Goldene Hochzeit.
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28.02.1928 |
Am 25. Februar fand im Bruhnschen Saal ein Konzert des Prof. F. Schmidt-Quartetts (Doppelquartett des
Berliner Lehrervereins) statt. Hier nun die Rezension im Kreisblatt.
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09.03.1928 |
Versammlung der Wirtschaftspartei mit dem Provinziallandtags-abgeordneten Amtsvorsteher Krüger, Hoppenrade.
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17.03.1928 |
Die Prüfung der diejährigen Konfirmanden von Wustermark und Hoppenrade findet Sonntag, den 25. März, vorm.
10 Uhr, in der Kirche zu Wustermark statt, die Einsegnung Palmsonntag, den 1. April, 9 Uhr in Hoppenrade, 11 Uhr in Wustermark.
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22.03.1928 |
Informationen zur Einschulung und Konfirmation.
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07.04.1928 |
Durch Hochspannungsleitungen gefährdete Grundstücke sollen entschädigt werden.
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11.04.1928 |
Eindruch und Belästigung eines Arztes.
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01.05.1928 |
Das örtliche Postamt führt Verbesserungen ein, u.a. wird der Telephondienst auch an Sonntagen zur Verfügung stehen. |
06.06.1928 |
Der schlechte Zustand des Friedhofswasserbeckens erschwert das Pflegen der Gräber.
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08.06.1928 |
Keine Elternbeiratswahl in der Grundschule.
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11.06.1928 |
Schwerer Unfall mit Todesfolge in der Nähe des Bahnübergangs.
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27.06.1928 |
L a n d v e r p a c h t u n g. Hier wurden der Acker und die Wiesen der hiesige Pfarre auf die Dauer
von zwölf Jahren öffentlich meistbietend verpachtet. Die Preise bewegten sich zwischen 28 und 48 Mark für den Morgen. Für die
im Luch liegenden Grundstücke fanden sich keine Pächter.
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30.06.1928 |
Verkaufswerbung Motorräder. U.a. wird die "Weltrekord-maschine" F.N. angeboten.
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07.07.1928 |
Kindesleiche auf der Eisenbahnstrecke bei Wustermark gefunden.
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28.07.1928 |
Angler ohne E r l a u b n i s s c h e i n e. In den letzten Tagen wurde wieder einmal am hiesigen Kanal
eine Razzia durch die Polizei abgehalten und eine größere Anzahl Personen beim Angeln getroffen, die weder im Besitz eines Erlaubnisscheines
noch eines Fischereischeines waren. Sie wurden zur Anzeige gebracht und sehen ihrer Bestrafung entgegen.
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03.08.1928 |
Bau des Landjägerhauses an der Zeestower Chaussee wird kritisiert.
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04.08.1928 |
A m t s n i e d e r l e g u n g. Der Landwirt Emil Spiesecke, hierselbst, hat sein Amt als Gemeindevorsteher
der hiesigen Gemeinde niedergelegt. Zwecks Neuwahl eines Gemeinde-vorstehers ist die Gemeindevertretung zu einer Sitzung am kommenden
Montag eingeladen worden. Bis zur Neuwahl und Bestätigung des neuen Gemeindevorstehers führt Spiesecke den Posten weiter. |
10.08.1928 |
Gemeindevorsteher Spiesecke vom Rücktritt zurückgetreten.
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12.08.1928 |
Ermordung des Stahlhelmers Heinz Malchert. |
14.08.1928 |
Schwerverletzte durch Messerstiche während einer Prügelei.
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17.08.1928 |
Weitere Ermittlungen mit neuen Erkenntnissen zum Hergang der Ermordung Malcherts.
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22.08.1928 |
Der elektrische Bahnbetrieb auf der Strecke Charlottenburg-Spandau/West wird eröffnet. |
17.09.1928 |
Wahl der kirchlichen K ö r p e r s c h a f t e n.
Das Kreisblatt meldet: Am 18. November dieses Jahres finden die Wahlen zu den kirchlichen Körperschaften statt. Alle Gemeindeglieder,
die seit 1924 das 24. Lebensjahr erreicht haben oder zugezogen sind und den Willen haben, ihr Wahlrecht im Sinne und Geiste
der evangelischen Kirche auszuüben, werden aufgefordert, sich bis zum 23. September zur Eintragung in die Listen im Pfarrhaus
zu melden. |
17.09.1928 |
Das Kreisblatt meldet:
Die zum Wustermarker Stahlhelmmord V e r h a f t e t e n entlassen. Die z.Zt. von den hier zur Untersuchung des Stahlhelmmordes
in Wustermark anwesenden Berliner Kriminalisten nach Moabit überführten Verhafteten, der Kupferschmied Willi Burdack und die
Arbeiter Otto Heese und Peters, wurden gestern entlassen. Sie trafen gestern abend gegen 7.30 Uhr
in Nauen ein, wo sie von ihren sehr zahlreich erschienenen Parteigenossen mit Musik abgeholt wurden. Den Mord selbst umhüllt
noch immer tiefes Dunkel. |
04.10.1928 |
Seit Jahren wartet die Gemeinde auf ein Ehrenmal für die im 1. Weltkrieg Gefallenen.
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18.10.1928 |
Der Amtsvorsteher hat sein am 18. August dieses Jahres aus Anlass der politischen Zusammenstöße und der
Ermordung des Stahlhelmers Malchert, für die Ortschaften Wustermark und Dyrotz erlassenes Versammlungs- und Umzugsverbot wieder
aufgehoben. Über die Mordtat an dem Stahlhelmer Malchert schwebt immer noch völliges Dunkel. |
24.10.1928 |
Die Endstation der Vorortbahn Berlin-Spandau-Wustermark erhält zum ersten Male eine Garnison. Die 2. Kompagnie
der 3. Preusischen Kraftfahrer-Abteilung ist von Berlin-Lankwitz nach der ehemaligen Fliegerkaserne Elsgrund verlegt worden.
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27.10.1928 |
Beschwerden über die ewigen Zugverspätungen werden laut.
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27.10.1928 |
Rabiate Automobilisten.
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06.11.1928 |
100-Jahrfeier des Todestages des großen Komponisten Franz Schubert.
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29.11.1928 |
Gründungsversammlung des Angelsportvereins Wustermark und Umgegend.
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05.12.1928 |
55. Stiftungsfest des Kriegervereins Dyrotz-Wustermark.
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15.12.1928 |
Bauernregeln vom Schnee. Als Gegenstück zum "Hundertjährigen Kalender" wird hier ein ewiger Kalender
mit dem Titel "Aller Praktiken Großmutter" vorgestellt.
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31.01.1929 |
Malchert: Die Untersuchung der Wustermarker Bluttat.
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04.02.1929 |
Der Verkehr zu den Nachbarorten ist nicht möglich bedingt durch starke Schneeverwehungen.
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14.02.1929 |
Die strenge Kälte legt den Postautobetrieb lahm.
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22.02.1929 |
Die Brücke über den Nauen-Paretz Kanal zwischen Wustermark und Dyrotz ist in ihrer ganzen Breite durch
den strengen Frost gerissen. Der Verkehr ist aber nicht unterbunden. |
08.05.1929 |
Baumfrevel am Mühlenweg.
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03.06.1929 |
Heute feiert der bekannte Kaufmann Juhrt seinen 70. Geburtstag.
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01.09.1929 |
Bei dem Postamt Wustermark wird erstmalig eine Landkraftpost eingerichtet.
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13.09.1929 |
Der Königin-Luise-Bund hielt eine Versammlung ab mit Teilnahme einer Stahlhelmgruppe.
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09.10.1929 |
Die Potsdamer Bibelgesellschaft, eine Tochter der Preuß. Hauptbibelgesellschaft, feierte ihr Jahresfest
im Schwesternsaal. |
30.10.1929 |
Die vereinigten Schulen von Wustermark und Hoppenrade halten einen Reformationsgottesdienst in der Kirche
zu Wustermark ab, der zugleich als Feier des 400jährigen Bestehens von Luthers kleinem Kathechismus gedacht ist. |
11.11.1929 |
Für die Gemeindevertreterwahlen sind zwei Wahlvorschläge aufgestellt und vom Wahlausschuß zugelassen worden.
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1929 |
Fertigstellung des Landjägerdienstgehöftes im Ort. Die Gesamtkosten für den Bau betragen 29.923,94 RM. Zur Beseitigung von Mängeln werden noch einmal
4.500 RM benötigt und genehmigt. Das Gebäude liegt an der Kreisstraße zwischen Bahnhof Wustermark - Zeestow vor der Bahnüberführung. |
1930 |
Im Ortsgebiet Wustermark wird auf 700 m Länge die Berlin-Hamburger Chaussee von 5m auf 6m verbreitert und mit Kleinpflaster versehen, die Kosten für den
Ausbau der Strecke werden mit 70.000 Reichsmark angegeben. Geplant war eigentlich auch die verkehrshinderliche Stelle an der schienengleichen Trasse
durch einen übergang über die Gleise zu beseitigen. Die Kosten für das Gesamtvorhaben wurden auf 1.333.000 Reichsmark geschätzt. Schließlich stellte
man den Bau der Brücke noch einmal zurück. |
08.02.1930 |
Opel-Werbung mit neuen billigeren Preisen.
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17.03.1930 |
Bei den Abgrenzungen der Amtsbezirke erfolgen Veränderungen. Wustermark bildet mit den Gemeinden Dyrotz, Elstal und Wernitz den Amtsbezirk Dyrotz.
Dabei wird Wernitz aus dem Amtsbezirk Bredow ausgegliedert und Dyrotz zugeordnet. Dafür wird Rohrbeck von Dyrotz abgetrennt und mit Dallgow zu dem
neuen Amtsbezirk Dallgow zusammengelegt. Wustermark hat zu diesem Zeitpunkt 861 Einwohner und umfaßt eine Gemarkung von 1114 Hektar. |
03.04.1930 |
Aufklärung des Wustermarker Mordes an Malchert, die Täter haben gestanden.
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04.04.1930 |
Mann von Zug überfahren.
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02.07.1930 |
Fritz Fenz, nach dem Krieg Bürgermeister, in Aktion.
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05.07.1930 |
Möbelwerbung.
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08.07.1930 |
Verheerendes Gewitter verwüstet das Landjägerdienstgebäude.
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09.08.1930 |
Angehöriger des Roten Frontkämpferbundes wegen schweren Diebstahls verurteilt.
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15.09.1930 |
Gewaltiger Stimmenzuwachs der Nationalsozialisten bei den Reichstagswahlen.
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20.09.1930 |
Eine der Poststraßen führte von Berlin über Spandau, Staaken, Dyrotz und Wustermark als Heerstraße
nach Brandenburg und Rathenow. Die Gabelung lag westlich Wustermark, wo die "Straße" nach Rathenow über Wernitz
nach Norden abzweigte, von dort über Markau nach Schwanebeck und weiter nach Westen führte, während die Heerstraße nach Brandenburg
sich über Tremmen weiterzog. Posthaltereien befanden sich in Spandau und Wustermark.
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23.09.1930 |
Die Einrichtung eines Selbstanschlusses bei der Fernsprech-vermittlungsstelle Wustermark ist im Gespräch.
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04.10.1930 |
Die Berlin-Hamburger Chaussee wird zu beiden Seiten der Eisenbahn instand gesetzt.
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31.10.1930 |
Überblick einiger Lebensmittelpreise.
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01.11.1930 |
Bau- und Baulandpreise in Wustermark.
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13.12.1930 |
Glimpflich verlaufener Eisenbahnunfall.
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18.12.1930 |
Ankündigung der Gottesdienste in Wustermark und Hoppenrade zur Weihnachtszeit.
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24.12.1930 |
Der bisherige Gemeindevorsteher, Landwirt Emil Spiesecke, hat sein Amt niedergelegt. Aus diesem Grunde
mußte sich die Gemeindevertretung in der letzten Sitzung mit der Neuwahl des Nachfolgers befassen. Mit den bürgerlichen Stimmen
wurde der Landwirt Theodor Engel zum Gemeindevorsteher der hiesigen Gemeinde gewählt. Die Kommunisten gaben ihre Stimme für den
Kreistagsabgeordneten Fenz ab.
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11.07.1931 |
Aus der Havelländischen Rundschau:
Den starken (übrigens in manchen Fällen auch strafbaren) Lärm durch Radio, Musikdarbietungen usw. hat ein Leser in Wustermark zum
Anlaß genommen, seinen Pegasus zu besteigen und in Form von Klapphornversen seinem Herzen "Luft" über ein "fideles" Wohnhaus
zu verschaffen. Der Dichterling schreibt:
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13.07.1931 |
Der Kampf der Elternschaft gegen einen Gesamtschulverband.
