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Chronik Hoppenrade
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Hoppenrode (Hopfenrodung, die bewirtschaftet wurde)

Vermutlich wurde das Dorf Hoppenrade im Havelland schon um 1200 von der Familie von Hoppenrade gegründet. Das Stammhaus der Hoppenrades ist wohl das Dorf Hoppenrade ("die Rodung der Familie Hoppe") in der Prignitz (Gemeinde Plattenburg). Von dort nahmen sie den Ortsnamen mit in die neueroberten slawischen Gebiete von Mecklenburg (zwei Hoppenrades) und in die Gegend von Gransee (Hoppenrade, Gemeinde Löwenberger Land), wo sie möglicherweise schon vor oder um 1150 ansässig wurden. Abkömmlinge der Familie gründeten dann um 1200 Hoppenrade im Havelland.
Die erste gesicherte Nachricht über Hoppenrade stammt aus dem Jahr 1354. In der Überlieferung verpfändete Markgraf Ludwig der Römer den Bredows Einkünfte zu "Hoppenrode". Ab dem 15. Jahrhundert waren im Ort zwei Güter erwähnt, eines besaß die Familie von Bardeleben, das andere die Hackes. Etwa ab der Mitte des 17. Jahrhunderts gehörten beide Gehöfte der Familie Ribbeck.



Hoppenrade 2008





Zeittafel



400 v. Chr.

Archäologische Untersuchungen im Jahre 2000 belegen, dass das Gebiet des jetzigen Hoppenrade mehrfach besiedelt war. Die ältere Siedlungsphase geht in die Zeit um ca. 600 bis 400 v. Chr. zurück und wird der vorrömischen Eisenzeit zugerechnet. Die zweite Siedlungsphase erfolgte deutlich später in der slawischen Zeit (um 800 bis 1100 n. Chr.)

ca. 1200

Die Familie von Hoppenrade gründet das Dorf Hoppenrade (Havelland).

1354/55

Ludwig der Römer verpfändet den Bredows Einkünfte zu "Hoppenrode".

1375

In Hoppenrode leben 10 Kossäten.

ca. 1400

Neben den Dorfhufen liegt noch ein Feld, welches die "Berghufen" heißt (in einer Urkunde wird es "das wüste Feld Berthow" genannt) und 24 Hufen enthält, die den Dorfhufen beigelegt waren. Diese verschiedenen Gutsanteile fielen später in zwei zusammen.

1416/1450

Seit 1416 besaß die Familie v. Bardeleben das eine Gut und 12 Stück Feldes, ferner einen Teil der Hufen des wüsten Feldes Berthow, einen Zinshof mit Diensten, Gnaden, Pächten und Gericht, und Pächte und Dienste von den Höfen der Bauern Gutschmidt, Bredow, Wesemann, Brunnemann und von dem Kossätenhofe auf dem Berge, endlich eine Schäferei und die Hälfte des Ober- und Niedergerichts im ganzen Dorfe.
Das zweite Gut bestand in den Einkünften von 16 Dorfhufen, einem Teil der Berghufen und er Hälfte des Ober- und Niedergerichts, welche Güter die Gebrüder Hellenbrecht in Spandau 1427 von Otto v. Hacke erkauft hatten.
Später kam das Gut an den Amtmann des Mühlenhofes zu Berlin, Hans Termo, und von diesem an die Gebrüder v. Ribbeck zu Dyrotz und zu Ribbeck.

1624

Nach dem Schoßkataster vom Jahre 1624 waren 10 Bauern und 8 Kossäten daselbst ansässig.

1644

Um 1644 erwarb Hans Georg v. Ribbeck auch den Bardelebenschen Anteil zu dem seinigen. Die Familie von Ribbeck war bis zur neuesten Zeit herab im Besitze der Einkünfte des Dorfes.

1663

Karte der Mittelmark von Jeannes Blaeu (erschienen im Atlas Mayor, Amsterdam 1663).

02.10.1767

Die Magd Anna Elisabeth Thöns wird auf dem Stellberg hingerichtet.

1778

Karte des Havelländischen Kreises (Urheber Oesfeld) aus dem Jahre 1778 mit allen relevanten Orten.

1805

Hoppenrade hat 162 Einwohner.

1829/1849

In Hoppenrade sind ansässig: 1 Lehnschulze, 1 Lehnguts-besitzer, 5 Dreihüfner, 2 Zweihüfner, 1 Einhüfner und 2 Kossäten (mit 1/2 Bauernanteil) sowie ein Schmied als Büdner und 3 weitere Büdner (mit 1/12 Bauernanteil).

1838

Herr v. Ribbeck auf Hoppenrade, Dyrotz und Seegefeld verkauft seine Gutsherrlichkeit an den Major a.D. von Erxleben auf Selbelang für 20.000 Taler.

1839

Karte mit Hoppenrade und Umgebung aufgenommen und gezeichnet von O'Etzel, Lieutenant im Garderegiment.

16.02.1842

von Erxleben schließt mit den Bauern von Hoppenrade einen Rezeß über die Ablösung der gutsherrschaftlichen Rechte gegen Zusicherung einer jährlichen Rentenzahlung.

1843

von Erxleben verkauft sein Obereigentum am Lehnschulzengut und am Lehnbauerngut an deren Eigentümer für 1000 Taler und die gutsherrschaftslichen Abgaben des Lehbauernhofes für 2391 Taler.