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27.07.1931 |
Wild-West in Wustermark: Jugendliche Rowdys überfallen am hellichten Tage Autos.
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12.10.1931 |
Zechpreller flüchten durch das Pensionsfenster.
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13.10.1931 |
Einbrecher, die in Wustermark ihr Unwesen trieben, sind gefasst worden.
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16.11.1931 |
Erweiterung der Siedlung. Die hiesige, zwischen der Berlin-Hamburger Chaussee und der Hoppenrader Grenze
gelegene Siedlung erfährt jetzt eine Erweiterung. Der Landwirt Rich. Böttcher hat etwa 80 Morgen seiner Wirtschaft, die
an das Zahnsche Siedlungsgelände angrenzen, für Parzellierungszwecke verkauft.
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1931 |
Wustermark hat laut Gemeindelexikon 861 Einwohner, davon 435 männlichen Geschlechts. Es gibt 217 Haushaltungen und 74 Wohnhäuser. 815 Personen bekennen
sich zur evangelischen und 42 zur katholischen Kirche.
Die hiesige, zwischen der Berlin-Hamburger Chaussee und der Hoppenrader Grenze gelegene Siedlung erfährt jetzt eine Erweiterung.
Der Landwirt Rieh. Böttcher hat etwa 80 Morgen seiner Wirtschaft, die an das Zahnsche Siedlungsgelände angrenzten, für Parzellierungszwecke verkauft.
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05.01.1932 |
6. Jahresfest des hiesigen Christlichen Vereins Junger Männer, C.V.J.M.
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09.03.1932 |
Die 1. Elf des FC Wustermarks traf sich am Sonntag mit der 1. Elf von Kuhhorst zu einem Freundschaftsspiel.
Die Mannschaft von Kuhhorst legte gleich mächtig los und führte bald 2:0 vor den völlig verduzten Wustermarkern. Das war Anlaß
zu einem Generalansturm der Wustermarker, und der Ausgleich wurde noch bis Halbzeit durch sehr schöne Tore erzielt. Gleich nach
Halbzeit schoß der Rechtsaußen von Wustermark das siegbringende Tor. Ergebnis: 3:2 für Wustermark. |
05.04.1932 |
Konzert des Beethoven-Chores und Orchesters Spandau im Saale Bruhn.
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08.04.1932 |
Die Schulen von Dyrotz und Wustermark werden zusammengelegt.
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08.04.1932 |
Werbung: Außergewöhnlich billige Konserven.
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27.05.1932 |
Wustermarker Eisenbahnräuber vor Gericht.
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04.06.1932 |
Wertheim-Werbung.
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1932 |
Die Wohnbevölkerung wird mit Stand vom 16. Juni mit 876 Personen angegeben.
Die Gemeinde Wustermark beschließt ein Ortsstatut zur Ausführung des Straßen- und Baufluchtengesetzes mit entsprechender Satzung. |
24.06.1932 |
Tag des Deutschen Liedes.
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25.06.1932 |
Fußball: Am letzten Sonntag spielte Wustermark I gegen eine kombinierte Mannschaft des Spandauer
Ballspiel-Clubs und gewann 4:1. Die 2. Elf verlor gegen die gleiche von Hertefeld 1:0. Am Vorsonntag spielte die 1. Elf gegen
die in der Gauklasse A im Südkreis spielende 1. Mannschaft der Berliner Sport-Union 1913 und konnte einen 4:3 Sieg landen. Am
kommenden Sonntag spielt die 1. Elf gegen die Mannschaft der Italienischen Botschaft. Anfang 16,30 Uhr. |
1933 |
Ansichtskarte mit dem Bahnhof Wustermark.
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20.01.1933 |
Ausspracheabend für Männer über das Thema "Die sexuelle Frage" auf einer Veranstaltung der Anhänger des
Freidenkertums.
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21.01.1933 |
Jahresbericht des Kriegervereins Dyrotz-Wustermark 1932.
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Febr. 1933 |
Im Lagebericht der Geheimen Staatspolizei ist eine Beurteilung des Landrates des Kreises Osthavelland, Freiherr von Rheinbaben, vermerkt, in der er unter anderem
die Gemeinde Wustermark "sehr stark mit linksradikalen Elementen durchsetzt" einschätzt. |
17.02.1933 |
Durch eine Bekanntmachung fordert der hiesige Gemeinde-vorsteher zur Einreichung von Wahlvorschlägen für
die am 12. März d. Js. stattfindende Gemeindevertreterwahl auf. Die Wahlvorschläge, die den gesetzlichen Bestimmungen ent-sprechen müssen,
sind bis spätestens 23. Februar bei dem Vorsitzenden des Wahlausschusses einzureichen. Vorsitzender des Wahlausschusses ist der
Gemeindevorsteher Engel. |
21.02.1933 |
Dem Wahlausschuß für die Wahlen der Gemeindevertretung gehören an: Gemeindevorsteher Engel als Vorsitzender,
Landwirt Wilhelm Böttcher, Landwirt Wilhem Spiesecke, Tischlermeister Paul Kanitz, Bauarbeiter Fritz Fenz und Wilhelm Lucke. |
23.02.1933 |
Zusammenstoß zwischen einem Lastauto und einem Pferde-fuhrwerk.
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28.02.1933 |
24. Stiftungsfest der Freiwilligen Feuerwehr.
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01.03.1933 |
Geländespielübung des Stahlhelms.
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05.03.1933 |
Bei den Reichstagswahlen entfallen auf die Parteien folgende Stimmen: KPD 146, NSDAP 217, DNVP 99, SPD 43. |
11.03.1933 |
Der Fußball-Club hat sich zum Sonntag eine schwere Aufgabe gestellt, indem er sich den Sport-Club Bornim,
welcher der Gauklasse A angehört, zum Freundschaftsspiel verpflichtet hat. |
14.03.1933 |
Volkstrauertag.
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14.03.1933 |
Bei den Gemeindewahlen erhält die Bürgerliche Einheitsliste 331 Stimmen und damit sieben Mandate; die kommunistische Liste bekommt 111 Stimmen, das bedeutet
zwei Mandate. |
06.04.1933 |
Im Gemeindebüro fand die Wahl des Gemeindevorstandes statt. Zum Gemeindevorsteher wurde der bisherige
Gemeindevor-steher, Landwirt Theodor Engel, wiedergewählt. Zu Schöffen wurden gewählt: der Landwirt Wilhelm Böttcher sen. und
der Tischlermeister Gustav Gollnisch. |
06.04.1933 |
Brutales Fußballspiel der Mannschaften Nauen I und Wustermark I.
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11.04.1933 |
Gründungsversammlung der Interessenten des Kleinkaliber-schießsports.
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22.04.1933 |
Der Geburtstag des Volkskanzlers wird mit einer Fahnenweihe gefeiert.
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29.04.1933 |
Wimpelweihe der Mädchenjungschar.
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1933 |
Jahresbericht des Standesamtsbezirks Wustermark, Dyrotz und Rohrbeck.
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04.05.1933 |
Jungscharfest in Bruhns Gasthaus.
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04.05.1933 |
Tag der nationalen Arbeit.
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04.05.1933 |
Postschaffner erhängt aufgefunden.
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18.05.1933 |
Elektrifizierung der Bahnstrecke Berlin-Nauen im Gespräch.
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02.06.1933 |
Gründungsversammlung des Kampfbundes des gewerblichen Mittelstandes.
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28.06.1933 |
Aus der Havelländischen Rundschau: S o n n e n w e n d f e i e r.
Heute abend 8,30 Uhr soll anläßlich des Versailler Schandvertrages auf dem Fußballplatz das am Sonnabend ausgefallene Sonnenwendfeuer
auflodern. Es wird erwartet, daß die gesamte Einwohnerschaft an der Feier teilnimmt.
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05.07.1933 |
Reden, Gesänge und das Verbrennen des Versailler "fluchwürdigen" Schandwerkes auf der Sonnenwendfeier.
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Juli 1933 |
Kirchliche Wahlen in Wustermark.
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08.07.1933 |
Tödlicher Unfall: Motorrad fährt gegen Schranke des Bahn-übergangs.
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24.07.1933 |
Die Glaubensbewegung "Deutsche Christen" wehrt sich gegen eine Pressemeldung, es gäbe sie nicht in Wustermark
und Hoppenrade.
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10.08.1933 |
Brieftauben werben für die SS.-Gruppe Ost.
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19.08.1933 |
Der Kleinkalibersportverein hielt seine öffentliche Versammlung ab.
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31.08.1933 |
Die Havelländische Rundschau kann nach langer Spielpause wieder über 2 Fußballspiele des Wustermarker Fußball-Clubs berichten.
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03.10.1933 |
Das 1. Erntedankfest im "neuen geeinigten deutschen Volksstaat" findet statt.
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08.10.1933 |
1000 Jahre Havelland. Landrat Freiherr von Rheinbaben gibt einen Rückblick auf die Geschichte des Kreises
Osthavelland.
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31.10.1933 |
Eine NSDAP Wahlversammlung mit markigen Reden.
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14.01.1934 |
Die Kampftruppe Kurmark ruft die gesamte Einwohnerschaft Wustermarks, besonders aber die Jugend, auf
zu einem Jugend-Bekenntnis-Gottesdienst. |
Januar 1934 |
Versammlung der "Nationalsozialistische Handels, Handwerks- und Gewerbeorganisation (NS-Hago)".
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Februar 1934 |
Versammlung der Wustermarker Christen.
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01.03.1934 |
Vom Ortsgruppen - Amtswalter wurden nachstehende Parteigenossen zu Amtswaltern ernannt:
1) zum Ortsbetriebsgruppenführer für Handel Pg. Paul Kanin in Wustermark
2) zum Ortsbetriebsgruppenführer für Handwerk der Pg. Bäckermeister Richard Voigt in Dyrotz
3) zum Ortsbetriebsgruppenführer für Gewerbe der Pg. Josef Andrejewski in Dyrotz |
12.03.1934 |
Kulturabend der NSDAP Wustermark.  |
17.03.1934 |
Die Wustermarker Feuerwehr feiert ihr 25jähriges Bestehen.
Ab diesem Tage werden die vier Löschzüge Elstal, Dyrotz, Wustermark und Wernitz zu eienr Amtsfeuerwehr zusammen-geschlossen.
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21.03.1934 |
Die vier Löschzüge der Gemeinden Elstal, Dyrotz, Wustermark und Wernitz werden zu einer Amtsfeuerwehr zusammen-geschlossen.
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26.03.1934 |
Treffen der Deutschen Arbeitsfront.
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04.04.1934 |
Goebbels besucht Wustermark.
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14.04.1934 |
12. Stiftungsfest des Männergesangvereins "Liederkranz".
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22.04.1934 |
Gründung eines Anglervereins in Wustermark.
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11.05.1934 |
Das deutsche olympische Dorf auf dem Truppenübungsplatz in Döberitz.
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04.09.1934 |
Der Geheimen Staatspolizei wird gemeldet, daß die Stapo Potsdam gegen eine Versammlung der Bekenntnis-Synode Berlin-Brandenburg in Wustermark vorgegangen
ist. Die Veranstaltung, an der rund 90 Personen teilnahmen, wird, so heißt es im Lagebericht, nach Angriffen der Redner auf die Nationalsynode,
aufgelöst. |
Sept.1934 |
Mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Pfarramtes Wuster-mark ist Pfarrer Braun von St. Nikolai aus Prenzlau vom Probst
der Kurmark beauftragt worden.
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1934 |
Stiftungsfest der NS-Frauenschaft.
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13.11.1934 |
Gefallenenehrung in Wustermark und Dyrotz.
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26.11.1934 |
Einweihung eines Ehrenmals an der Mordstelle Heinz Malcherts.
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12.12.1934 |
Bericht über erbitterte Kämpfe um einen Platz im überfüllten Zug.
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03.01.1935 |
Diamanten-Hochzeit in Wustermark
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03.01.1935 |
Eine unverhoffte Sylvesterfreude wurde vielen armen Leuten von Wustermark bereitet.
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10.01.1935 |
Der Kinofilm "Tannenberg" wird im Bruhnschen Saal gezeigt. Der Film zeigt die Eroberung der masurischen
Städte durch den Volkshelden Hindenburg.
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02.1935 |
30 Jahre Evangelische Frauenhilfe und Schwesternstation
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16.02.1935 |
Dem Luftschutz wird eine bedeutende Rolle in den nächsten Jahren eingeräumt.
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12.03.1935 |
Ehrenkreuze für Kriegsteilnehmer werden ausgegeben.
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15.04.1935 |
Aufruf im Kreisblatt: Jeder aufrichtige Deutsche zeigt seine Verbundenheit mit dem deutschen Arbeiter
und trägt am 01. Mai die Maiplakette!
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22.06.1935 |
Singen auf der Dorfaue.
Der Männergesangsverein "Liederkranz" veranstaltet am Montag, dem 24. Juni, um 20:00 Uhr, auf der Dorfaue ein Platzkonzert.
Gesungen werden vaterländische Lieder, Lieder der neuen Zeit und Volkslieder.
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27.06.1935 |
Tödlicher Verkehrsunfall eines 70jährigen vor Wustermark.
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27.06.1935 |
Bäckergeselle gesucht.
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10.08.1935 |
Aktuelle Preise für Küchengeräte aus dem KaDeWe.
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09.10.1935 |
Die Abteilung Volkswirtschaft-Hauswirtschaft im Deutschen Frau-enwerk veranstaltet gemeinsam mit den Gruppen
Dyrotz und Wernitz einen Handwerkertag im Gasthaus Bruhn.
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21.10.1935 |
Feuerwehraufmarsch des Feuerschutzbezirkes V in Wustermark.
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31.12.1935 |
Ein großer Scheunenbrand erforderte den Einsatz der Wehren aus Wustermark, Dyrotz, Elstal, Bredow, Nauen,
Zeestow, Finkenkrug und der Berufsfeuerwehr vom Flugplatz Döberitz. Trotzdem konnte nicht verhindert werden, dass die Scheune des
Bauern Wilhelm Böttcher mitsamt den großen Getreidevorräten und mehreren Maschinen völlig niederbrannte.
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01.01.1936 |
NSDAP Wustermark, Dyrotz und Hoppenrade werden zusammengelegt.
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07.01.1936 |
Berufung eines Gemeindekassenverwalters.
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22.01.1936 |
Einen frohen Feierabend bereitet eine Veranstaltung der NSG "Kraft durch Freude".
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25.01.1936 |
Das Wappen des Kreises Osthavelland.
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30.01.1936 |
Die politischen Soldaten Adolf Hitlers, SA, sammeln für das WHW (Winterhilfswerk).
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27.02.1936 |
Nachrichten des Standesamtes Dyrotz-Wustermark.
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10.03.1936 |
Die NS. Frauenschaft hielt ihre Pflichtversammlung in Dyrotz im Saale von Andrezewski ab.
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25.03.1936 |
Große Wahlkundgebung in Dyrotz.
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01.04.1936 |
Vor 35 Jahren, am 1. April 1901, wurde der Bahnhof Wustermark aus dem Bereich des Eisenbahndirektionsbezirks
Hannover in den Direktionsbezirk Berlin übernommen.
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22.04.1936 |
Ein Wustermarker, Opfer eines schweren Unfalls, ist im Krankenhaus gestorben.
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07.05.1936 |
Spargel-Notierung am 6. Mai.
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08.05.1936 |
Bei dem Bahnübergang Wustermark geriet ein Kraftwagen in Brand.
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26.05.1936 |
Pimpfe zu Besuch.
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05.08.1936 |
Weitere Nachrichten des Standesamtes Dyrotz-Wustermark.
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06.01.1937 |
Autobahnneubau bis Wustermark ist freigegeben worden.
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26.01.1937 |
Tödlicher Unfall auf dem Bahnhof Wustermark.
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27.01.1937 |
Schulungstagung der NSDAP zum Thema "Volk und Staat".
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03.02.1937 |
Ein "Kraft-durch-Freude"-Abend für alle Volksgenossen wird von der Deutschen Arbeitsfront (DAF) veranstaltet.
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22.02.1937 |
Eine Gedächtnisfeier für Horst Wessel veranstaltet die Orts-gruppe der NSDAP im "Alten Krug" in Dyrotz.
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25.02.1937 |
Heldengedenktag
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15.03.1937 |
25 Zentner Altmaterial erbrachte eine vom hiesigen Junkvolke durchgeführte Sammlung. Außerdem wurde in der
Schule eine Knochensammelstelle eingerichtet.
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15.03.1937 |
Die Wettkampfgruppe Nährstand der deutschen Landjugend führte im "Alten Krug" in Dyrotz einen Reichsberufswettkampf
für die männliche Jugend durch.
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30.06.1937 |
Der Männergesangverein "Liederkranz" veranstaltete auf der Dorfaue ein Platzkonzert. Es wurden Lieder
der neuen Zeit - Chöre für das Deutsche Sängerbundesfest in Breslau - und Volkslieder zum Vortrag gebracht.
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27.07.1937 |
Der Reichsbund der Körperbehinderten hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle körperbehinderten Volksgenossen
gesundheitlich auszurichten.
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20.09.1937 |
Schwerer Verkehrsunfall in Wustermark.
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23.09.1937 |
Die Mitglieder der Lehrerschaft der NSLB (Nationalsozialistischer Lehrerbund) trugen ihre vorgeschriebenen
sportlichen Wett-kämpfe aus.
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28.09.1937 |
Der Duce und der Führer passieren im Staatssonderzug den Bahnhof Wustermark. Aushang:

Der Bericht über dieses Ereignis am folgenden Tag in der Havelländischen Rundschau.
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21.10.1937 |
Gendarmerie-Wachtmeister Illgner 80 Jahre alt.
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12.11.1937 |
Kameradschaftsabend der NSKOV (NS-Kriegsopferversorgung).
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16.11.1937 |
Laienhilfe-Lehrgang des Reichsluftschutzbundes für Frauen.
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27.12.1937 |
Sonnenwendfeier der Wustermarker und Dyrotzer Jugend.
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30.03.1938 |
Die nationalsozialistische Frauenschaft Wustermark bietet einen Säuglingspflegelehrgang an.
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05.04.1938 |
Großkundgebung mit Parteigenosse (Pg.) Graebert.
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12.04.1938 |
Theaterabend der NS Gemeinschaft "Kraft durch Freude".
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14-18.5.1938 |
Bei einer amtlichen Flurbegehung werden in Wustermark ur- und frühgeschichtliche Fundstücke entdeckt, darunter ein Mahlstein, germanische und römischkaiserzeitliche
Scherben, Feuerstein-geräte und ein mittelalterisches Hufeisen. |
24.05.1938 |
Feueralarm: In Niederhof brennt es.
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10.06.1938 |
Schwere Bluttat in Wustermark: Häftling schießt Gemeindediener nieder.
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12.08.1938 |
Kranzniederlegung am Wustermarker Denkmal zum 10. Jahrestag der Ermordung des Stahlhelmers Heinz Malchert.

Wie Heinz Malchert starb.  |
23.08.1938 |
Jugendlicher Messerheld in Wustermark.
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23.09.1938 |
Riesenkartoffel in Wustermark gefunden.
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13.12.1938 |
Die Kindergruppe der NS Frauenschaft feiert ein vorweihnachtliches Fest.
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1939 |
Ansichtskarte vom Wustermarker Bahnhof.
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11.01.1939 |
25 Jahre Chorleiter
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23.06.1939 |
Goldene Hochzeit in Wustermark
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Sep. 1939 |
Goldene, silberne und bronzene Ehrenkreuze wurden an folgende Wustermarkerinnen verliehen:
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20.07.1940 |
Ein Melker wird gesucht, aber er muss verheiratet sein.
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26.08.1940 |
Zum 37. Mal wurde das Radrennen "Rund um Berlin" veranstaltet.
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06.12.1940 |
Verhandlung über eine Enteignung von Grundflächen für den Bau eines Reichsbahnstellwerkes.
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16.12.1940 |
Schwerer Unfall eines Bahnarbeiters auf dem Bahnhof Wustermark.
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10.01.1941 |
Lastzug fährt Bahnwärterhäuschen um.
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25.03.1941 |
Aufruf zum Erwerben des SA-Wehrsportabzeichens.
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März 1941 |
Aufruf zur Teilnahme am Kriegsschießen des Winterhilfswerkes (WHW).
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05.04.1941 |
Unsere SA war dabei.
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05.04.1941 |
Feier der Verpflichtung der zu überweisenden Pimpfe und Jungmädel in die Hitlerjugend.
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12.06.1941 |
Vom Zuge überfahren und schwer verletzt.
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Juni-Juli 1941 |
Todesanzeigen Hornemann und Ilgner.
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11.11.1941 |
DRK-Hilfe bei einem Zugunglück.
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25.05.1943 |
Ehrung verdienter Mitglieder des Chores MSB Liederkranz.
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14.01.1944 |
Heldentod im blühenden Alter von 30 Jahren.
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17.01.1944 |
Hauptversammlung des örtlichen Pferdezuchtvereins.
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03.02.1944 |
Im Bericht des SD (Sicherheitsdienstes) zu Inlandsfragen ist zur allgemeinen Verkehrslage notiert, daß die Vorortzüge zum Lehrter Bahnhof den Verkehr
nicht mehr bewältigen können, da sie bereits voll besetzt von Nauen bzw. Wustermark ankommen. |
01.12.1945 |
Volkszählung ergab 1.184 Einwohner in Wustermark. |
20.04.1945 |
Zwischen 9.57 und 10.04 Uhr wird Wustermark von der 8. US Air Force bombardiert. Zum Einsatz kommen dabei 77 B-17 Bombenflugzeuge mit einer Bombenlast
von 227,5 Tonnen. |
August 1945 |
Wustermark Schule wird zur Zentralschule für die vier oberen Jahrgänge der Orte Dyrotz, Hoppenrade, Zeestow, Wernitz. |
02.09.1945 |
Der KP-Vorsitzende Wilhelm Pieck verlangt in Kyritz eine zügige Durchführung der Bodenreform unter dem Motto
"Junkerland in Bauernhand".
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15.09.1945 |
Eröffnung des Kindergartens, provisorische Unterbringung im Geschäft Kamm. |
01.09.1946 |
Rechenschaftsbericht des zuständigen Arbeitsamtes.
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29.10.1946 |
Volks- und Berufszählung, dabei werden für Wustermark 1340 Einwohner ermittelt. |
1947 |
Enteignung von 378 ha Land, davon werden 351 ha auf 128 Eigentümer aufgeteilt. Darunter sind Bauern und Landarbeiter, Umsiedler und Kleinpächter. 90 ha des
Gutsbezirks Döberitz werden der Gemeinde Wustermark zugeordnet. |
05.02.1947 |
Kurzbericht eines Mitgliedes des neugegründeten Frauenaus-schusses in Wustermark.
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12.09.1947 |
Auf Beschluss der Landesregierung Brandenburg ist der 14. September 1947 zum Gedenktag für die Opfer und
Kämpfer des verbrecherischen Naziregimes erklärt worden. |
01.09.1948 |
In der Schule sind 359 Schüler in 9 Klassen registriert. |
04.06.1948 |
Der Schulbezirk Wustermark (Ltg.: Rekt. Gustav Ripka, Zentral-schule Wustermark) umfaßt: Elstal, Dyrotz,
Zeestow, Wernitz, Hoppenrade, Priort, Satzkorn, Marquardt, Buchow-Karpzow, Kartzow. |
11.06.1948 |
Das Abgabesoll für Wustermark an Kaninchenfellen ist auf 2550 Stk. und an Zickelfellen auf 60 Stk. für das Jahr
1948 festgesetzt worden. |
05.11.1948 |
In der Fußballkreisklasse belegt Hoppenrade mit 10:8 Punkten den 4. Platz, Wustermark mit 4:10 Punkten den 10. Platz. |
25.02.1949 |
Verordnung über die Kleinverkaufspreise für Fleischwaren.
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25.03.1949 |
In der Fußballkreisklassenmeisterschaft wurde Hoppenrade mit 23:7 Punkten 4. und Wustermark mit 11:29 Punkten 9. |
29.04.1949 |
Aufruf des Landrates zum 1. Mai, dem Kampftag aller Werk-tätigen.
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06.05.1949 |
Vor Geschäftsabschlüssen mit einer Westberliner Firma wird gewarnt.
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20.05.1949 |
Auf Grund einer Polizeiverordnung wird eine gründliche Räumung und Krautung des Wißmathengrabens (bei Wustermark) angeordnet. |
24.06.1949 |
Das Korkengeld in den Gaststätten {Stöpselgeld) wird mit sofortiger Wirkung wie folgt festgesetzt:
Für Spirituosen der Preisgruppen I: 4,- DM; II: 5,- DM; III: 6,- DM
Für Weine der Preisgruppen I: 1,50 DM; II: 2,- DM; III: 2,50 DM |
1949/1950 |
Planung einer Zentralschule in Wustermark. Der Kosten-voranschlag für den Neubau liegt bei 1.255.000 Mark. Davon werden 350.000 Mark 1950 benötigt. Im
Gebäude sollen auch ein Kindergarten und Lehrerwohnungen untergebracht werden. |
1950-1955 |
Am Berliner Außenring der Reichsbahn wird die Lücke im Norden zwischen Karow und Wustermark geschlossen. |
14.04.1950 |
FDJ-Werbung für ein Deutschlandtreffen in Berlin.