24.02.1849

Einer Mitteilung des "Königlichen Landraths-Amtes" bez. der Neuwahl des Schiedmannes ist zu entnehmen, dass Hoppen-rade zusammen mit Etzin, Knobloch, Buchow-Karpzow, Falken-rehde, Uetz und Paretz den 11ten ländlichen Bezirk bilden.

28.04.1849

Fünf Knechte, die einen Tagelöhner vor einer Woche unweit Hoppenrade überfallen hatten, sind gefasst und nach Spandau überführt worden.

21.05.1849

Mitteilung des Königlichen Landratamtes an die Ortschaften im Osthavelland über die Vergütung für die Einquartierung der Soldaten der Preusischen Armee. Die Servicevergütung beträgt 68 Thlr.

Juli 1849

Hoppenrade hat 202 Einwohner.

15.10.1849

Es ist die Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Königs (Friedrich Wilhelms IV), die heute die Herzen vieler Tausende freudig bewegt. So auch in Hoppenrade: Von den Anhöhen am Ort waren gestern Abend um sieben Uhr viele Freudenfeuer zu sehen; Freudenschüsse erschallten nah und fern; feierlich tönten die Glocken darein, und an mehreren Orten fliegen Raketen, den Jubel weithin verkündend, zum Himmel.

01.06.1850

Einteilung der Distrikte für die Feuer-Lösch-Kommissare.

1851

von Erxleben gelingt es, die Gerichtsbarkeit über Hoppenrade auf das Rentamt Spandau zu übertragen und die Rittergutsqualität von Hoppenrade in der Matrikel (öffentliches Verzeichnis) des Osthavelländischen Kreises löschen zu lassen. Damit waren alle für v. Erxleben alle Patronatsrechte und -pflichten gegenüber der Dorf- und Kirchgemeinde hinfällig, währen die Bauern von Hoppenrade ihm gegenüber zu einer Zahlung von 17.365 Talern verpflichtet blieben.

1851

In Hoppenrade leben jetzt 207 Menschen.

25.01.1851

Osthavelländisches Kreisblatt Nr. 9, amtlicher "Theil": Anweisung des Kriegsministeriums, "Oeconomie-Department", an die ostha-velländischen Ortsbehörden, den "Remonte-Pferden" auf langen Märschen genügend Futter zukommen zu lassen.

08.02.1851

Der Hoppenrader "Orts-Receptor" wird vom Königlichen Landrat aufgefordert, Beitragsrückstände für die "Aushebung" der Landwehr-Mobilmachungs-Pferde zu entrichten.

12.03.1851

Der Kreisschulze Dansmann (Dyrotz) hat seinen Posten aufge-geben, ein Nachfolger soll gewählt werden.

1856

Als Hoppenrade ein neues Schulhaus bauen wollte, stritt v. Erxleben jede Verpflichtung zur Lieferung von Holz, Steinen und Kalk für den Bau ab. Obwohl die Köngliche Regierung in Potsdam auf dem Standpunkt stand, dass die Gemeinde mit einer Klage gegen v. Erxleben Erfolg haben würde, tat sie es nicht sondern erbaute das neue Schulhaus - nachdem ihr Gesuch an den König um einen Bauzuschuss abgelehnt worden war - ohne irgend welche "Beihülfe".

1859/61

Weil die Gemeinde Hoppenrade verpflichtet war, sich an Umbauten am Wustermarker Pfarrhaus zu beteiligen, wurde die Frage nochmals aufgeworfen. Da diesmal ein Staatsminister den ehemaligen Rittergutsbesitzer deckte, fielen alle Lasten den Bauern zu.

1884

Im Mai d. J. soll es in Hoppenrade gespukt haben. Viele hunderte Neugierige besuchten das Dorf.
Der Landrat Graf v. Königsmark machte im Kreisblatt auf die Dummheit des Gerüchts aufmerksam und führte die ganze Geschichte auf die Erfindung eines zeilenbedürftigen Reporters zurück.

1886

Folgende Berufe sind in der Einwohnerschaft Hoppenrade vertreten:

09.09.1888

Großbrand in Hoppenrade, der größte seit 1740.

02.10.1891

Protokoll einer Sitzung des Gemeindekirchenrates:
Eröffnung der Sitzung mit Gebet um sechs Uhr. Der Vorsitzende legt die Aufforderung des Königlichen Konsistoriums zur Zahlung zur Zahlung der 10% vom Überschuß der etatsmäßigen Solleinnahmen der Kirchenkasse an den Pfarr- Witwen- und Waisenfonds für das Jahr 1890/91 im Betrage von 69,25 M vor und beantragt, aufgrund des Artikels 17 Absatz 3 des Gesetzes vom 3. Juni 1876 um Erlaß dieser Zahlung zu bitten, da wir den Neubau unserer Kirche in Aussicht genommen hätten, sobald das verfügbare Kirchenvermögen, das jetzt 18 800 M Nominalwert beträgt, also 19600 M bar, auf mindestens 20 000 M angewachsen sei. Der Gemeindekirchenrat stimmt diesem Antrage zu. Es werden die vom Landesbauinspektor Techow angefertigten Zeichnungen für einen Neubau der Kirche vorgelegt. Eine weitere Beschlußfassung darüber, ob und wann der Neubau in Angriff zu nehmen sei, wird einer gemeinschaftlichen Sitzung des Gemeindekirchenamtes und der kirchlichen Gemeindevertretung vorbehalten.

27.08.1892

Liste mit Gemeinde-Vorsteher, Schöffen und stellvertretenden Schöffen.

02.12.1895

Die Volkszählung ergab für Hoppenrade eine Einwohnerzahl von 245.

20.12.1895

Die ursprüngliche Hoppenrader Kirche ist 1895 (1. Mai begonnen) gänzlich abgerissen und danach auf dem durch Tausch von Parzellen mit dem Bauerngutsbesitzer Wilhelm Vogler und durch Ankauf einer Straßenparzelle von der damaligen Chausseeverwaltung auf dem wesentlich vergrößer-ten Friedhof neu erbaut worden.
Am 20. Dezember des selben Jahres wurde die Kirche mit 140 Sitzplätzen geweiht. Sie ist dem Geschmack der damaligen Zeit folgend in Ziegelstein als eine Art Mini-Basilika, romanisch-neugotischer Stil, erbaut worden.

08.10.1896

Hoppenrader Messerhelden randalieren im Grünefeldschen Gasthof in Wustermark.

ca. 1900

Hoppenrader Ansichtskarte mit Kirche und Gustav Lange's Gasthof.

25.05.1901

Der Schmiedemeister Städicke verkauft sein Anwesen.

26.05.1902

Die Wahl des Bauergutsbesitzers Albert Raue zum Schöffen der Gemeinde ist vom Landrath von Wilms bestätigt worden.

07.07.1902

Eine Messerstecherei zwischen Knechten und Schweizern hatte einen tödlichen Ausgang. Der Stallschweizer Bergell verletzte den Knecht August Harnack derart, daß er am nächsten Tage im Krankenhaus Potsdam verstarb.

07.05.1904

Gärtner Krüger verkauft Kuhheu.

27.08.1905

Bei den jetzt hier und in der ganzen Umgebung stattfindenden artilleristischen Uebungen ist gestern Vormittag ein bedauer-licher Unfall vorgekommen. Der Leutnant v. T., der Branden-burger Artillerie angehörig, welcher einen Rekognoszierungsritt ausführte und dabei auf eine offene Spargelplantage geriet, stürzte so unglücklich, daß er nicht nur ernste Kontusionen davontrug, sondern auch den Verlust des rechten Auges beklagen dürfte. Das Pferd des bedauernswerten Offiziers war auf der Stelle tot. Herr Gemeindevorsteher Vogeler hier, den man um Requirierung eines Wagens ersuchte, war so liebenswürdig, sofort persönlich das Fuhrwerk zu übernehmen und den Verunglückten in sein Quartier nach Bredow zu schaffen.

17.02.1906

In Hoppenrade leben 136 männlichen und 136 weiblichen Geschlechts.

27.06.1906

Öffentliche Versteigerung von 40 Morgen Wiesen für die einmalige Grasnutzung.

07.07.1906

Der neugegründete Gesangverein Konkordia, Wustermark, veranstaltete einen Unterhaltungsabend zusammen mit den Brudervereinen "Glück auf" aus Hoppenrade und "Deutsche Eiche" aus Dyrotz.

25.08.1906

Die beabsichtigte Belegung Hoppenrades durch Truppen des Gardekorps auf dem Marsche zum bezw. aus dem Manöver-gelände wird mit einer Belegungsstärke von 3 Offizieren, 64 Mannschaften und 76 Pferden sein.

27.07.1907

Tragikomische Verhandlung gegen den Mühlenbesitzer M. vor dem Schöffengericht.

09.10.1907

Im Jähzorn erstach der erst 20jährige Kuhfütterer Joseph Bieda den Knecht Wilhelm Lück.

30.11.1907

Der Knecht Hermann Mix wurde mit einem Spazierstock mißhandelt.

24.01.1909

Ein Knecht des Bauerngutsbesitzers Tasche zu Hoppenrade wurde wegen Vandalismus zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

15.01.1910

Gastwirtin Lange lädt zum Tanzvergnügen ein.

09.07.1910

Fahrlässige Brandstiftung durch die Milchkühlerfrau Anna Kr.

16.02.1912

Am 8. Februar tauschte der Arbeiter Adolf W. sein defektes Fahrrad gegen das gute Rad des Landwirtes Ewald Gromann aus Hoppenrade, der dieses vor einem Gasthaus in Wustermark abgestellt hatte.

22.01.1913

Witwe Lange lädt ein zum Bockbierfest.

14.03.1913

Jahrhundertfeier in der Hoppenrader Kirche.

13.05.1913

Für die Landtagswahl sind folgende Wahlmänner der bürger-lichen Parteien aufgestellt.

26.05.1913

Beiträge zur Deckung der Entschädigungen bei Rotz und Milzbrand für Pferde und Rindvieh.

04.06.1913

Der hiesige Landwirt Berthold Krüger, der seit der Reichs-finanzreform von 1909 der nationalliberalen Partei angehört, ist bei der Abgeordnetenwahl im Kreise Wetzlar mit großer Mehrheit zum Landtagsabgeordneten gewählt worden: Er erhielt 142 Stimmen gegen 73 konservative.

26.08.1913

Glänzendes Jagdergebnis.
Die hiesige Jagdgenossenschaft brachte in dieser Saison auf der ca. 2243 Morgen großen Feldmark bis heute 20 Böcke zum Abschuß. Das Wild soll so zahlreich auftreten, daß ein weiterer Abschuß wohl am Platze ist.