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07.08.1950 |
Grundsteinlegung zum Bau eines Kindergartens im Mühlen-weg. Das Gebäude steht immer noch (BBS).
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01.09.1950 |
Auflösung der Dyrotzer Schule und Zusammenlegung mit der Zentralschule in Wustermark. Zehn Lehrkräfte unterrichten in zehn Klassen 410 Schüler/innen. |
1951 |
Gemeindestempel und Unterschrift des ersten Wustermarker Bürgermeisters nach Kriegsende: Fritz Fenz.
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01.02.1951 |
Aufruf des Wustermarker Bürgermeisters, eine Frauendelegation aus Potsdam gebührend zu begrüßen.
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01.06.1951 |
Es wird von der Heimatzeitung Osthavelland angeregt, am Wustermarker Bahnhof dem Beispiel der Elstaler
nachzueifern: Während der dreitägigen Volksbefragung gegen die Remili-tarisierung Deutschlands sollten Informationstafeln
am Gebäude und Bahnsteig aufgehängt werden. |
09.06.1951 |
Bei einer Flurbegehung einer zuständigen Kommission wird festgestellt, daß einigen Flächen der Kopfdünger
fehlt, weil es nicht allen Bauern aus finanziellen Gründen möglich war, den Bedarf für das ganze Jahr anzunehmen. |
11.06.1951 |
Kein Platz für Umsiedler: Eine 14jährige schreibt aus West-deutschland.
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15.06.1951 |
Bürgermeister Fenz würdigt die Verdienste des Lehrers Ripka, der maßgeblich an dem Neuaufbau der Schule
beteiligt war. Die Zentralschule wird heute von den Kindern der Orte Dyrotz, Hoppenrade, Wernitz, Wustermark und Zeestow besucht. |
21.06.1951 |
Die im Dorfwirtschaftsplan vorgesehene Badeanstalt soll jetzt am Kanal gebaut werden. Für das Bauvorhaben wird
1 Morgen Land benötigt. Der jetzige Kanal ist wegen des Schmutzwassers kaum zu benutzen. |
28.06.1951 |
Der Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands, Ortsgruppe Wustermark, hatte zu einem Farbbildervortrag
einge-laden. Bei Vorstellungsbeginn ergab sich, daß die Vorführungs-apparatur schadhaft war. Eine Fahrt nach Nauen sollte die Ersatzbirne
heranholen. Doch auch dann klappte es nicht, und die Zuschauer mussten nach einer Stunde ungeduldigen Wartens enttäuscht abziehen. |
03.07.1951 |
So mancher mußte Leichtsinn mit seinem Leben bezahlen.
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24.07.1951 |
Die Kartoffelkäferplage.
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28.07.1951 |
Die Jugendarbeit in Wustermark.
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07.08.1951 |
Für die Weltfestspiele wurde die Hamburger Chaussee geschmückt. Das Jugendheim der FDJ erhielt ein besseres Aussehen.
Der Barackenbau wurde gestrichen. Ein Schaukasten mit Leuchtreklame macht den Einwohnern die Bedeutung des großen Festivals klar.
Der Ernst-Thälmann-Platz, der das Heim umgibt, wurde in freiwilligen Aufbaustunden umgegraben. Die Gärtner des Ortes haben sich verpflichtet,
den Platz zu besäen und zu bepflanzen. |
30.09.1951 |
In Wustermark wurden zwei Radfahrer von einer Volkspolizei-streife gestellt, welche in Säcken Gurken transportierten.
Wie sich herausstellte, wollten sie diese in Spandau verschieben. |
10.11.1951 |
Den leistungsschwachen Großbetrieben, die mit Ablieferung von Kartoffeln und Getreide stark im Rückstand
sind, wurde geholfen.
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1952 |
Es gibt eine LPG mit 14 Mitgliedern und 50 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche. |
31.01.1952 |
Kommentar der Heimatzeitung zum Thema "einen heben" zu wollen.
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03.02.1952 |
In einem Artikel der Heimatzeitung über die Entstehung des Dorfes Wustermark wird weiterführend erwähnt,
dass in den Annalen 1687 erstmalig ein Schulmeister erwähnt wird. Weitere Einzelheiten siehe
 |
29.02.1952 |
Herbe Kritik an der Reichsbahn wegen ihrer Bürokratie. Im aktuellen Fall wird einer Neubäuerin seit 2 Jahren der elektrische
Anschluss ihres Hauses verwehrt.
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06.03.1952 |
Zur Unterstützung des Nationalen Aufbauprogramms stellt die Neubauernfamilie Kortus ein Schwein zur Verügung,
damit wurde ihr Schweinefleischsoll für 1952 bis jetzt schon mit 85% erfüllt. Kortus hat sich außerdem als Freundschaftstraktorist
der MAS (Maschinenausleihstation) zur Verfügung gestellt. |
08.03.1952 |
Als 1946 so nach und nach alles anfing sich zu ordnen, waren es die Frauen, die tatkräftig mit zugriffen.
Die ersten Frauen-ausschüsse bildeten sich und begannen beim Aufbau mitzu-helfen. In Wustermark war es ein Aktiv von 10 Frauen,
die überall - wo es not tat - zupackten und Hand anlegten. Diese Frauen traten am 8. März 1947 geschlossen als Mitglieder in
den DFD (Demokratischer Frauenbund Deutschlands) ein und wurden damit die erste Gruppe des DFD im Kreise Osthavelland.
|
28.03.1952 |
Einer Mitteilung des Rates der Gemeinde an den Kreisverband VVN Osthavelland entnommen:
Folgende Straßenumbenennungen nach Widerstandskämpfern wurden in der Gemeinde Wustermark vogenommen:
Dorfstraße -> Friedrich Rumpfstraße
Amselweg -> Rudolf Breitscheidstraße
Mittelstraße -> Schollweg
Dorfaue -> Ernst-Thälmann Platz. |
07.08.1952 |
Südlich von Wustermark wird beim Anlegen der Böschung ein Bronzehortfund zutage gefördert, der aus zwölf Armringen besteht. |
10.08.1952 |
Nachtdrusch bei guter Beleuchtung und vorfristige Sollerfüllung durch die Bäuerin Anna Kirstein.
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17.04.1955 |
Durchführung der ersten Jugendweihe. |
Ende 1955 |
Eine 16-Klassen Schule wird geplant. |
Januar 1956 |
Der Schulneubau in Wustermark wird begonnen. Das Gebäude mit geplanten 16 Klassenräumen entsteht auf dem Areal zwischen Mühlenweg und Chaussee. |
1956 |
Die LPG Dyrotz wird der Wustermarker angeschlossen. |
1956/1957 |
Umwidmung der Zentralschule in eine Mittelschule mit Gewicht auf die Verbesserung der polytechnischen Ausbildung. |
1958 |
Eingemeindung von Dyrotz nach Wustermark. |
27.03.1958 |
Protestnote der Gemeindevertretung gegen die Bewaffnung der Bundeswehr.
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09.04.1958 |
Die neue Schule ist zum Teil bezugsfähig und wird in Betrieb genommen. |
01.09.1959 |
Fertigstellung der Lehrerwohnungen in 2 Häusern in der Schulstraße. |
03.10.1959 |
Bericht des Bürgermeisters über den Verlauf der Festwoche zum 1. Jahrestag der Republik.
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1960 |
Die LPG besteht aus 198 Mitgliedern, die 1331 ha Fläche einbringen. |
02.10.1960 |
Einweihung des Kulturhauses Ecke Berliner Straße/Potsdamer Landstraße. |
Mai 1962 |
Das 750-jährige Jubiläum der Gemeinde wird mit einer mehrtägigen Veranstaltung gefeiert.
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03.02.1963 |
Mit dem richtigen Elan gingen die Genossen der Parteiorga-nisation Wustermark an die Auswertung des VI.
Parteitages. Genosse Bresindki sprach über die Efektivität der zu leistenden Arbeit und stellte u.a. in aller Deutlichkeit fest,
"Die Vergütung nach der Leistung über eine reale Einschätzung der Arbeits-leistung jedes Genossenschaftsbauem muß in Zukunft
jegliche Gleichmacherei ausschalten. Gleichmacherei verstößt gegen das Prinzip der materiellen Interessiertheit, und von ihr
profitieren Schlendrian, Schluderei und Unordnung".
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14.02.1963 |
Im Umspannwerk wird eine FDJ-Organisation gebildet.
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22.02.1963 |
Die Dyrotzer Windmühle wird im Zuge einer Verschönerung der Gebäude an der F5 abgerissen.
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27.03.1963 |
Um die Milchleistung der LPG Wustermark zu steigern wird "Atomfutter" eingesetzt. Klee, Lupinen und andere
eiweißreiche Futterpflanzen werden gehäckselt und in der Zuckerfabrik getrocknet.
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04.05.1963 |
Die Pioniere der Oberschule Wustermark pflanzten 2000 Pappeln.
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08.08.1963 |
Als Abkühlung dachte man sich in der Genossenschaft etwas anderes aus. Statt einer Duschanlage stehen
auf dem Getreidefeld ein großer Wasserwagen und eine Wanne. Von Zeit zu Zeit machen die Kollegen davon freudig Gebrauch, denn
eine kleine Abkühlung gibt neuen Arbeitsmut.
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04.09.1963 |
Alles für die Gäste der HOG "Raststätte".
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21.09.1963 |
Informationen zu Reisen nach Westdeutschland und -berlin. Z.B. müssen Reiseanträge nach Westdeutschland
zum Schutze der Bürger abgelehnt werden, da diese dort vogelfrei und der Willkür des West-Staates ausgesetzt sind. Das Aufsuchen
Westberlins bedeutet auch eine Gefahr wegen des dort praktizierten Menschenhandels vor dem Mauerbau.
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27.11.1963 |
Viele GST-Gruppen (Gesellschaft für Sport und Technik) des Oshavelländischen Kreises können sich an den Wustermarkern
ein Beispiel nehmen.
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15.03.1964 |
Als Vorbild stellte die Parteigruppe Viehwirtschaft der LPG "Solidarität" den Kälberpfleger, Genosse
Heidemann, heraus, weil er eines Tages anfing die Kälber zu putzen.
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29.07.1964 |
Bei großer Hitze und viel Staub vollbringen die Werktätigen der sozialistischen Betriebe gewaltige Leistungen.
Tage vorher wurde die Braugerste auf Schwad gelegt, danach waren alle drei Mähdrescher im Einsatz, um diese Gerste im Schwaddrusch zu bergen.
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15.08.1964 |
Westdeutscher Kraftfahrer schwer verlezt.
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29.11.1964 |
Die Basketballmannschaft der BSG Lok Elstal-Wustermark bestrei-tet ihre ersten Heim-Punktspiele in der Turnhalle
Wustermark. Gegner sind die Mannschaften der HSG Wissenschaft Potsdam und Motor Ludwigsfelde.
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01.05.1965 |
Zweimal in dieser Woche liefen alkoholisierte Wustermarker, Lach und Ganzack, unter Alkoholeinwirkung
in einen PKW hinein. Beide wurden schwer verletzt.
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02.06.1965 |
Bisher haben die Genossenschaftsbauern in Wustermark die Maßnahmen des Zentralkomitees zur Weiterführung des sozialistischen
Wettbewerbes anläßlich des bevorstehenden 20. Jahrestages der demokratischen Bodenreform gut verwirklicht, indem sie u.a. durch eine gute
Qualität der Frühjahrsarbeiten auch eine gute Ernte und damit die Pläne der Brutto- und Marktproduktion sichern helfen.
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18.06.1965 |
Kinder ertrunken.
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07.10.1965 |
Jochen Merkert, LPG Wustermark, wurde anläßlich des 16. Jahres-tages der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik
für seine hervorragenden Leistungen beim Aufbau des Sozialismus und zur weiteren Stärkung des Arbeiter-und-Bauernstaates mit der "Medaille
für ausgezeichnete Leistungen" in der LPG geehrt.
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17.10.1965 |
Die Kollegen Arras und Kähne erlitten Unfälle am Förderband.
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26.01.1966 |
Die Volksstimme berichtet über die Aufklärung eines Diebstahls in der HO Gaststätte.