31.12.1913

Die Gebietseinteilung der Ärzte richtet sich vorwiegend nach deren Wohnsitz. Danach ist Dr. Burau für die Gemeinden Wustermark, Dyrotz, Hoppenrade, Priort und Wernitz zuständig.

14.02.1914

Am Donnerstag abend feierte die Frauenhilfe der drei Gemeinden Wustermark, Dyrotz und Hoppenrade im Verbande mit dem Missions-Nähverein und der weiblichen Jugendvereinigung ihr neuntes Stiftungsfest im Saale des Herrn Schneider.

30.07.1914

Beim diesjährigen Preis- und Gewinnschießen des Kriegervereins "Dyrotz-Wustermark" erwarb der Dyrotzer Hermann Thiele die Königswürde, 1. und 2. Ritter wurden die Wustermarker Taube und Schöneberg. Die meisten Ringe (56) erzielte der Hoppenrader W. Grünefeld.

01.09.1914

Eine Sammlung für das Rote Kreuz hat in der Gemeinde Hoppenrade 555 Mk. ergeben.

27.01.1915

Der geborene Hoppenrader August Lindow wird mit dem Eisernen Kreuz dekoriert.

30.07.1915

Ein Feldgrauer verhütet durch mutiges Zugreifen ein Unglück.

10.06.1916

Kriegsspende Deutscher Frauendank.
Frau Landrat von Hahnke bedankt sich für die treue Opfer-willigkeit der Osthavelländischen Frauen, die zu einem Sammelergebnis von 14.812,48 M. geführt hat. In Hoppenrade wurden 57,20 M. gespendet.

19.08.1916

Der Büttner Georg Grünefeld ist im 61. Lebensjahre verstorben.

29.01.1917

Die Kaisergeburtstagsfeier gibt den Anlass zu einer Kollekte für die Soldaten im Kriegseinsatz.

15.02.1918

Die Pferdevormusterung findet am 20. Februar 1918, 12:30 Uhr nachmittags, am nördlichen Ausgang nach Niederhof in Wernitz statt.
Das Pferdeausfuhr- und Besitzerwechselverbot bis zur Beendi-gung der Pferdevormusterung.
Die Pferdevormusterungsbestimmungen.

16.02.1918

Aufruf zur Ablieferung von Alteisen für die Herstellung von Kano-nen und Granaten, um die Feinde Deutschlands niederzukämpfen und zum Frieden zu zwingen.

15.03.1918

Wegen Nichtbeachtung der Kriegsvorschriften iat auf Anordnung des Landrates von Hahnke der Mühlenbetrieb Alfred Müller, Hoppenrade, bis auf weiteres geschlossen.

04.06.1918

Dem Büdner Wilhelm Grünefeld wurden zwei tragende Sau-schweine gestohlen.

26.02.1920

Vom Landrat als Gemeindevorsteher bestätigt ist z. Zt. Bauengutsbesitzer Wilhelm Vogeler.

07.06.1920

Ergebnisse der Reichstagswahl.

07.02.1921

Mit zwölf fingern und zwölf Zehen, an jeder Hand bzw. Fuß sechs, wurde in Hoppenrade ein Kind geboren.

04.06.1924

Eine unfreiwillige Fahrt musste ein Herr aus Hoppenrade unternehmen.

12.07.1924

Die Schulen von Wustermark, Hoppenrade, Buchow-Carpzow und Wernitz unternahmen gemeinsam einen Ausflug.

12.07.1924

Disziplinarverfahren gegen den hiesigen Gemeindevorsteher Wilhelm Vogeler.

16.07.1924

Das Verfahren gegen den Herrn Gemeindevorsteher hat ergeben, daß seine Suspension vom Amte aufgehoben ist, weil sich die Angelegenheit als geringfügig herausgestellt und Herr V. im guten Glauben gehandelt hat.

30.07.1924

Bei den Gemeindevorstandswahlen in der letzten Gemeindever-tretersitzung wurden gewählt: Der Landwirt Fritz Steffin zum Gemeindevorsteher, der Büdner Grünefeld zum 1. Schöffen und der Landwirt Wilhelm Vogeler zum 2. Schöffen.

01.10.1924

Diplomatische Straßensänger oder wie man sich mit Geschick durchs Leben schlägt.

23.02.1925

Am 15. des Monats ist der langjährige Seelsorger der Gemeinden Wustermark und Hoppenrade, Superintendent Miething, im Alter von 72 Jahren verstorben.

20.03.1925

An Stelle des verstorbenen Landwirts Wilhelm Vogeler ist der Landwirt und Gemeindesvorsteher Friedrich Steffin zum Vertrauensmann der Brandenburgischen landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft - Sektion 22 - Nauen bestellt worden.
Zum Nachfolger Vogelers wird der Bauerngutsbesitzer Hermann Stahl als Schöffe der Gemeinde Hoppenrade vom Landrat bestätigt.

04.01.1926

Die Leiche einer männlichen Person wurde auf der Chaussee zwischen Hoppenrade und Buchow-Karpzow gefunden.

22.02.1926

Auf dem Grundstück des Besitzers Althöfer bricht ein Schadenfeuer, vermutlich durch eine brennende Katze, aus.

24.02.1926

Das Schadenfeuer auf dem Grundstück Althöfer ist nun doch eher durch einen explodierenden Spitituskocher entfacht worden.