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05.11.1966 |
66 Jungen und Mädchen wurden Mitglieder der FDJ und trugen damit an den Aufschwung der FDJ-Arbeit an der
Oberschule Wustermark bei. Die Verwirklichung des Auftrages "Auf den Spuren des roten Oktober - hohe Leistungen zu Ehren der
Republik" kann jetzt auf einer größeren und festeren Grundlage erfolgen.
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15.01.1967 |
Die Genossen der Oberschule behandelten das Thema "Die beiden Wege zur Einigung Deutschlands und die
Lehren daraus für den heutigen Kampf".
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05.04.1967 |
Verkehrsunfall in Dyrotz: Ein westdeutscher PKW fuhr in Richtung Staaken und erfasste den Bürger Gerhard
Lange aus Dyrotz, der tödlich verletzt wurde.
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11.07.1967 |
Höhepunkt der Vorbereitungen zum roten Oktober an der Oberschule war das Fest der Freundschaft am 1. November.
In einer Ausstellung wurden die besten Schülerzeichnungen zum Thema Deutsch-Sowjetische Freundschaft gezeigt.
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29.11.1967 |
Zwischen der Klasse 1c der Polytechnischen Oberschule und dem Kollektiv des Umspannwerkes wurde ein Patenschaftsvertrag
abgeschlossen.
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1968 |
In der Gemeinde leben insgesamt 1843 Menschen in 725 Haushalten. Der gesamte Ort gliedert sich wie folgt in Ortsteile und
Einwohner auf:
| Wustermark Ort |
737 |
EW |
| Wustermark Siedlung |
439 |
EW |
| Wustermark Ausbau |
16 |
EW |
| Wustermark Umspannwerk |
115 |
EW |
| Dyrotz Ort |
468 |
EW |
| Dyrotz Ausbau |
16 |
EW |
| Dyrotz Luch |
52 |
EW |
Der Bürgermeisters verdient monatlich 725,00 Mark, eine Raumpflegerin verdient monatlich 120,00 Mark.
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09.02.1968 |
"Ihr seid die Kampfreserve unserer Partei". Diese Worte sprach Genosse Kaden, leitender Mitarbeiter
der Bezirksleitung der Sozialistischen Partei Deutschlands zu den Jugendfreunden der Klasse 9a.
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14.06.1968 |
Aus der Märkischen Volksstimme: Die Wustermarker Eisenbahner verfolgen aufmerksam die verstärkte westdeutsche
Revanche-politik und sind bereit, mitzuhelfen, jeden hinterhältigen Anschlag unseres Klassengegners zu verhindern.
Die Genossen Kämpfer der Kampfgruppe der Wustermarker Reichsbahn-Dienststellen haben bewiesen, daß sie den Auftrag der Partei
der Arbeiterklasse und aller Werktätigen verstanden haben.
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15.06.1968 |
Am 11. Juni weilte eine Delegation der Kommunistischen Partei Finnlands an der Oberschule Wustermark.
Sie studiert im Auf-trage ihres Zentralkomitees Probleme des Volksbildungswesens in unserer Republik.
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16.07.1968 |
Beherzte Tat eines Zwölfjährigen.
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22.10.1968 |
Vorbildliche Leistungen vollbrachten viele Bürger im Wettbewerb zu Ehren des 20. Jahrestages der
Republik. Als Beispiel lieferten in der Eierproduktion die Bürger Pauline Kurt 135 Eier, Bruno Malkowski 131 Eier und Siegfried
Zabrowski 130 Eier pro Henne an den Handel ab.
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16.11.1968 |
Wer kennt sich noch aus in den Verkehrsregeln der DDR?
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1969 |
Im Kreis Nauen bestehen vier Meliorationsgenossenschaften (Bodenkunde), eine mit dem Namen "Nauener
Platte" hat ihren Sitz in Wustermark. |
07.01.1969 |
Glückwunsch und Präsente vom Staatsratsvorsitzenden W. Ul-bricht empfing Emilie Damerow aus Wustermark
zu ihrem 100. Geburtstag.
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18.01.1969 |
In der Märkischen Volksstimme wird Hildegard Bothe für ihre herausragende Arbeit im Vorstand der Gruppe
Wustermark / Dyrotz des DFD (Demokratischer Frauenbund Deutschland) gelobt.
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18.06.1969 |
„Schöner unsere Städte und Gemeinden - mach mit“
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23.08.1969 |
Die II. Dorffestspiele finden in Wustermark in der Zeit vom 1. Oktober bis 8. Oktober 1969 statt. Die
Bürger Wustermarks organisieren eine Ausstellung über die Freizeitgestaltung, den Tag der Jugend und des Sportes, Sportveranstaltungen
für alle Einwohner und die Festveranstaltung zum 20. Jahrestag der DDR.
Höhepunkt wird die Auslosung der Aufbautombola und Aus-zeichnung sowie die Ermittlung der Sieger eines Wissenstotos sein.
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09.09.1969 |
Viele Bürger des Dorfes, angefangen beim Schüler bis hin zum Rentner, beteiligten sich an der großen
Solidaritätsaktion für das heldenhaft um seine Freiheit kämpfende vietnamesische Volk.
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16.09.1969 |
An der POS wurden 220 Kinder in den örtlichen Ferienspielen betreut. Alle Helfer gaben sich große Mühe,
durch ein abwechslungsreiches Programm für die Kinder erlebnisreiche, lehrreiche und erholsame Ferientage zu gestalten.
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11.10.1969 |
Die Betriebsberufsschule des Reichsbahnamtes erhielt Ehrentitel.
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12.12.1969 |
Am Pioniergeburtstag in der Klasse 6a der Oberschule wurden die besten Schüler mit Urkunden ausgezeichnet.
Die Klassenlehrerin, Frau Engelmann, zog außerdem Bilanz und stellte fest, dass besonders die Mädchen gute Leistungen brachten.
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03.02.1970 |
Die besten Schützen der Luftgewehrdisziplin wurden ermittelt. Hierbei zeigten die Teilnehmer der BBS Reichsbahn
Wustermark Rbf gute Leistungen.
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25.04.1970 |
Anfang Mai finden in Proßnitz (Rügen) die Deutschen Eisen-bahnmeisterschaften der DDR statt. Als Auswahlmannschaft
werden 10 Kameraden der Betriebsberufsschule Wustermark die Reichsbahndirektion Berlin bei diesen Meisterschaften vertreten.
Bei der kürzlich stattgefundenen Bestenermittlung im Sport-schießen der BBS der Rbd Berlin in Jüterbog belegten die Wustermarker
Sportschützen den 1. Platz.
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23.07.1970 |
Preisinformation für Obst und Gemüse.
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29.07.1970 |
Mit dem Bau der technischen Station der LPG „Solidarität" Wustermark wurde von vornherein gesichert,
daß der gesamte polytechnische Unterricht der Oberschule in dieser Station nach modernen Gesichtspunkten durchgeführt werden kann.
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25.09.1970 |
56 Schüler der POS Wustermark erklärten ihren Beitritt in den sozialistischen Jugendverband und werden
aus diesem Anlaß heute die historische Gedenkstätte Cecilienhof in Potsdam besuchen, um dort aus der Hand des 1. Kreissekretärs
der FDJ, Heinz Wylezol, das FDJ-Dokument zu erhalten.
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04.12.1970 |
Leserbrief der Schüler Sylvio Schwarz und Uwe Menzel.
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1970 |
Ein Jugendclub gründet sich, als die Jugendlichen nicht zum Abschlussfest der Tanzschule eingeladen wurden. |
12.05.1971 |
Die gastronomische Betreuung im Ort ist ungenügend. Da durch den Ort zwei wichtige Fernverkehrsstraßen
führen und sich hier eine Tankstelle befindet, hat aber die Gastronomie eine große Bedeutung für die Durchreisenden. |
19.05.1971 |
Das Klubhaus, das vor 2 Jahren wegen schlechter hygienischer Bedingungen geschlossen wurde, soll auf Anregung
des Bürger-meisters Ponier wieder eröffnet werden.
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11.06.1971 |
Am 1. Juni wurde den Schülern der POS Wustermark durch den Bürgermeister und die Verkehrspolizei Nauen
ein Verkehrsgarten übergeben. |
30.07.1971 |
Gemeindevertreter Lange aus Dyrotz-Luch drängt darauf, die Befestigung des Weges von Dyrotz-Luch nach Finkenkrug
endlich zu erledigen. Bei schlechter Witterung kommt es hier oftmals zu Schwierigkeiten, weil die Versorgungsfahrzeuge bzw. der Arzt
nicht mehr durchkommen. |
10.08.1971 |
Die Plangemeinschaftsleiter des Bahnbetriebswerkes Wuster-mark Rbf. verpflichteten sich in Auswertung
der Wettbewerbs-ergebnisse des I. Halbjahres 1971 dazu, ihre Wettbewerbsziele neu zu überarbeiten und den sozialistischen Massenwettbewerb
auf höherer Ebene als ökonomischkulturellen Leistungsvergleich weiterzuführen. |
09.11.1971 |
Die Wustermarker Sportschützen des GST-Trainingsstützpunktes kamen ihren Verpflichtungen nach und erzielten bei den
Meister-schaften der Reichsbahndirektion Berlin zwei Siege durch Karla Otto und Margitta Höbler. |
16.11.1971 |
Vom Transportpolizeirevier verpflichteten sich 12 Angehörige anläßlich der Volkswahlen, ihren Ehrendienst bis zum Jahre
1980 zu verlängern, um damit ihre Verbundenheit zu den Beschlüssen von Partei und Regierung sowie zum Schutz des sozialistischen
Eigentums der DDR zum Ausdruck zu bringen. |
1972 |
Bei der Volkszählung hat Wustermark mit Ortsteil Dyrotz 1772 Einwohner. |
12.02.1972 |
Vor 25 Jahren war Else Kortus Mitbegründerin der ersten Gruppe des DFD (Demokratischer Frauenbund Deutschlands).
Am 8. März wird sie hierfür gewürdigt. Viel Lob erntet sie auch von der Bürgermeisterin Elvira Grohmann.
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19.02.1972 |
Frau Charlotte Kley, Leiterin des Ballets der Deutschen Reichsbahn Wustermark, wird für ihre aufopferungsvolle Arbeit geehrt.
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11.03.1972 |
Die Genossen der Parteigruppe Brigade IV vom Bahnhof Wustermark Rbf. haben beschlossen, künftig halbjährlich
einen Erfahrungsaustausch mit allen Brigademitgliedern in Form eines "Roten Treffs" durchzuführen. |
16.05.1972 |
Die Eisenbahner der Brigade I "Vorwärts" haben ein halbes Jahr unfallfrei gearbeitet und im innerbetrieblichen
Wettbewerb den 1. Platz belegt.
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01.09.1972 |
Die Dienstplangemeinschaft 138 des BW Wustermark, Rangier-bahnhof, ist „ihrer Klasse" seit vier Jahren
ein vorbildliches Patenkollektiv. Die Genossen und Kollegen dieses mehrfach mit dem Titel „Kollektiv der sozialistischen Arbeit"
ausgezeichneten Kollektivs kennen ihre Kinder ganz genau. Der in der 1. Klasse abgeschlossene Patenschaftsvertrag wurde in
jedem Jahr erneuert bzw. präzisiert und war die Grundlage für eine kontinuierliche staatsbürgerliche Erziehung.
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14.12.1972 |
'Hei, hei, sing noch mal das Lied vom Festival' - so tönt es aus allen Klassen der Polytechnischen
Oberschule Wustermark. Aus Anlaß des Weltjugendtages wurde ein Fahnenappell durchgeführt. Hier zeigten Pioniere und FDJler
die Entwicklung der Festspiele auf. Mit großem Eifer lernt man nun das Festivallied.
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15.12.1972 |
Das Kollektiv des Kindergartens "Fritz Fenz" schreibt einen Leserbrief an die Märkische Volksstimme.
Hier wird geschildert, wie es unter großen Mühen gelang, die sanitären Anlagen wieder in Betrieb zu nehmen.
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26.04.1973 |
Ein wertvolles Tongefäß aus der Jastorf-Kultur-Epoche 500 v.u.Z. wurde bei Erdarbeiten hinter dem Rinderstall der
LPG Wustermark gefunden.
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30.05.1973 |
Bei einem Vortrag über die Anwendung moderner Waschmittel konnten sogar erfahrene Hausfrauen der DFD-Ortsgruppe
etwas dazulernen.
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11.08.1973 |
Von den X. Weltfestspielen der Jugend und Studenten aus Berlin kam auch der FDJ-Sekretär der LPG Wustermark,
Jugendfreund Bartsch, begeistert zurück. Eine Auswertung soll in erster Linie mit den Jugendfreunden am Erntekomplex durchgeführt
werden. Weiterhin wollen sich die FDJ-Mitglieder vornehmen, auch in der Gemeinde Wustermark endlich ein interessanteres Jugendleben
als bisher zu entwickeln.