20.03.1926

Der gemeinschaftliche Jagdbezirk Hoppenrade wurde öffentlich meistbietend verpachtet.

26.03.1926

Wieder Feueralarm in Hoppenrade.

31.05.1926

Eklat in der Gemeindevertretersitzung zwischen den Gemeinde-vertretern und dem Gemeindevorsteher.

06.01.1927

Hasenjagd im engsten Kreise.

06.01.1927

In Hoppenrade wird Grünefeld zum Gemeindevorsteher gewählt. Der bisherige Amtsinhaber Steffin hatte sein Amt niedergelegt.

03.03.1927

Die streikende K i r c h t u r m u h r.

04.03.1927

Durch die Wahl des bisherigen Gemeindeschöffen Grünefeld zum Gemeindevorsteher der hiesigen Gemeinde war die Stelle des ersten Gemeindeschöffen freigeworden. Der Wahlvorschlag Grünefeld war durch Verzug bzw. Verzicht der Bewerber erschöpft. Von den Unterzeichnern des Wahlvorschlages wurde daher der Eisenbahnarbeiter Vieritz anstelle des jetzigen Gemeindevorstehers zum Schöffen der hiesigen Gemeinde gewählt.

11.03.1927

An der Stelle des von hier verzogenen Landwirts Steffin ist der Landwirt Albert Borchmann zum Vertrauensmann der Brandenburgischen landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für den hiesigen Gemeindebezirk gewählt worden.

23.03.1927

Konfirmanden in Hoppenrade.

26.03.1927

Der Voranschlag der hiesigen Gemeinde konnte infolge der Disziplinarangelegenheiten des früheren Gemeindevorstehers erst jetzt fertig gestellt werden. Beschlossen wurden, zur Deckung der Ausgaben je 150 Prozent Zuschlag zur Grundvermögensteuer und zur Gewerbesteuer zu erheben. Der Steuerbeschluss ist von dem Kreisausschuss genehmigt worden.

27.01.1928

Gastwirtschaft Tack lädt ein zum Lumpenball.

16.02.1928

Der Männergesangverein "Glückauf" feiert sein diesjähriges Stiftungsfest im Lokal von Tack.

09.03.1928

Versammlung der Wirtschaftspartei mit dem Provinziallandtags-abgeordneten Amtsvorsteher Krüger, Hoppenrade.

17.03.1928

Die Prüfung der diejährigen Konfirmanden von Wustermark und Hoppenrade findet Sonntag, den 25. März, vorm. 10 Uhr, in der Kirche zu Wustermark statt, die Einsegnung Palmsonntag, den 1. April, 9 Uhr in Hoppenrade, 11 Uhr in Wustermark.

07.04.1928

Durch Hochspannungsleitungen gefährdete Grundstücke sollen entschädigt werden.

06.08.1928

Beachtenswertes Urteil in einer Grundstücksverkaufssache.

14.08.1928

Schwerverletzte durch Messerstiche während einer Prügelei.

15.08.1928

Entendiebstahl in Hoppenrade.

17.09.1928

Wahl der kirchlichen K ö r p e r s c h a f t e n.
Das Kreisblatt meldet: Am 18. November dieses Jahres finden die Wahlen zu den kirchlichen Körperschaften statt. Alle Gemeindeglieder, die seit 1924 das 24. Lebensjahr erreicht haben oder zugezogen sind und den Willen haben, ihr Wahlrecht im Sinne und Geiste der evangelischen Kirche auszuüben, werden aufgefordert, sich bis zum 23. September zur Eintragung in die Listen im Pfarrhaus zu melden.

27.09.1928

Das Kreisblatt meldet:
F l e i s c h b e s c h a u. Vom 1. Oktober dieses Jahres ab wird die Fleischbeschau im Amtsbezirk Buchow-Karpzow wie folgt ausgeübt: In den Ortschaften Etzin und Knoblauch durch den Tierarzt Dr. Merten in Ketzin, in Hoppenrade und Priort durch den Fleischbeschauer Kanitz in Wustermark und in Buchow-Karpzow durch den Fleischbeschauer Kaiser in Falkenrehde.

24.10.1928

Seit der vorigen Woche besitzt die Gemeinde nun auch eine elektrische Straßenbeleuchtung. Der Geldmangel war es wohl, daß man sich vorläufig mit vier Lampen begnügte und nur eine Straßenseite beleuchtete. Doch der Anfang ist gemacht. Die Einwohner hoffen, daß man nicht vergißt, den Eingang zur Kirche zu beleuchten.

26.04.1929

Zwei Zeitungsmeldungen:
Einbruchsdiebstahl und ein verhinderter Selbstmord.

24.10.1929

Der Landwirt und Händler Wilhelm Schelzius hat sein bebautes Hofgrundstück an den Landwirt Walter Schäfer verkauft.

30.10.1929

Die vereinigten Schulen von Wustermark und Hoppenrade halten einen Reformationsgottesdienst in der Kirche zu Wustermark ab, der zugleich als Feier des 400jährigen Bestehens von Luthers kleinem Kathechismus gedacht ist.

14.11.1929

Um die Stimmen der Wähler für die stattfindenden Gemeindevertreterwahlen bewerben sich zwei Listen, und zwar die Listen "Grünefeld" und "Krüger", deren Spitzenkandidaten den Listen die Namen gegeben haben.