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27.09.1973 |
Die Umspannwerker wollen schwitzen. Der vorhandene Wohn-raum soll modernisiert werden und Trumpf ist das
Vorhaben, eine betriebseigene Sauna einzurichten.
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06.10.1973 |
Wustermark belegt den 3. Platz im Wettbewerb "Schöner unsere Städte und Gemeinden - mach mit!".
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25.01.1974 |
- - - 7, 8, 9, 10 Klasse! Die Wustermarker Pioniere sind stolz sagen zu können, daß sie die I. Etappe des Pionierauftrages 1973/74
vorbildlich erfüllt haben. So wurden über 3000 Unterschriften für die Freiheit des chilenischen Patrioten Luis Corvalan gesammelt und
chilenische Gäste wurden begrüßt. Auf einer Festveranstaltung bekamen dafür einige Pioniere das rote Halstuch überreicht.
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15.03.1974 |
Anläßlich des Internationalen Frauentages veranstalteten 10 Kolleginnen der Weichenreinigung des Bahnhofs
Wustermark, Rangierbahnhof, einen Solidaritätsbasar.
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03.05.1974 |
Die Genossenschaftsbauern, Eisenbahner, Pädagogen und viele andere Bürger der Gemeinde Wustermark/Dyrotz
haben sich ganz auf den 25. Jahrestag der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik eingestellt. Saubere Straßen, gepflegte
Vorgärten, verputzte Häuserfassaden charakterisieren den Ort.
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08.05.1974 |
Die erste größere Exkursion für Interessenten der Ur- und Frühgeschichte fand am 12. April 1974 statt.
Sie führte zum slawischen Burgwall bei Dyrotz. Es beteiligten sich 50 Personen, darunter 35 Kinder. Teilnehmer fanden auf dem
Gelände des Walles alte slawische Tonscherben mit Mustern. Jede hatte ihre Eigenart. Ein Muster, das in kleinen Tupfen angeordnet
war, ist hier erstmalig bei dieser Exkursion gefunden worden.
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03.12.1974 |
Die eigentlichen Burgherren der slawischen Burg bei Dyrotz sind die Wilzen. Dies wurde jetzt bestätigt
durch neue Keramikfunde.
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03.12.1974 |
Der Gemeinde wird im Wettbewerk der Zivilverteidigung der Titel "Bester" zuerkannt.
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11.04.1975 |
Die Ortsgruppe Dyrotz-Wustermark im DAV beschloss, am 27. April zu Ehren des 30. Jahrestages der Befreiung
vom Hitler-faschismus einen Wettkampf der Freundschaft mit sowjetischen Sportfreunden am Kanal durchzuführen.
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07.05.1975 |
Der Rat der Gemeinde erinnert in einem Schreiben an die hohen Ziele des laufenden Fünfjahresplanes, die umgesetzt werden müssen.
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27.08.1975 |
Die Gemeindebibliothek Wustermark hat - nachdem sie mehrere Male umziehen mußte - seit einigen Monaten
einen anspre-chenden Raum gefunden, der von den Bürgern zum großen Teil in Aufbaustunden aus einem alten Fahrradladen errichtet wurde.
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1976 |
Wustermark belegt den ersten Platz im Kreis Nauen beim Wettbewerb "Schöner unsere Städte und Gemeinden - mach mit!"
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12.04.1978 |
Wustermark ist erfolgreicher Teilnehmer am "Mach Mit!"-Wettbewerb.
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26.04.1978 |
Nach Fertigstellung der Betonbrücke über die F 5 wird der Ver-kehr bei Nutzung des neuen Autobahnzubringers
kreuzungsfrei über die Fernverkehrsstraße geleitet.
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24.08.1978 |
Polnische Studenten halfen im Studentensommer auf dem Bahnhof Rbf. Sie waren in der Umladehalle eingesetzt
und so halfen sie mit, einen reibungslosen Ablauf der Gütertransporte zu sichern. |
11.11.1978 |
Die Dyrotzer Kirche, die zur Zeit wegen ihres schlechten bau-lichen Zustandes gesperrt ist, steht unter
Denkmalschutz wegen der besonders wertvollen Barock-Inneneinrichtung aus der Mitte des 18. Jahrhundert.
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21.08.1979 |
Eine neue Tankstelle, wenige Meter von der F5 entfernt, wurde eröffnet. Zwei der drei Tanksäulen sind
für VK 88 und eine für Dieselkraftstoff vorgesehen.
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08.03.1980 |
Referat eines Vertreters des Rates der Gemeinde Wustermark zum Internationalen Frauentag.
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06.01.1981 |
Unter dem Vorsitz von Elvira Gromann, Bürgermeisterin der Ge-meinde Wustermark, hat der neugegründete
Gemeindeverband Wustermark, bestehend aus den Gemeinden Bredow, Elstal, Hoppenrade, Priort, Wernitz, Wustermark und Zeestow, seit
dem 1. Januar seine Arbeit aufgenommen. |
22.04.1981 |
Mit dem Lied "Brüder zur Sonne, zur Freiheit" begannen die Mädchen und Jungen der Oberschule "Max Reimann"
ihren Appell anläßlich des 95. Geburtstages Ernst Thälmanns.
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20.06.1981 |
Die Betriebsberufsschule der Deutschen Reichsbahn in Wuster-mark wurde 30 Jahre alt. Weit über 1000 Jugendliche
wurden hier zu Facharbeitern im Betriebs- und Verkehrsdienst und zu Triebfahrzeugschlossern ausgebildet. |
22.06.1982 |
Bei der diesjährigen Kreis-, Kinder- und Jugendspartakiade nahmen an den Endwettkämpfen insgesamt 4922
Mädchen und Jungen in 22 Sportarten teil. In der Sportart Leichtathletik gewannen u.a. folgende Teilnehmer aus Wustermark eine Medaille:
Gold in Hochsprung AK 10: Katrin Hausen, 1,10 m.
Gold in Kugelstoßen AK 11: Anett Hoppe, 6,69 m.
Silber in Hochsprung AK 11: Markus Sajitz, 1,20 m.
Gold in Kugelstoßen AK 11: Mario Gerlach, 8,35 m.
Gold in 100 m AK 12: Sven Starke, 13,7 s.
Silber in Weitsprung AK 12: Sven Starke, 4,51 m.
Bronze in Weitsprung AK 12: Jens König, 4,45 m.
Bronze in Hochsprung AK 12: Sven Starke, 1,37 m.
Silber in 40 m AK 12: Jens König, 67,2 s.
Gold 4 x 100 m AK 12: Oberschule Wustermark, 58,8 s.
Silber in 60 m AK 12: Jutta Paschen, 9,0 s.
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22.09.1982 |
Die Kirche in Wustermark wird zum Denkmal erklärt,

und ebenso die Innenausstattung der Kirche in Dyrotz.
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1981-1983 |
Der Bezirk Potsdam besteht aus 15 Kreisen.
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17.05.1983 |
Merkblatt zur Übung der Zivilverteidung.
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27.08.1983 |
Ein Bezirksentscheid der Schäfer im Leistungshüten findet an der Straße nach Zeestow statt.
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25.10.1983 |
Ein eisernes Ungeheuer, ein elektrobetriebener Portalkran, über-nimmt künftig die Umschlagsarbeiten im Hafen.
Besonders kommt er den Baubetrieben des Kreises zugute. Es handelt sich hier um eine Rationalisierungsmaßnahme der ZBO Nauen.
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28.04.1984 |
Der Rangierbahnhof Wustermark, der größte im nördlichen Bezirk von Berlin, feiert sein 75jähriges Jubiläum mit
einem Tag der offenen Tür.
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24.05.1984 |
Elvira Gromann wird erneut einstimmig zur Bürgermeisterin gewählt. Stellvertretende Bürgermeisterin
wird Marianne Schulze.
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07.10.1984 |
Die Gemeinde Wustermark wird als Anerkennung für die Gewährleistung von Ordnung, Disziplin und Sicherheit
mit einer Urkunde geehrt.
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Dez. 1984 |
Der Volkskontrollausschuß Wustermark war im vergangenen Jahr sehr fleißig.
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01.09.1985 |
Am ersten Friedenslauf durch Wustermark starteten 132 Bürger zwischen 4 und 58 Jahren.
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1986 |
Das Territorium der Gemeinde Wustermark ist 20 km² groß mit einem Straßennetz von 48 km. Die Gemeinde
besteht aus dem Hauptort Wustermark und dem Ortsteil Dyrotz mit Dyrotz-Luch. In den Gemeinden wohnen insgesamt 1506 Bürger
in 619 Haushalten. Der Ortsteil Dyrotz einschließlich Dyrotz-Luch wird von 486 Bürgern, die 162 Haushalte bilden, bewohnt. |
05.07.1986 |
In der "Kampfaktion Güterwagen" leisten die Eisenbahner aus Wustermark eine fleißige Arbeit. Höhere
Auslastungen der Güterwagen mit Stückgut führen dazu, der Wirtschaft 10 Waggons zusätzlich bereitzustellen. |
13.01.1987 |
Einsatzbereite Wustermarker wurden vom örtlichen Rat, Vorsitz die amtierende Bürgermeisterin Helga Gültzow, geehrt.
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09.03.1987 |
Bekanntmachung der kulturellen Veranstaltungen in der ersten Jahreshälfte.
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01.10.1987 |
80.000 Tonnen Güter werden jährlich im Wustermarker Hafen umgeschlagen. Mit der Inbetriebnahme der Portalkrananlage
der ZBO Landwirtschaftbau Nauen verkürzte sich die Liegezeit der Binnenschiffe um mehr als 60 Prozent.
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05.12.1987 |
Ein reichhaltiges Sortiment frischer Backwaren bietet die bereits in der dritten Generation geführte
Bäckerei Voigt, die in diesem Jahr ihr 100jähriges Bestehen feierte, ihren Kunden an. Täglich gehen in Dyrotz 3000 Schrippen,
600 Brote und 100 kg Kuchenwaren, Torten und diverse andere Feinbackwaren, darunter auch das bei den Kunden so beliebte Partybrot,
über den Ladentisch. |
09.12.1987 |
Mit der Verdienstmedaille der deutschen Reichsbahn, Stufe I, wurde die Miarbeiterin der Betriebsberufsschule
der DR in Wustermark Rbf, Reichsbahn-Inspektor Roswitha Schieritz, ausgezeichnet. |
08.03.1988 |
Nach 18 Monaten Generalinstandsetzung der beliebten Gaststätte "Raststätte" an der F 5, wird sie am 11.März
wiedereröffnet. |
17.05.1988 |
Der Bahnhof Wuslermark wird in das Ortsbild im Zuge der Aktion VK-Stafette "Schönere Bahnhöfe".
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20.12.1988 |
Genossen aus Nikaragua besuchen Pädagogen in Wustermark.
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04.10.1989 |
Ein Erntefest anlässlich des 40. Jahrestages der DDR feiern die Mitglieder der VdgB Ortsorganisation Wustermark. |
Oktober 1989 |
Der Gemeinde Wustermark wird Dank und Anerkennung ausgesprochen für hervorragende kommunalpolitische
Ergebnis-se bei der Steigerung des Leistungswachstums und zur Verbesserung des Bürgerwohls in Vorbereitung des 40. Jahrestages der DDR.
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31.12.1989 |
Wustermark hat 1401 Einwohner. |
18.03.1990 |
Ergebnis der Volkskammerwahl in der Gemeinde Wustermark:
Wahlberechtigte 435, Stimmenabgaben 414, ungültig 1.
| SPD |
175 |
42,4 % |
| CDU |
114 |
27,6 % |
| PDS |
..49 |
11,9 % |
| LDP |
..25 |
..6,1 % |
| Grüne Partei |
..20 |
..4,9 % |
| DBD |
....8 |
..1,9 % |
| DSU |
....7 |
..1,7 % |
| Bündnis 90 |
....6 |
..1,5 % |
| DA |
....5 |
..1,2 % |
| USAP |
....2 |
..0,5 % |
| NDPD |
....1 |
..0,2 % |
| Nelken |
....1 |
..0,2 % |
| Jugendlisten |
....0 |
..0,0 % |
| EFP |
....0 |
..0,0 % |
| KPD |
....0 |
..0,0 % |
| UVP |
....0 |
..0,0 % |
|
27.05.1990 |
Auf 130 Hektar soll der Gewerbe- und Industriepark Wustermark entstehen.
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30.06.1990 |
Wustermark hat 1376 Einwohner. |
01.06.1991 |
Seit Juni verkehrt eine neue Buslinie von Wustermark über Brie-selang nach Falkensee und zurück. |
16.10.1991 |
Die ersten Überlegungen und Diskussionen über ein "Güterver-teilungszentrum Wustermark" finden statt.
Nauen und die betroffenen Gemeinden bestehen auf ein klares Mitspracherecht. |
06.12.1991 |
Zwei Maskierte überfielen an diesem Tage die Poststelle und erbeuteten Bargeld.
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1992 |
Die Baulandpreise in Wustermark liegen zwischen 70,- und 120,- DM.
|
22.01.1992 |
Seit Anfang des Jahres gibt es die Verwaltungsgemeinschaft der Orte Wustermark, Elstal, Priort, Hoppenrade,
Buchow-Karpzow und Wernitz. Das Problem: Es fehlen 600 Seelen, um von Bonn als VWG (mindestens 5000) akzeptiert
zu werden. Es wird daher erwogen, ob sich Dallgow (ca. 3000) der VWG Wustermark anschließt, doch die Dallgower sind massiv dagegen.
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23.01.1992 |
Die B5 soll Wustermark nördlich umgehen, die entsprechende Planung ist in der Genehmigungsphase. 13000
Fahrzeuge brausen jetzt schon durch den Ort, mit einem Gewerbe- und Güterverkehrszentrum wird sich der Verkehr massiv erhöhen. |
Mai 1992 |
Wustermark und Umgebung ist gut mit Telefonanschlüssen versorgt. |
14.06.1992 |
Parallel zum Volksentscheid über die neue Landesverfassung findet auf Beschluss der Gemeindevertretung
ein Bürgerentscheid zur Frage des Ortsnamens statt:
Anlass dafür ist, dass seit der Eingemeindung von Dyrotz im Jahre 1957 offensichtlich eine einheitliche Ortsbezeichnung nicht
durchgehalten wurde. Dies äußerte sich in der Veränderung der Ortsschilder, unterschiedlichen Eintragungen in Personalaus-weisen,
Wählerlisten und anderen Dokumenten. Deshalb sollte nun eine klare Festlegung getroffen werden.
Die Frage hieß:
Wie soll der Ortsname lauten:
(1) wie bisher: Wustermark mit den Ortsteilen Dyrotz und Dyrotz-Luch
(2) Doppelname: Wustermark-Dyrotz mit den Ortsteilen Wustermark, Dyrotz und Dyrotz-Luch |
22.09.1992 |
Das Brandenburger Innenministerium hat die Gemeinde Dallgow-Döberitz "zwangsweise" dem Amt Wustermark
zugeordnet. |
10.11.1992 |
S-Bahn zwischen Staaken und Wustermark rechne sich auch in Zukunft nicht. Zu diesem Ergebnis kam ein
Gutachten, welches die Kreisverwaltung in Auftrag gegeben hatte. Ein Bericht der MAZ.
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19.12.1992 |
Foto der alten Kanalbrücke B5 in Dyrotz.
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Ende 1992 |
62 Erdgas-Hausanschlüsse sind fertig gestellt. |
26.01.1993 |
An der B5 zwischen Dyrotz und Abzweig Priort wird es keinen Markt geben wegen unzureichender Sicherheit
in diesem Bereich. |
06.02.1993 |
Der kommissarisch amtierende Amtsdirektor Wolfgang Schröder, vormals Bürgermeister der Gemeinde Wustermark,
wird nicht zur Wahl des neuen Amtsdirektors antreten. |
23.03.1993 |
Ein Bebauungsplan für ein neues Wohngebiet "An der Siedlung" ist beschlossen worden. Zwischen B 5 und B 273
sollen 750 Wohnungen gebaut werden. |
April 1993 |
Die ersten symbolischen Spatenstiche für das neue Wohngebiet für 2300 Einwohner werden getan.
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1993 |
In diesem Jahr werden die Siedlungswege mit Asphaltfräsgut befestigt. |
05.06.1993 |
Der Rangierbahnhof ist nach wie vor Dreh- und Angelpunkt des Güterverkehrs auf Schienen. Täglich werden
500 Waggons umrangiert. Vollständiger Artikel der MAZ hier
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30.07.1993 |
In der Bronzezeit lebten die Ur-Wustermarker in Pfostengruben.
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17.08.1993 |
Offizieller Baubeginn zur Erschließung des Wohngebietes "An der Siedlung" für 2300 Einwohner.
Im Vorfeld wurden auf dem Gebiet archäologische Ausgrabungen durchgeführt, die durch Funde belegten, dass die Fläche schon im 3. Jahrtausend v. Chr.
bewohnt wurde.
Zusammenfassung des Grabungsbefundes
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Okt. 1993 |
In Wustermark sind 54 Gewerbebetriebe ansässig, teilte Bürgermeister Wolfgang Schröder mit. |
09.10.1993 |
In der Schule, deren Schüler auch aus Buchow-Karpzow, Elstal, Hoppenrade, Wernitz und Priort kommen, konnte
eine neue Heizungsanlage und Sanitäreinrichtungen fertiggestellt werden. |
09.12.1993 |
Bäcker Klaus Voigt (60) aus Dyrotz ist seit 35 Jahren Meister vor Trog und Ofen. Sein Großvater Gustav
gründete 1888 die Bäckerei. Dieses und vieles mehr ist in der Neuen Nauener Rundschau nachzulesen.
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20.01.1994 |
Auf Anregung der Direktorin der Grundschule, Elke Schiller, wer-den die kargen Wände der langen Flure
von drei Künstlern mit einem eindrucksvollen Fries bis in die oberen Etagen verziert. |
24.02.1994 |
Ein beliebter Zwischenstopp für viele Kraftfahrer ist der Imbiß direkt an der B 5 in der Berliner Staße 4.
Betreiber ist seit zwei Jahren das Ehepaar Monika und Jonny Peter. Auch ältere Menschen holen sich hier eine warme Mahlzeit ab.
Bis zur Wende wurden dort Mittagessen für Schulen gekocht, doch nun wünscht der neue Hausverwalter, der aus dem Westen kommt,
die Schließung, um die Räume anderweitig nutzen zu können. |
01.04.1994 |
Das 1. Amtsblatt des Amtes Wustermark erscheint. Mitgliedsge-meinden sind Buchow-Karpzow, Elstal, Hoppenrade, Priort, Wernitz und Wustermark.
Die Gemeinde Wustermark beabsichtigt, ein Güterverkehrszen-trum (GVZ) zu errichten. |
April 1994 |
Zügig fortgeschritten sind derzeit die Bauarbeiten an der Bahnlinie Berlin-Hannover im Abschnitt zwischen
Wustermark und Staaken. Die ehemals viergleisige Strecke, die als Folge des zweiten Weltkrieges und der deutschen Teilung nur
noch zweigleisig betrieben wurde, soll nicht nur in ihren früheren Zustand zurückversetzt werden. Sie wird auch Hoch-
geschwindigkeitsgleis und in vollem Umfang elektrifiziert.
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Mai 1994 |
Wieder in Betrieb genommen wurde zu Ostern das Geläut der Dorfkirche Wustermark. |
17.06.1994 |
Bei den Europawahlen gehen die meisten Stimmen an die SPD (176), CDU (106) und PDS (59).
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29.06.1994 |
Ausbau des Havelkanals bis zum geplanten GVZ Wustermark beschlossen. Artikel in der Neuen Nauener Rundschau
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25.08.1994 |
Beginn der Erschließungsarbeiten zum Güterverkehrszentrums. Artikel der MAZ
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Sept. 1994 |
Baubeginn des Neubauprojektes "An der Wublitz". |
14.09.1994 |
Bei den Landtagswahlen gehen die meisten Stimmen an die SPD (373), CDU (105) und PDS (74).
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23.09.1994 |
Richtfest für den Neubau des Rathauses wird gefeiert. |
18.10.1994 |
Bei den Bundestagswahlen gehen die meisten Stimmen an die SPD (400), CDU (210) und PDS (97).
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06.12.1994 |
In Wustermark gibt es zum Jahresende 63 Gewerbetreibende. |
13.01.1995 |
Dyrotzer Kirche wird wieder zur "Perle des Havellandes".
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31.01.1995 |
Wustermark hat 1372 Einwohner. |
27.02.1995 |
Dallgower Gemeindevertreter kritisieren den Ausbau der B5.
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08.03.1995 |
Das neue Verwaltungsgebäude nimmt auch die Amtsbibliothek auf. Aus der MAZ
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10.03.1995 |
Raubüberfall auf die Wustermarker Sparkasse. Aus der MAZ
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16.03.1995 |
Wustermarker Sparkassenfiliale zum dritten Mal überfallen.
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26.04.1995 |
Eine Brücke soll den Bahnübergang bei Wustermark ersetzen. Aus der MAZ
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Mai 1995 |
Wustermarker Straßen bekommen Asphaltbelag. Nach Abschluss der Tiefbauarbeiten für die Verlegung
von Trink-, Abwasser- und Regenwasserleitungen in der Friedrich-Rumpf-Straße wird die Fahrbahn asphaltiert. Das Pflaster soll
in den Parkbuchten am Fahrbahnrand eingesetzt werden. Parallel zur Straße werden außerdem ein Geh- und Radweg angelegt.
Ebenso sind die Zeiten der Schlaglöcher und großen Pfützen für die Schulstraße und den Mühlenweg vorüber. Auf einer Sitzung beschlossen
die Gemeindevertreter diese zu asphaltieren. |
07.06.1995 |
Kurzporträt des Wustermarker Bürgermeisters Manfred Junghans.
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13.06.1995 |
Die Mittelbrandenburgische Sparkasse verlegt ihre Geschäfts-stelle in das neue Verwaltungsgebäude an
der Hoppenrader Allee. |
Juli 1995 |
Die Gemeinde Wustermark hat einen Wochenmarkt jeden Samstag auf dem öffentlichen Parkplatz Hoppenrader Allee. |
16.09.1995 |
Provisorische Verkehrsverbindung zum GVZ übergeben.
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28.09.1995 |
Protestunterschriften gegen die Einstellung des Schienen-verkehrs zwischen Berlin und Wustermark übergeben.
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15.10.1995 |
Krach um den Bahntunnel in Wustermark: Aus Kostengründen wird der Ortsteil Ziegelei nun doch nicht direkten
Zugang zum Bahnhof haben, sondern der Tunnel soll nur den Bahnhofsvor-platz mit dem Bahnsteig verbinden.
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17.10.1995 |
Baubeginn für das GVZ Wustermark
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25.10.1995 |
Neue Bibliothek im Wustermarker Rathaus eröffnet
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02.11.1995 |
Die Umladehalle im Rangierbahnhof wird geschlossen, weil der Ladedienst zum Jahresanfang nach Berlin verlegt wird.
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Nov. 1995 |
Seit November gibt es eine Sozialstation in Wustermark. |
30.11.1995 |
Abnahme der Umbauarbeiten an der Friedrich-Rumpf-Straße. |
29.12.1995 |
Grünes Licht für Hafenbau in Wustermark.
Die Planungen für den Hafen im Güterverkehrszentrum (GVZ) Wustermark können beginnen. Das Potsdamer Verkehrs-ministerium hat
mehr als eine halbe Million Mark dafür bereitgestellt.
Mit dem Hafenbecken erhält das GVZ direkten Anschluss an die Wasserstraße Hannover-Berlin, die im Rahmen der Verkehrs-projekte
Deutsche Einheit ausgebaut werden soll. |
31.01.1996 |
20 Familien in Dyrotz, darunter Stoll und Schönberg, bangen um ihre Grundstücke, die bis 1934 der jüdischen
Verlegerfamilie Lachmann-Mosse aus Berlin gehörten, deren Erben jetzt einen Antrag auf Rückübertragung gestellt haben. Die Grundstücke
waren Teil des Rittergutes Dyrotz.
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25.03.1996 |
Das im Jahr 1991 neu eröffnete „Landhaus Tusk" wird wegen fehlender Baugenehmigungen geschlossen. |
26.04.1996 |
Im Zuge des Verkehrsprojektes No. 17 der Deutschen Einheit läuft die Planung für einen Hafen am GVZ an.
Außerdem soll der Ausbau des Havelkanals zwischen Paretz und Wustermark angegangen werden.