18.01.1930

Amtliche Mitteilung des Landrates Siering:
Gemäß § 84 der Landgemeindeordnung vom 3. Juli 1891 (GS. S. 233) ist von mir die Wiederwahl bzw. Wahl bestätigt: Gemeindevorsteher Landwirt Wilhelm Grünefeld; Schöffen Landwirt Hermann Heinz, Landwirt Emil Feiler; Schöffenstellvertreter Landwirt Karl Bohmhammel.

05.03.1930

Der Streit um die Feuerlöschwasserversorgung in Hoppenrade.

08.03.1930

Nachtrag zum Bericht um die Feuerlöschwasserversorgung in Hoppenrade:
Vom Gemeindevorsteher Grünefeld geht uns zu unserer kürzlichen Betrachtung folgende lakonische Antwort zu: "Was nützt der Gemeinde Hoppenrade alle Feuerlöschwasser-versorgung, wenn der Amtsvorsteher die Feuerspritze der Gemeinde pfändet!"

11.03.1930

Gläubigerversammlung in Sachen der Getreidefirma Alfred Müller.

04.10.1930

Die Chaussee zwischen Wustermark und Hoppenrade ist in einem äußerst trostlosen Zustand. Forderungen nach einer Instandsetzung werden immer lauter (siehe letzten Abschnitt des Artikels).

20.10.1930

Mittelalterlicher Aberglaube in Hoppenrade.

18.12.1930

Ankündigung der Gottesdienste in Wustermark und Hoppenrade zur Weihnachtszeit.

31.10.1931

Das Osthavelländische Kreisblatt meldet:
Mord in Hoppenrade.

1931

Aus dem Adreßbuch des Kreises Osthavelland:
Liste der Einwohner mit Berufsbezeichnung und Telefonnummer.

02.01.1933

Weitere Zeitungsmeldung:
Seit einigen Wochen wird die hiesige Gegend wieder von Geflügeldieben heimgesucht. Wohl kaum ein Tag vergeht, an dem nicht die Diebe irgendwo ihr Handwerk getrieben haben und ihr Treiben ist um so schändlicher als sie meistens den ärmeren Bevölkerungsschichten, die sich mit Mühe und Arbeit ihr bißchen Kleinvieh heranziehen, um ihren kärglichen Lebensunterhalt etwas zu verbessern, dieses aus dem Stall holen. In einer der letzten Nächte wurde dem Landarbeiter Ruppin hierselbst aus dem Stall sieben Hühner und ein Hahn gestohlen. Die Tiere wurden gleich an Ort und Stelle abgeschlachtet. Von den Tätern fehlt, wie leider immer jede Spur.

21.01.1933

Dem Kriegervereinmitglied W. Kyborg aus Hoppenrade wurde das Abzeichen für 25 Jahre Mitgliedschaft überreicht.

14.03.1933

Nach der Wahl am Sonntag setzt die Gemeindevertretung wie folgt zusammen:

24.07.1933

Die Glaubensbewegung "Deutsche Christen" wehrt sich gegen eine Pressemeldung, es gäbe sie nicht in Wustermark und Hoppenrade.

26.04.1933

Die hiesige Gemeindervertretung wählte den bisherigen Gemeindevorsteher, Landwirt Wilhelm Grünefeld, einstimmig wieder, desgleichen wurde der Landwirt Karl Tasche zum Schöffen wiedergewählt. Zum zweiten Schöffen wurde an Stelle des Gärtners Wilhelm Kyborg der Landwirt August Dehls gewählt.

15.04.1935

Aufruf im Kreisblatt: Jeder aufrichtige Deutsche zeigt seine Verbundenheit mit dem deutschen Arbeiter und trägt am 01. Mai die Maiplakette!

22.10.1935

Zwei Hoppenrader bei Verkehrsunfall verletzt.

07.01.1936

Die Geschichte der Kirche in Hoppenrade. Vortrag auf einer Veranstaltung der Frauenhilfe.

16.05.1936

NSDAP-Vortrag über die Fehlentwicklung der deutschen Geschichte in der Gastwirtschaft Mahlow.

03.02.1937

Ein "Kraft-durch-Freude"-Abend für alle Volksgenossen wird von der Deutschen Arbeitsfront (DAF) veranstaltet.

15.03.1937

Die Wettkampfgruppe Nährstand der deutschen Landjugend führte im "Alten Krug" in Dyrotz einen Reichsberufswettkampf für die männliche Jugend durch.

05.08.1944

Der Rentner Wilhelm Zöllner feiert heute seinen 84. Geburtstag. Der Jubilar kann die Glückswünsche von Kindern, Enkeln und Urenkeln entgegennehmen.

05.03.1948

Uberall im Kreise wird Aufklärung geschaffen darüber, daß es in diesem Frühjahre mehr als bisher darauf ankommt, Kartoffelsaatgut bereitzustellen. In einer Versammlung in Hoppenrade erklärte sich der Bauer Manthey bereit, zur Unterstützung der bedarfhabenden Landwirte 500 dz Kartoffeln bereitzustellen. Sofort stand der kleinste Siedler der Gemeinde, Hermann Fitzner auf, und erklärte sich bereit, 10 dz für den gleichen Zweck zur Verfügung zu stellen. Bravo! Der Vorfall zeigt, daß auch der kleinste Siedler erkannt hat, daß es auf ihn selbst auch ankommt, wenn die große Aufgabe, die Karloffelplanfläche zu bebauen, gelingen soll.
Der Landrat Drügemüller

11.06.1948

Das Abgabesoll für Hoppenrade an Kaninchenfellen ist auf 630 Stk. und an Zickelfellen auf 23 Stk. für das Jahr 1948 festgesetzt worden.

05.11.1948

In der Fußballkreisklasse belegt Hoppenrade mit 10:8 Punkten den 4. Platz, Wustermark mit 4:10 Punkten den 10. Platz.

25.03.1949

In der Fußballkreisklassenmeisterschaft wurde Hoppenrade mit 23:7 Punkten 4. und Wustermark mit 11:29 Punkten 9.

1945/56

Die Entwicklung der Landwirtschaft in Hoppenrade.

15.06.1951

Bürgermeister Fenz würdigt die Verdienste des Lehrers Ripka, der maßgeblich an dem Neuaufbau der Schule beteiligt war. Die Zentralschule wird heute von den Kindern der Orte Dyrotz, Hoppenrade, Wernitz, Wustermark und Zeestow besucht.

22.06.1951

Die Gemeinde Hoppenrade wies 1945 einen Bestand von 1 Schwein, 12 Rindern und 26 Pferden auf. Bis 1951 erhöhte sich die Zahl der Schweine auf 262, bei Rindern auf 185, bei Pferden auf 61.

28.05.1952

Ermahnung und Rüge an die Hoppenrader:

01.07.1952

Wieder verteilt die Heimatzeitung Lob und Tadel an Hoppen-rader Bauern.

12.02.1963

Im laufenden Milchwettbewerb belegt die LPG Hoppenrade, Brigade II, im Januar den 1. Platz und bekommt dafür 80 Mark zugesprochen.

24.05.1963

Und nochmal Lob und Tadel an Hoppenrader Bauern.

28.08.1963

Aus einem Informationsbericht des Bürgermeisters:
Feindtätigkeit liegt zur Zeit nicht vor!

21.09.1963

Informationen zu Reisen nach Westdeutschland und -berlin. Z.B. müssen Reiseanträge nach Westdeutschland zum Schutze der Bürger abgelehnt werden, da diese dort vogelfrei und der Willkür des West-Staates ausgesetzt sind. Das Aufsuchen Westberlins bedeutet auch eine Gefahr wegen des dort praktizierten Menschenhandels vor dem Mauerbau.

11.08.1964

Den Ursachen schlechter Mähdrescherleistung auf der Spur.

04.06.1969

Hoppenrade putzt sich heraus.

06.06.1970

Beim Leistungsvergleich der Frauenlöschgruppen in Zeestow belegte Hoppenrade den 2. Platz.

04.12.1970

Leserbrief der Schüler Sylvio Schwarz und Uwe Menzel.

08.09.1978

Hoppenrade ist Teilnehmer am "Mach Mit!"-Wettbewerb.

09.09.1978

Dittrich Grunwald bekommt von der Märkischen Volksstimme den MV-Blumenstrauß überreicht.

13.09.1978

Einen quten Stand der Planerfüllunq bei tierischen Erzeugnissen aus der individuellen Viehhaltunq für die zusätzliche Versorgung der Bevölkerung können die Einwohner der Gemeinde Hoppen-rade abrechnen. Während der Jahresplan bei Fleisch z. B. 64 dt vorsieht, wurden bereits jetzt 87 dt abgeliefert. Bei Eiern ist es ähnlich; den 44 000 Stück im Plan stehen bereits 100 000 abgelieferte Eier gegenüber.

22.03.1979

Nachbesuch der MV in Hoppenrade, Teilnehmer am "Mach Mit!"-Wettbewerb.

06.01.1981

Unter dem Vorsitz von Elvira Gromann, Bürgermeisterin der Ge-meinde Wustermark, hat der neugegründete Gemeindeverband Wustermark, bestehend aus den Gemeinden Bredow, Elstal, Hoppenrade, Priort, Wernitz, Wustermark und Zeestow, seit dem 1. Januar seine Arbeit aufgenommen.

21.08.1981

Die Ortsgruppe der Volkssolidarität fuhr kürzlich in den Spree-wald. Unter der Leitung von Frau Möser, Frau Nöring, Frau Domke und Frau Kielmann gestaltete sich diese Fahrt zu einem schönen Erlebnis.

20.05.1983

Ein kleines Dorf und sein großer Partner. Wie gut geht diese Ehe?

28.05.1983

"Zum Thüringer": Eine kleine Landgaststätte unter Leitung des Dorfklubvorsitzenden Baldur Krumrich.

10.03.1984

Bericht des Bügermeisters Manfred Junghans: Wie der "Thüringer" in die Gemeinde kam.

17.12.1987

Hoppenrade entwickelt sich zu einem schönen Dorf.

31.12.1989

Hoppenrade hat zum Jahresende 230 Einwohner.

30.06.1990

Hoppenrade hat 223 Einwohner.

1992

Die Baulandpreise in Hoppenrade liegen zwischen 70,- und 100,- DM.

1993

Situationsanalyse der Planungsgesellschaft P4 (Berlin) über die räumliche Entwicklungsplanung.

24.03.1993

Hoppenrade erhält eine Bedarfsampelanlage um das Überque-ren der Bundesstraße sicherer zu machen.

27.03.1993

Zum Amtsbrandmeister von Wustermark ist Dieter Lindner aus Hoppenrade von den Wehrführern der FFw gewählt worden.