Im Zuge des Baues der IC - Hochgeschwindigkeitstrecke Hannover-Berlin wurde eine von zwei parallel liegenden
Eisenbahnbrücken über den Havelkanal bei Wustermark um acht Meter in südliche Richtung verschoben (4801 - 43 m lang). |
27.04.1996 |
Der Bürgermeister von Wustermark, Manfred Junghans, legt sein Amt nieder. Er hatte Äußerungen gemacht,
die eine Herab-würdigung von Juden erkennen lassen. Bis zur Neuwahl eines Bürgermeisters beauftragte die Gemeindevertretung den
stellvertretenden Bürgermeister, Manfred Rettke, mit der Wahrnehmung der Amtsgeschäfte. |
30.04.1996 |
Wustermark hat 1469 Einwohner. |
05.05.1996 |
Volksabstimmung über die geplante Fusion Berlin-Brandenburg. Das Abstimmungsergebnis in Wustermark:
| Abst.-Berechtigte: |
1100 |
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| Teilnehmer: |
790 |
71,82% |
| Antwort ja: |
290 |
36,71% |
| Antwort nein: |
492 |
62,28% |
| ungültig: |
....8 |
..1,01% |
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07.07.1996 |
Bürgermeisterwahl in Wustermark.
38 Prozent alle Wahlberechtigten (1105) beteiligten sich an der Bürgermeisterwahl und stimmten mit 357 Ja-Stimmen für und 59
Nein-Stimmen gegen Manfred Rettke (parteilos). Damit erhielt Rettke 85,2 Prozent aller Stimmen.
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Juli 1996 |
Umbau der früheren HO - Gaststätte in ein Hotel und Gewerbe-haus. |
16.08.1996 |
Richtfest im Neubaugebiet "An der Siedlung".
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28.08.1996 |
Zum stellvertretenden Bürgermeister wird Bäckermeister Klaus Voigt (CDU) aus Dyrotz gewählt. Die Gemeindevertreter
entschieden sich einstimmig für ihn. |
Sept.1996 |
Die Freiwillige Feuerwehr feiert ihren 90. Geburtstag. |
08.09.1996 |
Am Tag des offenen Denkmals konnte die größte unbefestigte Siedlung der Slawen (10. bis 12. Jahrh.)
besichtigt werden.
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Sept.1996 |
Startschuss für den Bau des Wustermarker Einkaufszentrum. |
14.09.1996 |
Die Gemeindevertretung spricht sich für den Neubau einer größeren Feldwegbrücke über den Havelkanal aus. |
28.11.1996 |
Erstes Treffen zur Gründung des Vereins Querbeet (Vorläufer des Kulturvereins). |
1997 |
Die Umleitung der B5 ist beschlossene Sache, der Baubeginn ist für 1998 avisiert. |
17.01.1997 |
Gründung eines SPD Ortsvereins. |
22.01.1997 |
Aral beabsichtigt eine Tankstelle mit LKW-Waschanlage und Bistro im GVZ zu errichten. |
12.02.1997 |
Beschluss zum Bau einer Verbindungsstraße zwischen der B5 und Mühlenweg. |
14.02.1997 |
Die Pläne des Amtsdirektors, Dieter Kieber, zum Zusammen-schluss der Amtsgemeinden werden von den Wustermarker
Gemeindevertretern entschieden abgelehnt. |
15.02.1997 |
Eine Übertragung des Gebietes Dyrotz-Luch an Falkensee wird diskutiert, doch letztendlich sollen im Ernstfall
die Bürger entscheiden. Hintergrund sind geplante Bauten im Güterver-kehrszentrum, die eine Schließung des einzigen Zuganges
nach Dyrotz-Luch notwendig machen könnten. |
22.03.1997 |
Die Diskussionen einer Zusammenlegung der Amtsgemeinden betreffend gehen weiter. Wie könnte der Name
der neuen Gemeinde lauten?
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30.03.1997 |
Der Verein Querbeet organisiert das erste Wustermarker Osterfest. |
April 1997 |
Der Ausbau der Brandenburger Straße kann bis Ende des Monats erfolgen. |
01.06.1997 |
Der Regionalverkehr zwischen Wustermark und Spandau ist neu eröffnet. Die Züge fahren im Stundentakt. |
09.06.1997 |
Nach fast 30 Jahren können die Dyrotzer wieder in ihre Kirche, die wegen Baufälligkeit seit 1970 gesperrt war.
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24.08.1997 |
Der Zusammenschluss der Amtsgemeinden ist gescheitert: vier Kommunen dagegen, nur zwei dafür (Hoppenrade
und Buchow-Karpzow).
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27.09.1997 |
An der B 5 Abzweigung B 273 wird ein 20-Betten-Hotel Anfang Oktober eröffnet.
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01.10.1997 |
Die Schranken sind passee, ab heute können die Autofahrer ungehindert durch Wustermark fahren, die neue
Brücke über die Eisenbahn ist eröffnet.
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11.10.1997 |
Direkt am Demex-Gewerbepark hat eine Aral-Tankstelle eröffnet.
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21.11.1997 |
Wernitzer und Wustermarker Politiker stimmen einer Fusion beider Kommunen zu.
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10.02.1998 |
Schlechte Luft soll bald der Vergangenheit angehören. Mit einem modernen Filtersystem will der Abwasserverband
dem von der Kanalisation herrührenden Gestank ein Ende machen.
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März 1998 |
Grundsteinlegung des Einkaufzentrums "Wuster-Markt".
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11.04.1998 |
Ein Altenpflegeheim mit achtzig Plätzen soll bis zum Jahresende von der Marseille-Klinik gebaut werden.
Das Unternehmen will rund sieben Millionen Mark investieren, das Gebäude soll an der Brandenburger Straße entstehen.
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13.06.1998 |
Die Jugendlichen bekommen die Räume des alten Kindergartens. Da eine neue Kindertagesstätte noch in
diesem Jahr gebaut wird, sei dies der Containerlösung vorzuziehen, sagte Bürgermeister Manfred Rettke nach einem Treffen
mit Amtsdirektor Dieter Kieber.
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16.06.1998 |
Der Dyrotzer Familienbetrieb Voigt feiert 110jähriges Firmen-jubiläum.
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26.06.1998 |
Richtfest des Einkaufzentrums "Wuster-Markt".
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04.08.1998 |
Pfarrerin Heike Benzin wird am 1. September ihren Dienst im Pfarrsprengel Wustermark antreten. |
10.08.1998 |
Parteilose Wustermarker haben sich zur "Freien Wählergemein-schaft Wustermark" zusammengeschlossen. Sie
wollen mit eige-nen Kandidaten zur Kommunalwahl antreten. |
11.09.1998 |
Die B 5 soll in Zukunft nicht mehr durch Wustermark führen. Am 18. September um 13 Uhr wird der erste
Spatenstich für die Umgehung erfolgen. |
24.09.1998 |
REWE eröffnet seinen Supermarkt im Einkaufszentrum. |
27.09.1998 |
Bei den Kommunalwahlen zum ehrenamtlichen Bürgermeister erhielt Manfred Rettke von 1534 abgegebenen Stimmen 1248. |
27.09.1998 |
Wernitz ist jetzt ein Ortsteil von Wustermark. |
05.11.1998 |
Dyrotzer Klubbesucher mögen Werner Schild so, wie er ist.
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06.11.1998 |
Grundsteinlegung für das Designer-Outlet-Center im DEMEX-Park an der B5. |
27.11.1998 |
Am Bahnhof werden 20 PKW-Stellplätze und überdachte Fahr-radständer eingerichtet. |
06.02.1999 |
Die Marseille-Kliniken AG hat ihr Projekt, ein Altenheim in Wuster-mark zu bauen, auf Eis gelegt wegen der
geänderten politischen Rahmenbedingungen. |
20.03.1999 |
Für Behinderte und Müttern mit Kindern wird es weiterhin beschwerlich sein, den Zug zu erreichen. Die
Bahn begründet ihre Ablehnung eines behindertengerechten Zugangs mit zu wenig Reisenden. Statt geforderten 1000 zählt man derzeit
nur 400 Bahnkunden pro Tag. |
27.03.1999 |
Der Neptunbrunnen wird eingeweiht.
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01.04.1999 |
Der neue Wustermarker Amtsdirektor heißt Horst Pohl. Der 51jährige löst Dieter Kieber ab, der Sozialdezernent
in der Kreisverwaltung Havelland wird. |
08.05.1999 |
Querbeet e.V. veranstaltet ein Open-Air-Konzert im Demex-Park. |
23.05.1999 |
Die Sparkasse wurde wieder mal überfallen. Die Räuber ent-kamen mit mehreren tausend Mark. |
04.06.1999 |
Luftfoto B5-Abfahrt Outlet-Center.
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21.07.1999 |
Wustermarker sind sehr tierlieb: weil der alte Transformatorturm an der Brandenburgischen Straße von
Eulen bewohnt wurde, konnte das Teil nicht abgerissen werden. Jetzt sind sie ausge-zogen und der Turm könnte abgerissen werden.
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23.08.1999 |
Im Geschäft von Gisela Thomas, "Tommi's Schreibkiste", eröffnet die Deutsche Post heute eine Agentur.
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31.08.1999 |
Der Jugendklub feiert sein 8-jähriges Bestehen.
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03.12.1999 |
Grundsteinlegung des Kita Neubaus. |
24.12.1999 |
Das Güterverkehrszentrum registrierte 1999 die größte Nach-frage seit dem Bestehen. Dadurch fanden allein
in diesem Jahr 400 Menschen Arbeit. |
04.01.2000 |
Der Versuch, den erhofften Wochenmarkt an dem Brunnen zu eröffnen, scheitert nun schon zum 2. Mal.
Die Händler scheint der Mut verlassen zu haben. |
14.01.2000 |
In Tommi's Schreibkiste wurde eingebrochen und 300 Stangen Zigaretten entwendet. |
03.02.2000 |
Um den Weg für konstruktive Jugendarbeit zu ebnen, musste zunächst der Konflikt zwischen den etwa 60
jungen Leuten im Jugendclub Dyrotz und den Gemeindepolitikern an einem runden Tisch beigelegt werden. Gleichgültigkeit werfen die
Jugendlichen den Politikern vor, sie interessierten sich nicht für den Club und ihre Bedürfnisse. Außerdem seien sie es leid,
für jeden Scherbenhaufen im Dorf verantwortlich gemacht zu werden. |
08.02.2000 |
Seit Herbst 1998 gehört Wernitz zu Wustermark, verändert hat sich für die 189 Dörfler so gut wie nichts.
Aus dem Havelländer.
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15.03.2000 |
Der Bund fördert das Projekt Umschlagbahnhof im GVZ mit 12 Millionen DM. |
29.03.2000 |
Hundert Raver drängelten sich zur Eröffnung des Wustermarker Party-Sommers am Wochenende bei der Techno-Party
des Jugendclubs. Im Schwarzlichtgewitter folgten die Tänzer den Beats von DJ Yettle und DJ Yellow. |
29.04.2000 |
Zwei junge Männer stürzten auf einer Baustelle im GVZ in den Tod. Die beiden standen auf einer Hebebühne,
deren Plattform auf 13 m ausgefahren war, als diese plötzlich umkippte.
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25.05.2000 |
Nach zweiwöchigem Probelauf wird das bundesweit erste Designer Outlet Center eröffnet. |
01.07.2000 |
Einweihung der neuen Kita an der Brandenburger Straße. |
23.09.2000 |
Aus der ehemaligen Kita am Mühlenweg wird eine Bürger-begegnungsstätte, in der sowohl Jugendliche als auch
Senioren der Gemeinde ihren Platz finden. |
07.12.2000 |
In Wernitz leben z. Zt. 206 Menschen, für die soll der alte leerstehende Konsum zu einer Begegnungsstätte
umgebaut werden. |
26.01.2001 |
Aus der MAZ: Die Wernitzer Kirchenuhr zeigt immer sieben vor sieben.
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07-09.09.2001 |
Das 1. Wustermarker Brunnenfest findet statt. |
2001 |
Umbau der alten Kita in eine Begegnungsstätte sowie Räume für den Jugendclub und der Sozialstation.
Baubeginn des B5-Knoten Wernitz.
Richtfest im B5- Designer Outlet Center für Nike Faktory Store. |
05.03.2002 |
Bernd Drees wird mit 7 von 9 abgegebenen Stimmen zum neuen Amtsdirektor gewählt. |
31.12.2002 |
Die Amtsgemeinden Buchow-Karpzow, Elstal, Hoppenrade, Priort und Wustermark bilden die neue Gemeinde Wustermark.
Die vorgenannten sind jetzt Ortsteile der Gemeinde Wustermark. Der Amtsdirektor ist jetzt hauptamtlicher Bürgermeister. |
Juli 2008 |
Zum 50-jährigen Jubiläum der Wustermarker Schule besucht eine geborene Wustermarkerin mit etlichen Olympia- und Weltmeister-titeln
im Rudern ihre alte Schule.
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