16.04.1993

Der Gemeindevorsteher Willi Dieckmann erläuterte im Dorfkrug "Zum Thüringer" das Bauvorhaben, welches 32 moderne Woh-nungen in künftigen Ein- und Zweifamilienhäusern entstehen lassen soll.

11.05.1993

Willi Dieckmann im Interview.

15.10.1993

Reisebericht eines Spandauers im Spandauer Volksblatt:
Hoppenrade kommt auch ohne Bürgermeister zurecht.

01.03.1994

Aus der Märkischen Allgemeinen Zeitung:
Hoppenrades neuer Bürgermeister, Uwe Menzel, wurde nicht nur Wehrführer.

09.05.1994

Aus der Neuen Nauener Rundschau:
Spargel-Paradies Hoppenrade bringt die erste Ernte.

18.05.1994

Zum Amtsbrandmeister ist Horst-Dieter Lindner aus Hoppenrade gewählt worden.

17.06.1994

Bei den Europawahlen gehen die meisten Stimmen an die SPD (43), PDS (16) und CDU (10).

14.09.1994

Bei den Landtagswahlen gehen die meisten Stimmen an die SPD (71), PDS (12) und CDU (11).

18.10.1994

Bei den Bundestagswahlen gehen die meisten Stimmen an die SPD (59), PDS (24) und CDU (24).

06.12.1994

In Hoppenrade gibt es zum Jahresende 7 Gewerbetreibende.

12.12.1995

Die Planung zur Erschließung des Wohngebietes "Wernitzer Weg" wird von den Hoppenrader Gemeindevertretern beschlossen.

21.01.1995

Hoppenrade hat 200 Einwohner.

21.03.1996

Aus der Berliner Morgenpost:
Wieder Leben im alten Gutshaus.

05.05.1996

Volksabstimmung über die geplante Fusion Berlin-Brandenburg. Das Abstimmungsergebnis in Hoppenrade:
Abst.-Berechtigte: 162
Teilnehmer: 118 72,84%
Antwort ja: 38 32,20%
Antwort nein: 79 66,95%
ungültig: 1 0,85%

16.06.1996

Aus der Berliner Morgenpost:
Berlin könnte auf Hoppenrader Sand gebaut werden. Eine Firma will Sandabbau in Hoppenrade wieder aufnehmen.

1996

Die Volkszählung ergab für Hoppenrade:
Wohnbevölkerung: 200 (keine Ausländer)
Röm. kath. Religionsbek.: 6
Evang. Religionsbek: 68
Ohne Religionsbek: 126

16.05.1997

Gut zwei Drittel der Wahlberechtigten stimmten im Rahmen eines von der FFW initiierten Bürgerbegehrens für einen Zusammenschluss der Gemeinden im Amt Wustermark.

16.06.1997

Der Wernitzer Weg, bisher eine Schotterpiste, wird ausgebaut und mit einer Asphaltdecke versehen.

24.08.1997

Der Zusammenschluss der Amtsgemeinden ist gescheitert: vier Kommunen dagegen, nur zwei dafür (Hoppenrade und Buchow-Karpzow).

03.06.1998

Die Wählergemeinschaft Freiwillige Feuerwehr Hoppenrade stell-te die Kandidaten Horst-Dieter Lindner und Klaus Kähne, Doreen Hannemann sowie Jürgen Scholz zur Wahl der Gemeinde-vertretung sowie Uwe Menzel zur Wahl des Bürgermeisters auf.

04.08.1998

Pfarrerin Heike Benzin wird am 1. September ihren Dienst im Pfarrsprengel Wustermark antreten.

27.09.1998

Bei den Kommunalwahlen zum ehrenamtlichen Bürgermeister erhielt Uwe Menzel 130 Stimmen bei 33 Gegenstimmen.

19.12.1998

Die Gemeindevertretung möchte die Hundesteuer für gefährliche Hunde auf 1500 Mark für den ersten, 3000 Mark für den zweiten und 6000 Mark für den dritten Hund (das Dreißigfache des üblichen Satzes) festsetzen, damit erst gar keine gefährlichen Hunde in Hoppenrade gehalten werden.

21.12.1998

Das Stück Bundesstraße 273 zwischen Hoppenrade und Wuster-mark Siedlung ist für Radfahrer bald weniger gefährlich. Ein Radwegvorhaben wird 1999 in Angriff genommen.

14.12.1999

Die langersehnten Straßenlampen für die Potsdamer Straße sowie den Ortsteil Ausbau werden aufgestellt.

18.02.2000

In der Gemeinde Hoppenrade soll ein neues Gemeindehaus inkl. Feuerwehrdepot auf dem Sportplatz gebaut werden. Die Räume, die zur Zeit genutzt werden, sind von einem Rücküber-tragungsanspruch betroffen.

21.06.2000

Zwei Strommasten wurden von einem Rettungswagen umgelegt. Verletzt wurde niemand.

06.07.2000

Kampfhunde sind in Hoppenrade nicht erwünscht. Halter dieser Tiere sollen künftig 4000 DM Steuern für ein Tier zahlen.

09.10.2000

Die Dörfer Buchow-Karpzow und Hoppenrade bilden eine Arbeitsgruppe, die sich mit dem Thema Gemeindefusion befassen soll. Hoppenrade hat etwa 260 Einwohner und ist mit drei Vertretern präsent, Burchow-Karpzow mit ca. 470 Einwohnern entsendet vier Vertreter.

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